Verrücktes PC-Projekt: Kochen mit dem Prozessor - jetzt mit neuen Gerichten
Die PCGHX-Community-Mitglieder joneskey98 und TheCGamer zweckentfremden aktuell einen Pentium 4 als Ersatz für eine Herdplatte und erwärmen darauf Speisen wie Nudeln mit Tomatensoße und Backerbsensuppe. Für die Kochzwecke wurde ein Behälter aus Aluminium gefräst, der die Abwärme des Prozessors aufnimmt und ähnlich viel Platz wie ein kleiner Kochtopf bietet.
Update vom 26.04: neue Gerichte
In den vergangenen zwei Monaten waren joneskey98 und TheCGamer sehr aktiv und haben einige neue Gerichte ausprobiert. Mit dem Pentium 4 wurde unter anderem ein Ei gekocht, sowie Kartoffelpüree und eine Tomatensuppe mit Nudeln zubereitet. Um zukünftig flexibler bei der Zubereitung von Speisen zu sein, rüsten die beiden Hobbyköche derzeit eine Grafikkarte um. Dabei handelt es sich um eine Geforce 7800 GTX, die eine völlig neuartige Kühlkonstruktion verpasst bekommen hat. Für Detailinformationen zu den probierten Rezepten und Hardware-Mods empfiehlt sich ein Blick in das PC-Games-Hardware-Extreme-Forum: Kochen mit Pentium 4 - Eure Rezepte sind gefragt
Bildergalerie
Original-Artikel:
Ursprünglich wollten die beiden Bastler lediglich den CPU-Kühler von einem Sockel-478-Prozessor abnehmen. Aufgrund der extremen Haftwirkung der ausgetrockneten Wärmeleitpaste zwischen Prozessor und Kühlerboden wurde der Chip aber aus dem Sockel gerissen. Die CPU-Pins wurden dabei nicht beschädigt, erst mithilfe eines Schraubstocks, einem Hammer und einer Slotblende zum Abhebeln ließ sich das Intel-Produkt vom Aluminiumklotz lösen. Die steinharte Wärmeleitpaste wurde daraufhin mit Schleifpapier vom Prozessor entfernt. Ein Probelauf mit Zahnpasta als Wärmeleitmittel bestätigte: Der Prozessor ist noch funktionstüchtig.
Die Beschäftigung mit dem alten Pentium-4-System brachte die Community-Mitglieder auf die Idee, die CPU als Wärmequelle für einen Kochtopf zu verwenden. Bei diesem Kochutensil handelt es sich um eine Aluminiumwanne, die eine für das Mainboard passende Größe aufweist. In den Behälter können beliebige Speisen gegeben werden. Mittlerweile existiert auch ein Spritzschutz, um die Sockelumgebung vor einzelnen Tropfen zu schützen. Gegenüber einem konventionellen Herd ist allerdings die Heiztemperatur auf rund 75 °C begrenzt. Bei rund 80 °C Kerntemperatur kommt es zum Absturz des PCs. Daher nutzen die Community-Mitglieder neben Prime 95 eine Software zum Begrenzen der CPU-Last.
Das Koch-Setup besteht aus folgenden Komponenten aus einem alten Medion-Rechner:
"- MSI MS-6701
- Pentium 4 2,66 GHz Northwood
- Radeon 9600TX
- 768 MB DDR RAM
- Irgend eine alte Samsung IDE HDD
- Windows XP Professional
- FSP OEM Netzteil"
Bilder einiger zubereiteten Speisen finden Sie in der Galerie. Die beiden Hobbyköche sind offen für Rezeptvorschläge, die sich unter den speziellen Rahmenbedingungen umsetzen lassen. Mehr über das verrückte Kochprojekt mit einem Pentium-4-Prozessor erfahren Sie im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum:

*stolz*
Der Pentium 4 war meiner
wirklich lecker sieht das aber nicht aus
Du meinst Sie können weiter mit Alu kochen wenn sie nur genug Chlordioxid in den Anus pumpen, wer drauf steht.
-von daher gehört dein Krempel in die Ecke alternative Verschörung - genau wie MMS usw..
Du meinst Sie können weiter mit Alu kochen wenn sie nur genug Chlordioxid in den Anus pumpen, wer drauf steht.
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