Zhaoxin KaiXian KX-U6880: China-CPU angeblich so schnell wie Core i5-7400 bei 3 GHz
Die China-CPU Zhaoxin KaiXian KX-U6880 soll laut einem Medienbericht bei 3 GHz angeblich so schnell sein wie ein Core i5-7400. Das sind gute Nachrichten, wenn man bedenkt, dass die Entwicklung noch nicht allzu lange läuft. Doch die ganze Nummer hat auch einen Haken.
Schon seit geraumer Zeit arbeitet die Volksrepublik China an einem eigenen Prozessor. Der Zhaoxin KaiXian ist voll zu Intel kompatibel und letztes Jahr wurde ein 8-Kern-Modell gezeigt, das angeblich so schnell wie ein Core i5-7000 sein sollte. Nun wird es konkreter: Der Der Zhaoxin KaiXian KX-U6880 soll mit 3 GHz das Leistungsniveau eines Core i5-7400 erreichen.
Das Intel-Modell hat ebenfalls 3 GHz Basis- und 3,5 GHz Turbotakt, ist mit vier Kernen ausgestattet und hat 6 MiB Cache und 65 Watt TDP. Das chinesische Modell hat 3 GHz Basistakt, acht Kerne und 8 MiB L2-Cache. Inwieweit der Zhaoxin KaiXian KX-U6880 einen Turbo einsetzen kann, bleibt unklar. Jedenfalls soll die Leistung laut jfdaily.com reichen, um mit dem zwei Jahre alten Intel-Prozessor mitzuhalten.
Die Zhaoxin KaiXian KX-6000 werden bei TSMC in 16 nm gefertigt, während das Intel-Modell in 14 nm entsteht. Beide haben auch eine integrierte Grafikeinheit, wobei zu der des chinesischen Prozessors wenig bekannt ist. Als zu dieser im Februar SiSoft-Werte auftauchten, wurde sie mit "niedriger Leistung" eingestuft. Für die CPU sah es besser aus, sie bekam im Marktvergleich von SiSoft eine "durchschnittliche Leistung" zugesprochen.
Auch lesenswert: Zhaoxin KaiXian KX-6000: Chinesischer 8-Kern-Prozessor vorgestellt
Wer sich fragt, wo die x86-Lizenz herkommt, der muss gar nicht lange suchen, denn der Hersteller ist ein Joint Venture der chinesischen Stadtregierung von Shanghai und dem etablierten Anbieter VIA Technologies (Taiwan), die einst Cyrix übernahmen und da kommt besagte Lizenz her.
Der KaiXian KX-6000 ist 64-Bit-tauglich und als system on a chip ausgeführt, hat also auch besagte GPU an Bord, die DirectX 11.1 unterstützt. Angebunden wird DDR-4-Speicher mit bis zu 1.600 MHz und von der CPU aus können auch ein paar Basics versorgt werden, darunter PCI-Express-Lanes im Format 3.0 zur nahezu freien Verwendung sowie SATA und USB. Wer die CPU nutzen will, muss ein Mainboard mit dem hauseigenen ZX-200-I/O-Chip kaufen.
Der Haken an der Performance bleibt am Ende, dass der Zhaoxin KaiXian acht Kerne braucht, um den Intel-Konkurrenten mit vier Kernen in Sichtweite zu halten.

Zum Thema, wieder auf reißerisch wie in der Bildzeitung, abwarten was da noch kommt aber der ist ja noch in 16nm und da wird sich bestimmt noch was tun und Lizenzen, naja China ist ein Macht und jeder möchte dort auch Profite machen, nicht ohne Grund kuschen ja die deutschen Autohersteller auch dort
Es gibt auch nicht "die Chinesen", sondern zwei unterschiedliche Kooperationen, eine mit VIA, worum diese News hier geht, und eine andere Kooperation mit AMD.
.....Joint Venture zur Entwicklung von x86-SoCs für Server an, in welchem sich AMD mit Tianjin Haiguang Advanced Technology Investment Co., Ltd. (Thatic), einem Investment-Arm der chinesischen Akademie der Wissenschaften,.....
Einfach hier bei PCGH die Suchfunktion nutzen, und die entsprechenden News dazu lesen.
Und bei Computerbase gibt es auch einige News dazu.
VIA hat mit AMD in dem Kontext überhaupt nichts zu tuen.
Beide haben eine eigene x86 Lizenz, und arbeiten getrennt mit den Chinesen zusammen.
Solltest in die Politik gehen , da ist das anscheinend eine Grundvoraussetzung.
Warum das so ist ,von sensiblen und heiklen Themen abzulenken kann sich jeder selber denken.
Also noch mal an dich , für was hat Amd dann genau die 293 Millionen US Dollar von den Chinesen bekommen und was hat Via damit zu tun ? wenn du das schon abstreitest !
Kann man eigentlich im Link meines Beitrages nachlesen , der wie ich finde schon Informativ ist
Garantiert NSA-freie CPUs: Abschied von Intel? Chinesische x86-Prozessoren vorgestellt | DESIGN&ELEKTRONIK
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Und bei Computerbase gibt es auch einige News dazu.
VIA hat mit AMD in dem Kontext überhaupt nichts zu tuen.
Beide haben eine eigene x86 Lizenz, und arbeiten getrennt mit den Chinesen zusammen.
Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
Die VIA-Geschichte, um der in dieser News hier geht, ist eine andere Kooperation.
VIA hat auch nicht vor sich, wie AMD, aus dieser Kooperation zurück zu ziehen, sondern wird sie weiter ausbauen.
Auch sind die Chips um die es hier geht in Kooperation mit VIA entstanden, und NICHT mit AMD.
Ok das wusste ich noch nicht das es sowas gibt , wie muss ich mir das Vorstellen ?
Zen + , und nicht Zen 2 ist in diesem Fall ja ein Riesen Unterschied klar
Und Technologie Transfer in die Kommunistische Diktatur China für den sich AMD im Namen von Via fürstlich bezahlen hat lassen ist ja kein Problem oder
Man redet es sich einfach schön , lässt die Fakten aussen vor , und schon scheint die Sonne