Stabilitätsprobleme: Intel bekommt Core-CPUs mit K-Suffix nicht in den Griff
Wie Intel jetzt offiziell bestätigt hat, untersucht das Unternehmen nach wie vor Berichte über in Spielen instabile Core-Prozessoren mit K-Suffix aus der 13. und 14. Generation auf Basis der Architektur Raptor Lake-S.
Intel hat bestätigt, dass das Unternehmen nach wie vor Berichten von Spielern in den Subreddits r/buildapc und r/intel sowie in einem Sammelthread auf Steam nachgeht, die darauf hinweisen, dass Core-CPUs der 13. und 14. Generation in bestimmten Situationen und unter bestimmten Arbeitslasten vermehrt zu Stabilitätsproblemen neigen sollen. Betroffen sein sollen die beiden Prozessorgenerationen Raptor Lake und Raptor Lake Refresh.
Das Problem wird bereits seit Monaten untersucht
In den Beiträgen auf Reddit und Steam wurden ausschließlich Core-Prozessoren der aktuellsten CPU-Architektur Raptor Lake-S, welche auch als die Basis für das aktuelle Raptor Lake Refresh dient, angeführt, wenn es um die genannten Stabilitätsprobleme in Spielen ging. PCGH hatte bereits Ende Februar über dieses Thema berichtet.
Die nachfolgenden Prozessoren der beiden Serien Core-i-13000 ("Raptor Lake") und Core-i-14000 ("Raptor Lake Refresh") sollen demnach potenziell betroffen sein:
- Intel Core i9-14900K
- Intel Core i9-14900KF
- Intel Core i7-14700K
- Intel Core i7-14700KF
- Intel Core i9-13900KS
- Intel Core i9-13900K
- Intel Core i9-13900KF
- Intel Core i7-13700K
- Intel Core i7-13700KF
Allen Modellen gemein ist der offene Multiplikator, welcher durch das K(F)-Suffix gekennzeichnet wird, und die besonders hohen Taktfrequenzen. Diese stehen im Verdacht, gemeinsam mit den Leistungsspitzen ("Peaks"), für die Instabilität bei höheren Spannungswerten (mit)verantwortlich zu sein. Eine abschließende Fehleranalyse seitens Intels steht leider noch immer aus. Wie Wccftech herausgefunden hat, werden die CPUs "reihenweise retourniert".
Eine Lösung scheint noch immer nicht in Sicht
Gegenüber der Website Tom's Hardware hatte Intel seinerzeit bereits entsprechende Berichte bestätigt und angekündigt, dass das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern schon an einer entsprechenden Analyse der Problemberichte der Spieler arbeiten. Bislang aber scheinbar ohne Erfolg, wie Bewertungen der CPUs auf Reddit, Steam und anderen Plattformen wie dem Onlineshop des US-Retailers Newegg nach wie vor nahelegen. In seiner Stellungnahme gegenüber Tom's Hardware sagte Intel seinerzeit:
Intel sind die Berichte über mögliche Probleme mit Desktop-Prozessoren der 13. und 14. Core-Generation bekannt, die bei bestimmten Arbeitslasten auftreten. Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen und führen eine entsprechende Analyse der gemeldeten Probleme durch.
- Intel gegenüber Tom's Hardware -
Auffällig dabei ist, dass die betroffenen Spieler in aller Regel in etwa dieselben Probleme schildern. Die Instabilität tritt dabei nicht unmittelbar nach dem Wechsel auf eine Core-CPU mit K-Suffix der 13. und 14. Generation auf, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Schnell wurde darüber spekuliert, dass die Core-CPUs die hohe Taktfrequenz nicht vertragen und entsprechend schnell "altern" würden.
Mehr als 10 CPUs pro Tag werden umgetauscht
Wie ZDNet Korea jetzt aus dem koreanischen Einzelhandel erfahren haben möchte, tauschen aktuell "mehr als 10 Kunden pro Tag" einen Core-Prozessor aus der 13. oder 14. Generation um und das allein bei einem von insgesamt drei großen Händlern, welche die aktuellen Core-CPUs in Korea zum Kauf anbieten.
Die Zahl der Kunden, welche unsere Kundenzentren aufsuchen, um ihre Core-Prozessoren aus der 13. und 14. Generation zu ersetzen, ist in letzter Zeit auf mehr als 10 pro Tag angestiegen.
- Koreanischer Einzelhändler gegenüber ZDNet Korea -
Immer mehr Reviews der CPUs beschreiben das Problem mit der Instabilität der CPUs und weisen mitunter eine frappierende Ähnlichkeit auf.
Berichte über instabile Core-CPUs
In einer Antwort an ZDNet Korea erklärte Intel noch einmal, "dass man sich des Problems bewusst sei und es derzeit untersuche", aber es könnte bereits ein wenig zu spät sein, "wenn die Spieler bereits mit der Rückgabe begonnen haben".
Was hat die Unreal Engine damit zu tun?
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass etwas weniger Taktfrequenz durch die Reduzierung des Turbotakts um 100 bis 200 MHz die Abstürze durchaus reduzieren kann, auch fest definierte Powerlimits in Form von TDP-Grenzen sollen hierbei helfen.
Doch auch die Unreal Engine, die dafür bekannt ist, die CPU besonders zu fordern und entsprechend auszulasten, steht im Verdacht, in noch unbekannter Weise mit den Abstürzen in Zusammenhang zu stehen. Spiele, die auf Basis der Unreal Engine entwickelt wurden, sind besonders häufig von dem Problem betroffen.
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Quelle: ZDNet via Wccftech, Sebastian Castellanos via X, Steam, Reddit

Diese Formulierung von dir stimmt also nicht ganz.Ohne die E kerne,waren beim Test deutlich weniger Leistung wie beim Videoumwandeln festzustellen gewesen.Diese Anwendung kann mit bis zu 24 Kernen prima Skalieren,aber nur wenn man einen Trick anwendet.Nicht eine Instant reicht da aus,man muss das ganze mit 2 Instanzen der Anwendung starten.Schupps merkt man es sehr deutlich.Sobald es dann mehr Threads werden,fängt es das ganze jedoch wieder an zu kippen.In Zukunft wird es dann ohne SMT spannend sein,weil dann sind es nur noch 24 Threads aktiv und da gibt es dann keine Schwankungen mehr,weil dann alle Kerne so richtig ausgelastet werden.
Die e-cores haben mit Energieeffizienz nichts zu tun (jedenfalls nicht vor den LP-e-cores im Meteor Lake SoC-Tile, aber um die geht es hier ja nicht). Das sollte bei den geradezu irrwitzigen Leistungsaufnahmen der 12xxx/13xxx/14xxx CPUs eigentlich augenfällig sein.
Die Effizienz steht hier für "Flächen"-Effizienz. Intels p-core Kerndesign verbraucht einfach, unabhängig vom Node, eine riesige Fläche auf dem Chip, weshalb z.B. der 11900 ggü. dem 10900 beim damaligen Backport auf 14nm um 2 Kerne gekürzt werden musste - sonst zu viel Flächenverbrauch. Die Konkurrenz (AMD, aber auch Apple) drehte unterdessen Kreise um Intel in Sachen Multithread-Performance. Also musste eine Lösung her.
Den Weg, den AMD seit Zen4 mit deren c-cores geht, konnte Intel nicht wählen, weil so ein Kerndesign schon ein hochkomplexes Unterfangen ist und sich nicht einfach mal eben schrumpfen (bzw. verdichten) lässt, wenn das Grunddesign nicht von vornherein darauf ausgelegt ist. Also haben sie sich darauf besonnen, dass es im Unternehmen ja noch ein komplettes Kerndesign gibt, das vor allem auf Flächeneffizienz ausgelegt ist: Die "xxx-mont" Kerne, auch als Atom bekannt. Kleiner Kern, weniger Cache, weniger Takt, weniger Instruktionen, kein HT - spart alles Platz. Davon wurden dann eben so viele wie geht mit in den Chip gepackt. Flächeneffizienz eben.
Das Marketing (Intels einzige noch zu 100% produktive Abteilung zu der Zeit) strickt dann noch schnell das Märchen von der Energieeffizienz, fertig ist die Laube. Und es funktionierte ja auch einigermaßen: Die Multithreadingleistung passte wieder, und obwohl die Prozessoren nachweislich saufen wie ein Loch erzählt jeder brav die Mär von den Energieeffizienzkernen.
Dass dieses eigentlich clevere Design einen Rattenschwanz an anderen Problemen mit sich bringt, ist halt die Kehrseite der Medaille: Unterschiedliche Leistungen der Kerne machen das Scheduling zum Problem, unterschiedliche ISAs führen zu Abstürzen, per-core Lizenzen vs. e-cores und so weiter. Da hat sich Intel noch Arbeit für Jahre vorgenommen. Am Grundproblem der jahrelang vor die Wand gefahrenen Prozesstechnik ändert das alles nichts: Die CPUs stehen trotzdem vor der Wahl: Saufen wie ein Loch, um konkurrenzfähig abzuliefern, oder vernünftige Leistungsaufnahme, dann aber der Konkurrenz hinterherlaufen.
Dass der völlig enthemmte Umgang mit Strom Intel irgendwann auf die Füße fallen wird, war spätestens seit den Sapphire Rapids WS Xeons vollkommen klar. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass es davon nicht nur so gut wie keine Tests gab, sondern selbst das Endprodukt kaum zu kaufen war. Jetzt sterben halt die grenzwertigen 13700K-14900K SKUs bei den Endkunden weg, die wohl doch besser als "non-K" gebinnt worden wären. Blöd halt. Leid tut es mir vor allem für die Kunden, bei denen die CPU es gerade so über die Garantie schafft, und die sich auf Intels jahrelang aufgebaute Reputation verlassen haben.
Es ist unglaublich wie warm die Intel cpus trotz auf 170 Watt so warm wird. Dabei verwendet dieser test kaum avx weil das Programm nur 5 % avx verwendet.
Das die CPU unter vollast dennoch so viel weg ballert ist durchaus nicht ohne. Ich gebe zu das ich mich etwas verhaut hatte und es keine 5,7 GHz aber 5,6 GHz waren. Und das es so viel Strom dennoch gezogen hat, macht die Sache auch nicht besser.
Wenn es zu viel wird am besten dann avx ganz abschalten, dann spart man sich etwas Watt und die Temperaturen gehen auch etwas runter. Viel ist es allerdings nicht.
Das liegt halt an den Mainboard hersteller und das Intel hier keine Grenzen gesetzt hatte. Das hier teilweise einige Intel Systeme dann nicht mehr gehen macht es echt nicht besser.
ich traue mich wetten wenn ich das über eine längere Zeitraum so mache das auch ich davon betroffen bin weil diese anwendung Haut halt echt rein. 2 davon gleichzeitig ist mit prime oder mit cinebench vergleichbar. Das heißt ihr muss die CPU richtig ackern.
Da kommt teilweise sogar mein ryzen 9 5950x ins schwitzen. Das dieser sich teilweise obwohl ich den gedrosselt hatte sich einfach mal 180 Watt gönnt macht die Sache nicht besser. Das Programm donnert da einfach rein an die ganze Sache. Ich muss mir da echt noch was einfallen lassen das die 180 Watt nicht anliegen egal wie hart es für die CPU auch mal sein mag.
auf Intel macht dies keinen Unterschied weil um hier richtig Leistung auf wenig Stromverbrauch, dauert es halt dann länger. Storm sparen kann keine Rede sein wenn es dann fast die doppelte Zeit braucht.
Dann sind es 2x180 Watt vs 360 Watt. Ich hatte gehofft mit dem drosseln würde die CPU unter dem Strich weniger brauchen aber bei Intel ist das vergebens, kann man so sagen.
Ich kenne mein Prozessor und mein System und bin damit absolut zufrieden. In diesem Sinn sind diese ganzen Themen vollkommen uninteressant, weil man ja niemanden, was beweisen oder rechtfertigen muss.
Übrigens kennst du mich vielleicht noch aus dem Intel (Thema) Forum, als IICARUS.