"Bleibt bei Kupfer": Nvidia-CEO sieht Silizium-Photonik noch Jahre entfernt
Silizium-Photonik positioniert sich allmählich als der nächste große Halbleiter-Schritt, von dem insbesondere KI-Arbeitslasten profitieren könnten. Nvidia-CEO Jensen Huang dämpft allerdings die Erwartungen.
Silizium-Photonik gilt als der nächste große Schritt in der Welt der KI-Rechenzentren. Intel zeigte einen solchen Chip etwa vor rund zwei Jahren, der auf Basis der RISC-Architektur mit acht Kernen zu jeweils 66 Threads aufwarten konnte und entsprechend wie prädestiniert für hohe Parallelisierung war. Seitdem blieb es aber vergleichsweise still um die Silizium-Photonik - und wird es wohl noch einige Jahre bleiben, wenn es nach Nvidia-Chef Jensen Huang geht.
Huang warnt vor verfrühtem Umstieg
In einem kurzen Interview, das aktuell auf der X-Plattform kursiert, sprach der Nvidia-CEO auch über die Zukunft der Silizium-Photonik, an der man gemeinsam mit dem taiwanischen Halbleiterhersteller TSMC arbeite.
- Silizium-Photonik ist eine Technologie, die optische Schaltkreise auf Silizium-Chips realisiert, indem sie Licht anstelle von Elektronen zur Datenübertragung und -verarbeitung nutzt. Hierfür wird eine dünne Siliziumschicht auf einem isolierenden Siliziumdioxid-Substrat aufgebracht.
- Kernkomponenten sind Wellenleiter aus Silizium, die Licht durch Totalreflexion führen, Modulatoren zur Signalkodierung, und Photodetektoren zur Umwandlung optischer Signale.
Die Technik sei allerdings noch "mehrere Jahre von uns entfernt", wie Huang zu Protokoll gibt. Entsprechend sollte die Industrie noch bei Kupfer bleiben - so lange wie möglich. Erst im Anschluss sei, "wenn es sein muss", ein Wechsel auf Silizium-Photonik sinnvoll.
Trotz seiner vorsichtigen öffentlichen Haltung verfolgt Nvidia keineswegs eine Anti-Photonik-Strategie. Das Unternehmen plant die Einführung seiner Quantum-X- und Spectrum-X-Switches in der zweiten Jahreshälfte 2025 respektive 2026. Diese Produkte nutzen TSMCs COUPE-Technologie (Compact Universal Photonic Engine), die 220 Millionen Transistoren mit 1.000 photonischen integrierten Schaltkreisen kombiniert.

Die haben fast 7 MILLIARDEN Dollar für Mellanox auf den Tisch gelegt, einen der größten Player für Hochgeschwindigkeits-Netzwerke, der schon längst Photonik-Firmen gekauft hatte. 7 Milliarden! Und dann stellt der sich hin und redet die Technologie klein?
Die stecken auch Geld in die ganzen neuen Firmen. Bei Ayar Labs sind sie in einer 155-Millionen-Dollar-Runde mit drin. Bei Xscape Photonics haben sie bei der 44-Millionen-Runde auch kräftig mitgeholfen.
Die pumpen also Unsummen in die Technologie, sichern sich die Experten und die Patente, und erzählen der Öffentlichkeit dann so einen Müll, damit die Konkurrenz weiter auf Kupfer setzt.
Was labert er also ?
Das Video! Es wird explizit erwähnt, dass der neue CFO von Lightmatter, Sim Janowski, direkt von Nvidia kam, wo er sieben Jahre lang Leiter der Investor Relations und der strategischen Finanzierung war. LoL !
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2. Übernahme von Mellanox für ca. 6,9 Mrd. US-Dollar:
NVIDIA Newsroom (Offizielle Pressemitteilung): NVIDIA to Acquire Mellanox for $6.9 Billion (https://nvidianews.nvidia...)
3. Investment in Ayar Labs (155 Mio. US-Dollar Finanzierungsrunde):
Ayar Labs (Offizielle Pressemitteilung): Ayar Labs, with Investments from AMD, Intel Capital, and NVIDIA, Secures $155 million... (https://ayarlabs.com/news...)
HPCwire (Branchen-Nachrichten): Nvidia, Intel, and AMD Invest in Startup Ayar Labs (https://www.hpcwire.com/2...)
4. Investment in Xscape Photonics (44 Mio. US-Dollar Finanzierungsrunde):
(https://www.businesswire....)
optics.org (Fachmagazin): Silicon photonics startup Xscape backed by Nvidia and Cisco in $44M funding round (https://optics.org/news/1...)