Windows 8: CPU-Funktionen SSE2, PAE und NX als Voraussetzungen für den Betrieb
Microsoft erläutert in einem Whitepaper zu Windows 8, dass die CPU-seitigen Funktionen SSE2, PAE und NX als Voraussetzungen für die Nutzung des kommenden Betriebsystems vorgesehen sind und somit vom PC her unterstützt und aktiviert sein müssen. Im Rahmen der Release Preview von Windows 8 beklagten sich mancherorts Anwender über die ansonsten auftretende Fehlermeldung bei der Installation.
Für das kommende Betriebssystem Windows 8 hat Microsoft in der derzeitigen Release Preview die Prozessor-Features SSE2 (x86-Befehlssatz), PAE (Physical Address Extension) und die Sicherheitsfunktion NX (No Execute, auch bekannt als XD-Bit oder Data Execution Prevention) als Systemvoraussetzungen festgelegt. Sollte eine dieser Funktionen im BIOS respektive UEFI nicht aktiviert sein oder die CPU diese nicht unterstützen, so schlägt die Installation mit der entsprechenden Meldung fehl. Während SSE2 und PAE eher für die Performance des PCs interessant sind, verhindert NX über das Speichermanagement gemäß der festgelegten Spezifikation die Infektion des Systems mit Schadcode.
Die benötigten Features sollten eigentlich von allen "Consumer"-Prozessoren seit Intels Pentium 4 oder AMDs Athlon 64 unterstützt werden. Für den Fall, dass eine Option zur Aktivierung seitens des Mainboards nicht vorhanden und beispielsweise per se deaktiviert ist, wäre der Anwender auf den Hersteller und ein BIOS- beziehungsweise UEFI-Update angewiesen. Laut Microsofts Schätzungen unterstützen allerdings nur weniger als ein Prozent der derzeitigen Computer die benötigten Funktionen nicht oder haben sie deaktiviert. Die Angaben basieren nach Angaben des Softwarekonzerns auf Telemetrie-Daten der derzeitigen Verbreitung von Windows 7.
Quelle: msdn.microsoft.com
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Warum dann nicht gleich auf x64-only setzen? Die 32-bit-Software wird doch eh mittlerweile lückenlos durch 64-Bit-Pendants ersetzt? Ach, das können bestimmt die Tablets nicht...
das einizge Nervige ist halt, dass es viele neuere Notebooks gibt (mein acer 1830t) eingeschlossen, welches im Bios dermaßen kastriert sind, dass sich die finale releaseversion mangels NX nicht installieren lässt
Naja... braucht man halt nen Athlon 64 oder einen 775er Pentium 4... Das sollte irgendwo jede CPU haben mit der man vernünftig arbeiten will. Ist sogar besser, weil es so auch auf anderen CPUs flotter läuft. Obwohl zumindest der Linux-Kernel profitiert kaum von den verbesserten Gleitkommafunktionen. Wird wohl eher der beschleunigten Oberfläche zugute kommen.
Ein blaues Feld mit weißer Beschriftung, ein rotes Feld mit ...
Wie wäre es damit, dass durch die Nutzung erweiterter Befehlssätze mehr Rechenleistung für die Anwendungen übrigbleibt?