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    "Threadripper mit 16 Kernen, Skylake X mit 18 - wer braucht das?" - Das meinen die PCGH-Redakteure

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    [Quelle: PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106/News/Threadripper-Skylake-X-wer-braucht-sie-1229440/galerie/2261953/
    [19/09/2014] Threadripper mit 16 Kernen, Skylake X mit 18 - wer braucht das? Nun, zu behaupten, mehr Kerne wären besser als wenig, ist einleuchtend. Aber mit so einer Antwort macht man es sich zu einfach. Beim Spielen sind acht Kerne zwar in einigen Fällen schon jetzt nützlich, insbesondere, wenn man als Spieler eher feine Frametimes und nicht die maximal höchsten Fps im Blick hat. Einige Spiele skalieren auch über zehn Kerne, wie ich anhand eines kurzzeitig im Testsystem verbauten i7-6950X feststellen konnte. Das ist nett, trotzdem ist der 1.800-Euro-Intel-Dekacore mit einiger Wahrscheinlichkeit langsamer als ein schnöder aber dafür hoch taktender Quadcore. Aber das muss nicht so bleiben, ich halte zumindest acht Kerne für in Zukunft sinnvoll. Braucht's aber 16 oder gar mehr? Hier gilt meines Erachtens so etwas wie ein Gesetz des abnehmenden Ertrags: Jeder zusätzliche Kern kann zwar optimalerweise Leistung bringen und in hoch parallelisierbaren Anwendungen vielleicht sogar verhältnismäßig viel, aber in Spielen sieht das etwas anders aus. Jeder Kern bringt nur im CPU-Limit, nur bei sehr guter Skalierbarkeit und nur in einigen spezifischen Situationen und/oder sehr hohen Bildraten kleinere Vorteile, die mit jedem weiteren Kern zudem kleiner ausfallen, weil man näher ans Grafiklimit rückt. Und außerdem: Diese Prozessoren sind einfach überdimensioniert: Selbst mit 2,0 GHz kann ein Achtkerner normalerweise gute Leistungen erzielen, in Battlefield 1 beispielsweise. Mit 16, 18 oder noch mehr Kernen plus einen recht hohen Takt von grob 3,5 bis 4,0 GHz hat man wahrscheinlich so viel Leistung, dass man gar nicht weiß, wohin damit - wobei diese CPUs eventuell für extrem schnelle Monster-Multi-SLI-Systeme interessant sein könnten, mit solch gewaltiger Grafikpower könnte ein solcher

    [19/09/2014] Threadripper mit 16 Kernen, Skylake X mit 18 - wer braucht das? Nun, zu behaupten, mehr Kerne wären besser als wenig, ist einleuchtend. Aber mit so einer Antwort macht man es sich zu einfach. Beim Spielen sind acht Kerne zwar in einigen Fällen schon jetzt nützlich, insbesondere, wenn man als Spieler eher feine Frametimes und nicht die maximal höchsten Fps im Blick hat. Einige Spiele skalieren auch über zehn Kerne, wie ich anhand eines kurzzeitig im Testsystem verbauten i7-6950X feststellen konnte. Das ist nett, trotzdem ist der 1.800-Euro-Intel-Dekacore mit einiger Wahrscheinlichkeit langsamer als ein schnöder aber dafür hoch taktender Quadcore. Aber das muss nicht so bleiben, ich halte zumindest acht Kerne für in Zukunft sinnvoll. Braucht's aber 16 oder gar mehr? Hier gilt meines Erachtens so etwas wie ein Gesetz des abnehmenden Ertrags: Jeder zusätzliche Kern kann zwar optimalerweise Leistung bringen und in hoch parallelisierbaren Anwendungen vielleicht sogar verhältnismäßig viel, aber in Spielen sieht das etwas anders aus. Jeder Kern bringt nur im CPU-Limit, nur bei sehr guter Skalierbarkeit und nur in einigen spezifischen Situationen und/oder sehr hohen Bildraten kleinere Vorteile, die mit jedem weiteren Kern zudem kleiner ausfallen, weil man näher ans Grafiklimit rückt. Und außerdem: Diese Prozessoren sind einfach überdimensioniert: Selbst mit 2,0 GHz kann ein Achtkerner normalerweise gute Leistungen erzielen, in Battlefield 1 beispielsweise. Mit 16, 18 oder noch mehr Kernen plus einen recht hohen Takt von grob 3,5 bis 4,0 GHz hat man wahrscheinlich so viel Leistung, dass man gar nicht weiß, wohin damit - wobei diese CPUs eventuell für extrem schnelle Monster-Multi-SLI-Systeme interessant sein könnten, mit solch gewaltiger Grafikpower könnte ein solcher "Poly-"core tatsächlich Vorteile bringen. Und interessant sind die neuen CPUs natürlich allemal, vor allem, weil sie das Preisgefüge durcheinander wirbeln und wohl über kurz oder lang die Quadcores aus dem Mainstream drängen würden. Cool sind sie außerdem - es wäre gelogen, wenn ich nicht gern ein paar kräftige CPU-Kerne in Reserve hätte. Es gibt durchaus Szenarien, in denen mein Sechskerner an die Grenze kommt, Takt hilft dazu nur begrenzt und ist außerdem tatsächlich begrenzt. Mehr als ein paar hundert MHz sind nicht mehr drin.

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