Snapdragon X Plus: Details und Benchmarks zu neuem Qualcomm-Chip vorab durchgesickert
Qualcomm wird in Kürze mit dem Snapdragon X Plus seinen nächsten System-on-a-Chip (SoC) für den Mobile- und PC-Bereich näher beleuchten. Doch jetzt sind schon vorab Details durchgesickert.
Für den heutigen 24. April hatte Qualcomm vor einiger Zeit eine neue Präsentation zu den Snapdragon X-Chips angeteasert, mit denen man bekanntlich auch die PC-Welt unsicher machen will. Nachdem bisher vor allem vom Topmodell mit dem Namenszusatz "Elite" die Rede war, soll es dabei offenbar auch erstmals im Detail um das erst kürzlich in inoffiziellen Benchmarks aufgetauchte "Plus"-Modell gehen, wie ein Leak von Videocardz zeigt.
Demnach wird der große Unterschied der X Plus-Reihe sein, dass der Chip mit 10 Oryon-Kernen ausgestattet ist und dahin gehend gegenüber den 12 Kernen der X Elite-Serie abgespeckt sein wird. Geplant sein sollen drei Elite-Modelle und lediglich ein Plus-Modell. Was die Spezifikationen betrifft, so wird der X Elite stets mit 12 Kernen und einer maximalen Multi-Thread-Taktfrequenz von entweder 3,8 GHz oder 3,4 GHz ausgestattet sein, wobei letzteres auch das Plus-Modell bietet.
Lediglich zwei Modelle sollen eine Dual-Core-Boost-Frequenz von entweder 4,2 oder 4,0 GHz unterstützen, während die NPU-Leistung bei allen gleich ausfallen soll. Das Flaggschiff X1E-84-100 soll indes bei der integrierten GPU eine Leistung von bis zu 4,6 TFLOPS bieten, wohingegen alle andere Modelle hier auf eine Leistung von 3,8 TFLOPS kommen sollen.
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Snapdragon X Plus und Elite im Benchmark-Schnitt
Videocardz zieht hier den Vergleich zu AMDs Radeon 780M mit 8,3 TFLOPS (wo als "RDNA Dual-Issue" nur die Hälfte berücksichtigt werden sollte) und zur Core Ultra 100 Arc-GPU mit 128 EUs bei bis zu 4,6 TFLOPS im Core Ultra 9 185H von Intel. Qualcomms Benchmarks vergleichen derweil die hauseigene Elite mit dem Plus-Chip, wobei ersterer im Durchschnitt etwa 17 Prozent schneller sein soll, mit dem größten Unterschied beim Cinebench 2024 Multi-Thread-Score bei 40 Prozent. Weitere Details von offizieller Seite werden noch erwartet.
