Userbenchmark: Fragwürdiges Fazit empfiehlt Core i5-13600K statt Ryzen 7 9800X3D
Der Userbenchmark zieht im Fazit zum AMD Ryzen 7 9800X3D über ebendiesen her. AMD punktet demnach eher durch Marketing als durch Leistung. Empfohlen werden stattdessen ein Core i5-13600K / 14600K.
Der Userbenchmark hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach wegen kurioser Ergebnisse für Aufsehen erregt, und derzeit passiert genau dasselbe erneut. Während der frisch vorgestellte AMD Ryzen 7 9800X3D für Spieler bei den meisten Testern als stärkste Gaming-CPU abschneidet, konstruiert Userbenchmark hier ein negatives Bild - und das mit teils drastischen Vorwürfen.
Am Ziel vorbei
Im Fazit zu dem AMD-Prozessor wird zwar anerkannt, dass der Neuzugang in niedrigen Auflösungen und damit im CPU-Limit vorn liegt. Parallel werden dem Ryzen 7 9800X3D hier aber angebliche Framedrops zur Last gelegt. Zudem werden auch der im Vergleich zu regulären Ryzen-9000-Prozessoren niedrigere Takt sowie der höhere Preis kritisiert. Allgemein wird behauptet, AMD würde den Prozessor nur durch Marketing attraktiv halten, anstatt durch hohe Leistung. Gleichzeitig widersprechen unter anderem unsere eigenen Tests dieser Ansicht deutlich.
"Wie bei den Radeon-GPUs versucht AMD, die Nachfrage durch aggressives Marketing anzukurbeln, anstatt reale Leistung zu liefern. [...] Ohne signifikante Verbesserungen im Social-Media-Marketing (Foren, Reddit, Youtube usw.) droht Intel nun der Bankrott."
Anstelle des Ryzen 7 9800X3D empfiehlt Userbenchmark den Kauf eines Intel Core i5-13600K oder Intel Core 5-14600K, die angeblich eine "fast unvergleichliche" Gaming-Leistung abliefern. Böse Zungen würden sagen: Außer natürlich, man vergleicht sie mit dem Ryzen 7 9800X3D. Immerhin: Zumindest der Hinweis, dass viele Spiele ohnehin im GPU-Limit hängen, ist nachvollziehbar. Das ändert aber nichts daran, dass der AMD-Prozessor hier wesentlich mehr Sicherheitspuffer bietet.
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Kurios ist auch die finale Aussage des Userbenchmark-Fazits. Demnach müsse Intel das Social-Media-Marketing hochfahren, um einem baldigen Bankrott zu entgehen. Dabei ist das Hauptproblem von Intels Geschäftszahlen keineswegs das Client-Geschäft, sondern die kostspielige Fertigung. Gleichzeitig dürfte ebendiese einen Bankrott selbst im Extremfall verhindern. Denn durch die moderne Fertigung ist Intel für die USA strategisch wichtig - unabhängig vom Endkunden- und vor allem vom Gaming-Geschäft.
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Quelle: Userbenchmark via Tom's Hardware

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