Qualcomm siegessicher: Snapdragon X besser als Apple M3, Intel Meteor Lake und AMD Phoenix
Qualcomm ist von Snapdragon X überzeugt und sagt, dass Apple M3, Intel Meteor Lake und AMD Phoenix keine Bedrohung für den eigenen Chip sind.
Mit Snapdragon X will Qualcomm auf den CPU-Markt drängen, den aktuell Chips wie Apples M3 bedienen. Die ARM-Technik verspricht vor allem bei der Leistungsaufnahme Vorteile, die x86-Prozessoren im Moment nicht liefern können. Qualcomm zeigt sich aber auch bei der Performance von seinem Produkt überzeugt. Während eines Presseevents unterstreicht man, dass Snapdragon X den Produkten wie Apple M3, Intel Meteor Lake und AMD Phoenix überlegen ist.
Dazu wurden mehrere Benchmarks aus verschiedenen Disziplinen unter Windows 11 gezeigt. Zugegeben, aber man würde es auch nicht anders erwarten, wurde mit dem schnellsten Snapdragon X gemessen, einem Elite X1E84100. Der hat 12 Oryon-Kerne und wurde mit 64 GiB Arbeitsspeicher gepaart. Die andere gezeigte CPU, der Elite X1E80100 ist statt 3.8 nur 3,4 GHz schnell und war mit 32 GiB Arbeitsspeicher gepaart. TDP-Fenster wurden keine genannt. Zwischendurch waren auch mal über 4 GHz im Umlauf.
Bisher hat Qualcomm nur Elite-Prozessoren gezeigt und noch keine Plus-Modelle, die wahrscheinlich 10 Kerne haben. Wie sich die Modelle dann gegen den Wettbewerb positionieren, muss sich noch zeigen. Für den Moment aber scheint man bei Qualcomm zuversichtlich zu sein, dass man selbst die gefeierten Apple-Designs in die Tasche stecken kann.
Im Geekbench 6 wurde zumindest auf dem Presseevent ein Wert von 15.610 Punkten für eine Elite-CPU vorgestellt, während ein M3 12.154 Punkte erreicht. Logischerweise sind solche Pressefolien immer zugunsten des Werbenden gestaltet, aber man kann wohl davon ausgehen, dass Qualcomm im gleichen Leistungsbereich unterwegs ist, was Druck auf Apples Mac-Produkte ausüben könnte, wenn sich andere Systeme günstiger verkaufen.
Zumal man auch nicht den Vergleich zum Core i7 155H scheute sowie zum Ryzen 9 7940HS. Qualcomm gibt eine Leistungssteigerung von bis zu 54 Prozent bei der ISO-Leistung an und erreicht gleichzeitig eine angeblich um 65 Prozent bessere Energieeffizienz. In Multi-Thread-Tests führten diese Zahlen zu einem Leistungsschub von 52 Prozent bei 60 Prozent weniger Stromverbrauch. Letzteres ist wohl vor allem auch, worauf die Mehrheit schielt: Die RISC-Chips sind bei ähnlicher Leistung deutlich sparsamer als die CISC-Chips, wozu auch die x86-Architektur gehört.
Interessant sind auch die GPU-Leistungsangaben: Qualcomm behauptet, dass die Elite-Chips im Vergleich zum Core Ultra 7 155H, der mit einer Arc-GPU mit 8 Xe-Kernen ausgestattet ist, eine Steigerung der GPU-Leistung um 36 Prozent bieten werden. Diese Leistung geht mit einer Reduzierung des Stromverbrauchs um 50 Prozent einher.
Quellen: Tom's Hardware, Digital Trends, WinFuture

In den 90er flachte das deutlich ab und seit über 25 Jahren hat sich diese Bezeichnung leider überlebt und bisher gab es auch noch keinen adäquaten Ersatz dafür. Vermutlich weil das Jahr 3000 einfach noch viel zu weit entfernt ist und bei 2050 rafft niemand was gemeint ist!
Und sie konnten wieder alle Software neu verkaufen in ihrem geschlossenen Biotop ohne irgendwelche ihre Mondpreise störende Konkurrenz. Und auch die langsam aufkommende Hackintosh-Gefahr inlusive der unangenehmen Vergleichbartkeit mit der Win/x86 Konkurrenz waren sie mit dem Wechsel weg von x86 schlagartig wieder los. Aber ja, die "bessere Leistung" des M-hastenichtgesehn-Prozessoren war der Grund. *ich schwör*
BTT: Interessant das Qualcomm scheinbar ihren größten Prozessor gegen den "normalen" M3 antreten lässt.
mehr, heute gibt es RISC (ARM) oder CISC + RISC (alle x86er)