Intel Xeon D: 14-nm-SoC mit acht Broadwell-Kernen für Data Center

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Intel Xeon D (Webcast) (7)
Quelle: Intel

Der bereits im November per Gerüchteküche kolportierte Xeon D ist heute offiziell vorgestellt worden. Es handelt sich hierbei um ein bis zu achtkerniges, im 14-nm-Prozess hergestelltes System-on-Chip (SoC), welches Intel im 45-Watt-Rahmen ansiedelt. Zwei Modelle, der Xeon D-1540 mit acht und der Xeon D-1520 mit vier Kernen, wurden heute angekündigt.

Während PC-Anwender Intels aktuelle, aber stark verspätete Broadwell-Generation derzeit nur in Ultra-Mobile-Notebooks, Mini-PCs (NUCs) und in Tablets als Core M nutzen können, gibt es ab heute weiteren Zuwachs der erweiterten 14-nm-Familie. Mit dem Xeon D gibt es eine neue Reihe der Workstation-Prozessoren, welche laut Intel die Lücke zwischen den bisherigen, Atom-basierten Stromsparmodellen und den bekannten Xeon-Prozessoren der E3-E7-Reihe schließen sollen. Die angepeilten Anwendungsgebiete sind Microserver, die zum Beispiel bei Cloud/Web-Providern zum Einsatz kommen sollen. Als Partner stellte man unter anderen dem europäischen Webhosting-Marktführer 1&1 vor. Ein Sprecher von 1&1 gab im Rahmen des Werbevideos an, man teste die Xeon-D-Prozessoren bereits, die Produktion der ersten Modelle ist also angelaufen.

Intel gibt zwar den Bereich von 20 bis 45 Watt TDP an, die beiden vorgestellten CPUs liegen mit 45 Watt direkt an dessen oberem Ende. Dafür gibt es vier (Xeon D-1520) respektive acht (Xeon D-1540), die mit 2,4 respektive 2,0 GHz takten und gegenüber dem bisherigen Atom-Spitzenmodell C2750 bis zu 3,4 mal so schnell sein sollen und dabei 1,7 mal so energieeffizient. Von den großen Haswell-Modellen geerbt haben die Xeon D ihre ECC-gesicherte DDR4-2133-Unterstützung, welche einen Ausbau bis zu 128 Gigabyte erlauben, jedoch - eher desktop-typisch - nur zweikanalig ausgelegt sind. Ansonsten bieten die Xeon D alles, was man auch von Has- beziehungsweise Broadwell kennt. Angefangen bei PCI-E-3.0-Support (24 Lanes) üer USB- und SATA-3 (6 Gb/s) über Virtualisierungsfunktionen bis hin zu integriertem Dual-10-Gb-Ethernet. Preise nannte man nicht explizit, doch sind diese der Intel-Preisliste (in der sich ansonsten im Vergleich zum Januar nichts getan hat) zu entnehmen: Während der Achtkerner Xeon D-1540 für satte 581 US-Dollar im Tausenderpack und ohne Mehrwertsteuer den Besitzer wechselt, werden für den Xeon D-1520 moderatere 199 US-Dollar aufgerufen.
Intel Xeon D Preise Quelle: Intel Intel Xeon D Preise
Weitere Xeon-D-Modelle sollen in der zweiten Jahreshälfte 2015 folgen.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel Xeon D: 14-nm-SoC mit acht Broadwell-Kernen für Data Center

        Zitat von TheSebi41
        Wenn er nur nicht so teuer wäre
        Die 10 Gigabit sind schon nice mit der Anbindung für SSDs und HDDs
        zwar gibt es am aktuellen Lineup von Intel wenig zu meckern, aber wenn AMD auf Augenhöhe wäre, müsste man das ganze schon in die günstigen Desktopmodelle integrieren - ich hoffe AMD kommt ordentlich ran 2016 (eher 17/18)
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel Xeon D: 14-nm-SoC mit acht Broadwell-Kernen für Data Center

        Zitat von TheSebi41
        Wenn er nur nicht so teuer wäre
        Die 10 Gigabit sind schon nice mit der Anbindung für SSDs und HDDs
        zwar gibt es am aktuellen Lineup von Intel wenig zu meckern, aber wenn AMD auf Augenhöhe wäre, müsste man das ganze schon in die günstigen Desktopmodelle integrieren - ich hoffe AMD kommt ordentlich ran 2016 (eher 17/18)
      • Von TheSebi41 Software-Overclocker(in)
        AW: Intel Xeon D: 14-nm-SoC mit acht Broadwell-Kernen für Data Center

        Wenn er nur nicht so teuer wäre
        Die 10 Gigabit sind schon nice mit der Anbindung für SSDs und HDDs
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