Hewlett Packard stellt neuen Komplett-PC mit China-CPU vor
Der Hersteller Hewlett Packard hat als erster westlicher Anbieter von Komplett-PCs ein neues Modell vorgestellt, in dem eine chinesische Zhaoxin-CPU mit GPU verbaut ist. Ein KaiXian KX-U6780A mit acht 2,7 GHz-Kernen treibt den Rechner an, der hauptsächlich für Office-Anwendungen konzipiert ist.
Während die als Konkurrenz zu Intel und AMD entwickelten Prozessoren des chinesischen Herstellers Zhaoxin bereits seit Längerem in Komplett-PCs von Anbietern aus dem asiatischen Land verfügbar sind, hat sich mit Hewlett Packard jetzt erstmals einer der weltweit größten Anbieter derartiger Fertig-Computer an die chinesische CPU herangetraut.
Der 268 Pro G1 von Hewlett Packard verfügt über einen KaiXian KX-U6780A Prozessor mit acht x86-Kernen inklusive 2,7 GHz Taktrate pro Kern. Zhaoxin fertigt die CPU in 16nm und mit acht Threads, 8 MB L2 Cache und einer Leistungsaufnahme von 70 Watt. Es handelt sich bei der CPU nicht um einen Klon westlicher Prozessoren, sondern um eine chinesische Eigenentwicklung. Die Zhaoxin-CPU erreicht im Render-Benchmark mit Cinebench R20 eine ähnliche Punktzahl wie AMDs Athlon 3000G. Wir geben eine detaillierte Einschätzung zur Leistung der Zhaoxin-CPUs in unserer separaten News zum Verkaufsstart der Prozessor-Reihe für Selbstbauer in China ab.
Der 268 Pro G1 von Hewlett Packard bietet darüber hinaus als für Büroanwendungen entwickelter Komplett-PC folgende Ausstattung:
- 16 GB DDR4-2666 RAM Dual Channel
- wahlweise HDD, SATA-8G-SSD oder PCIe-SSD
- 2x USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s) Port
- HDMI-Port
- D-Sub-Port
- integrierte GPU (ZhaoXin C960 UHD Graphics)
- wahlweise AMD Radeon R7 430
Der HP-PC wird mit Windows 10 in der angepassten Version der chinesischen Regierung ausgeliefert. Es gibt ihn nur in China zu kaufen. Einen Preis für den Komplett-Rechner gibt HP allerdings bislang nicht an.
Quelle: Heise, Hewlett Packard

Aber alles, was heutzutage PC heißt, hat eine x86 CPU.
Geh mal in einen Markt, wenn der auf hat.
Und der PowerPC-Prozessor ist ja auch bei Apple rausgeflogen.
Sonst zählen die doch auch nicht zum "PC".
Sonst zählen die doch auch nicht zum "PC".
Nachdem viele Verwaltungen offensichtlich mit der Umstellung auf Windows 10/Server 2016 (oder neuer) ein Problem haben, müssen sie ihre neu zu kaufende oder zu implementierende Software halt Architekturunabhängig entwicklen lassen.