Sapphire Rapids dem HEDT nahe: Intel stellt neue Workstation-CPUs mit bis zu 56 Kernen vor

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Intel bringt nun nach langem Hin und Her die nächste Xeon-CPU-Generation, Codename Sapphire Rapids, für Workstations auf den Markt.
Quelle: Intel

Intel bringt nun nach langem Hin und Her die nächste Xeon-CPU-Generation, Codename Sapphire Rapids, für Workstations auf den Markt. Diese besteht aus Xeon-W-3400- und den energieeffizienteren Xeon-W-2400-Prozessoren. Das Flaggschiff ist der w9-3495X mit 56 Kernen und 105 MiB L3-Cache, der stolze 5.889 US-Dollar kosten und enorme Leistungsschübe gegenüber Vorgänger-CPUs erzielen können soll.

Das noch junge Jahr wird von Intel mit neuen Veröffentlichungen im Prozessorsegment fortgeführt. Standen im Januar noch weitere Desktop-CPUs aus der 13. Core-Generation an, geht es nun weiter mit neuen Xeon-Workstation-CPUs aus der Sapphire-Rapids-Riege. Die neue Xeon-Generation sollte ursprünglich vor einem Jahr erscheinen, musste aber mehrfach verschoben werden; heute stellt Intel das neue Aufgebot vor, welches in Teilen einer HEDT-Plattform nahekommt.

Xeon W-3400 und Xeon W-2400 - Technische Daten und Preise

Intel hat zwei unterschiedliche Line-ups für Sapphire Rapids im Köcher, die sich maßgeblich bei der Leistungsaufnahme, der Anzahl der PCI-E-5.0-Lanes sowie der Speicherkanäle und letztlich natürlich in der Preisgestaltung unterscheiden. Zum einen wären da die "Mainstream"-Prozessoren der Xeon-W-2400er-Produktreihe und zum anderen "Experten"-Prozessoren, die durch die Xeon-W-3400er-Serie repräsentiert werden. Intel verspricht mit letzterer "die ultimative Workstation-Lösung" und hat nach eigenen Angaben die Sapphire-Rapids-Generation für professionelle Creator, Ingenieure und Wissenschaftler gestaltet.

Die W-2400er-CPUs sind gegliedert in die Rubriken w3, w5 und w7 und kommen mit maximalen Leistungsaufnahmen von 225 W daher. Intel bietet hierbei acht Modelle, von denen vier mit X-Suffix versehen sind, was bedeutet, dass diese fürs Übertakten freigeschaltet sind. Die sparsameren W-2400-CPUs unterstützen DDR5-4800-Speicher von bis zu 2 TByte mit vier Kanälen und bedienen 64 PCI-Express-5.0-Lanes (w3-CPUs nur DDR5-4400). Außerdem sitzen die CPUs auf Intels LGA4677-Sockel; entsprechende W790-Mainboards wurden von Asus bereits angeteasert.

Sapphire Rapids: Xeon W-2400- und Xeon W-3400-Prozessoren - Leistungsdiagramme und Spezifikationen. (13) Quelle: Intel Sapphire Rapids: Xeon W-2400- und Xeon W-3400-Prozessoren - Leistungsdiagramme und Spezifikationen. (13)

Das W-2400er-Flaggschiff ist der w7-2495X. Laut Intel ist dieser mit 24 Kernen und 48 Threads ausgestattet, verfügt über 45 MiB L3-Cache und taktet dank Turbo Boost Max 3.0 auf 4,8 GHz (Turbotakt auf einem Kern: 4,6 GHz, Basistakt: 2,5 GHz). Den empfohlenen Kundenpreis gibt Intel mit 2.189 US-Dollar an. Die anderen sieben CPUs sind günstiger und damit entsprechend in ihrer Ausstattung limitierter. Das günstigste Modell kostet etwa 359 US-Dollar, kommt mit 6 Kernen, 15 MiB L3-Cache und einer Leistungsaufnahme von 120 Watt.

Bildergalerie

Der Funktionsumfang der W-3400er-CPUs fällt deutlich umfangreicher aus. Hier bietet Intel sieben Modelle an, die unter den Marken w5, w7 und - im Gegensatz zu den W-2400ern - w9 vertrieben werden, davon ebenfalls vier für Performance-Tuning freigeschaltet. Diese Prozessoren warten mit erhöhter Leistungsaufnahme von bis zu 350 W auf und unterstützen 112 PCI-Express-5.0-Lanes. Speicherseitig werden bis zu 4 TByte DDR5-4800 mit acht Kanälen bedient.

Das High-End-Modell ist der w9-3495X mit 56 Kernen und 112 Threads. Der Maximaltakt liegt bei diesem bei 4,8 GHz sowie maximal 4,6 GHz auf einem Kern und bei 1,9 GHz in der Basis. Zur Verfügung stehen weiterhin 105 MiB L3-Cache. Mit Intels empfohlenen Preis von 5.889 US-Dollar ist der w9-3495X mehr als doppelt so teuer wie der w7-2495X. Der w5-3425 als kleinster Vertreter der W-3400er-CPUs kostet hingegen circa halb so viel wie das W-2400-Flaggschiff mit 1.189 US-Dollar. Darüber hinaus nennt jener 12 Kerne und eine Leistungsaufnahme von 270 Watt PBP sein Eigen.

Mehr dazu: Xeon mit 24 Performance-Kernen ist im Geekbench langsamer als ein Core i9-13900K

Als Beleg für die Leistungsfähigkeit des w9-3495X stellt Intel einige Vergleichs-Diagramme zur Verfügung, die Performance-Schübe von bis zu 140 Prozent gegenüber einem Xeon W-3275 aus der Cascade-Lake-Generation als Basis aufzeigen. Verglichen werden unter anderem die Single-Thread- und Multi-Tasking-Performance, die anhand von Messungen mit SPECrate2017_int_base geschätzt worden sind, sowie die Leistung in Anwendungen für die Bereiche Medien, Unterhaltung und Ingenieurswesen. Die entsprechenden Daten hierzu können Sie der Bildergalerie entnehmen, die Sie innerhalb dieses Artikels vorfinden. Zur Verfügbarkeit der neuen Workstation-CPUs hat Intel noch keine Angaben gemacht.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TrajanVonOlb Schraubenverwechsler(in)
        Liebe PCGH

        bitte UNBEDINGT über die neuen quasi-HEDT-CPUs berichten!!! Für mich war gg 2014 das Berichten über die Semi-Pro-Schiene von Intel einer der Hauptgründe, dann irgendwann Eure feine Zeitschrift zu abonnieren!

        Warum HEDT? Es gibt mmn 3 sinnvolle Gründe, die die CPUs für Gamer interessant machen bzw. Euch als Zeitschrift die Chance geben, mit der Berichterstattung einen echten Mehrwert zu schaffen, vielleicht sogar neue Zielgruppen zu erschließen (okt3):

        1. Langlebigkeit der CPUs (zumindest in der Vergangenheit)!
        2014 habe ich mir aus dem damaligen HEDT-Segment einen 5930 auf Asus Rampage V gekauft. War ziemlich teuer. Und übertaktet auf 4GHz (auch dank des vielen Wissens von Euch). Inzwischen werkelt ein 6850 auf dem Board. Die leicht höheren Ausgaben haben sich bis heute unglaublich gerechnet!
        Denn das war und ist nach wie vor eine tolle Maschine: Bis heute laufen eigentlich alle CPU-lastigen SPiele in meinem Steam-Account recht problemlos (u.a. Anno1800, X4, TransportFever2 usw.), was man von den "schmalbrüstigen" Gaming-CPUs aus dieser Zeit nicht sagen kann, wie Freunde berichten! Gleichzeitik ist mein Gaming-Rechner für mich als gewerblichen Film- und TV-Editor vollwertiger Schnittplatz für unsere tolle Fernsehlandschaft . Gute Graka und Speicher natürlich vorausgesetzt. Ich habe also gleich doppelt etwas davon (siehe Pkt2). Außerdem sorgen die vielen Lanes dafür, dass ich nicht nur mit insg. 7 HDDs Spaß habe (raid5 als Rohmaterialplatte, Backup-Platte, Artchiv-Datengrab usw.) und zusätzlich ein Einschub für eine Wechselplatte frei ist, während die Graka voll angebunden ist, eine M2 schnell läuft und es sehr viele USBs gibt. Vor allem aber gab es im Lauf der Zeit ja viel nachzurüsten: 1 weitere SSD, Soundkarte und sogar einen USB3.2 2x2 20GB, um Daten mit meiner externen M2 auszutauschen. Oder eine Video-Breakout-Karte für den TV-Schnitt. All das ginge gar nicht mit nur wenigen Lanes, da würde ich mich einfach nicht zukunftssicher fühlen. Und dann die Speicheranbindung! 4 Kanäle machen einfach einen echten Unterschied - mit aktuellem 13900k hätte ich konkret keinerlei Gewinn an dieser Stelle, das kann doch nicht sein! Darum: HEDT mit vielen Lanes!
        In meinem Fall: Ich habe immer nach den neuen CPUs geschielt, aber eigentlich doch bis jetzt gewartet, weil ich keine Abstriche machen oder Geräte auslagern will (und das passt doch zu Euren Enthusiasten-Abonnenten )

        2. Universelle Nutzbarkeit!
        Es mag unter der Leserschaft andere geben wie mich: Ich verdiene mit meinem (Gaming-)Rechner Geld, das ich guten Gewissens wieder in teure (Gaming)-Hardware stecken kann, weil ich mir ja einrede, dass ich das für die Arbeit brauche ,-) Entscheidungen fallen einfach leichter, wenn es in Zeiten knapper Kassen eben nicht nur Luxus ist, sich teure Gaming-Hardware anzuschaffen. Auch dürften nicht wenige Gamer ja auch nebenbei von solchen "Pro-"Maschinen etwas haben: Streaming oder youtube bzw. Photoshop-Bearbeitungen danken das auch. Wer so etwas nutzt, der schielt - wie auch ich - immer auch etwas auf den Pro-Markt. Semi-Pro, also exakt HEDT, ist da genau der "Sweetspot"... Anders herum würde ich allein fürs Gaming nicht so viel Geld ausgeben und also einen 13900K, den ich eigentlich interessant finde, wegen der nur 20Lanes nicht kaufen.

        3. Konkurrenz der Systeme!
        Wir haben Intel und AMD, das ist ja einiges an Konkurrenz - zugleich ist es aber auch wichtig, dass die Konkurrenz auch innerhalb der Systeme angeheizt wird. Das verbessert die Produkte und senkt die Preise. Stellt Ihr z.B. heraus, dass (was ich vermute) der 13900K nur deshalb eigentlich keine Alternative ist, weil ein paar wenige Lanes zur Verfügung stehen und die Speicheranbindung quasi zum Flaschenhals wird, dann könnte das Intel bemerken und in dem Marktsegment nachsteuern. Nu ja, zumindest irgendwann und wenn noch mehr derart berichtet wird. Das hilft uns dann allen.

        Kurz: Ich wünsche mir unbedingt, dass die HEDTs ganz gleichberechtigt neben den 13900 getestet und ausgewertet werden. Zumindest WENN sie annähernd die Leistung bringen. Wovon ich aber ausgehe. Dann sind sie aber eine konkrete Alternative für die Gamer wie uns - und gehören somit vollumfänglich in die PCGH!

        Konkret würde ich mir folgende Infos wünschen:

        - Durchblick im Dschungel: Welche CPUs können was genau besonders gut?
        - Übertaktbarkeit der neuen Xeon 2400er: Was geht mit guter Kühlung zuverlässig? Kann man höher getakteten Speicher stecken?
        - Welche Kühlung ist generell nötig? Was gibt es für WaKü-Möglichkeiten?
        - Direkter Vergleich 13900K - Xeon irgendwas
        - Kaufempfehlung für Gamer: Wo ist der Sweetspot aus Leistung und Geld?
        - Boards und Speicher: Was ist kompatibel? Wo gibts alle Lanes? Wie läuft PCI5?

        Ich weiß, viel "Wünsch Dir was"... Aber man kann ja hoffen

        Danke für die schöne Zeitschrift an dieser Stelle!

        Grüße Trajan von Olb
      • Von TrajanVonOlb Schraubenverwechsler(in)
        Liebe PCGH

        bitte UNBEDINGT über die neuen quasi-HEDT-CPUs berichten!!! Für mich war gg 2014 das Berichten über die Semi-Pro-Schiene von Intel einer der Hauptgründe, dann irgendwann Eure feine Zeitschrift zu abonnieren!

        Warum HEDT? Es gibt mmn 3 sinnvolle Gründe, die die CPUs für Gamer interessant machen bzw. Euch als Zeitschrift die Chance geben, mit der Berichterstattung einen echten Mehrwert zu schaffen, vielleicht sogar neue Zielgruppen zu erschließen (okt3):

        1. Langlebigkeit der CPUs (zumindest in der Vergangenheit)!
        2014 habe ich mir aus dem damaligen HEDT-Segment einen 5930 auf Asus Rampage V gekauft. War ziemlich teuer. Und übertaktet auf 4GHz (auch dank des vielen Wissens von Euch). Inzwischen werkelt ein 6850 auf dem Board. Die leicht höheren Ausgaben haben sich bis heute unglaublich gerechnet!
        Denn das war und ist nach wie vor eine tolle Maschine: Bis heute laufen eigentlich alle CPU-lastigen SPiele in meinem Steam-Account recht problemlos (u.a. Anno1800, X4, TransportFever2 usw.), was man von den "schmalbrüstigen" Gaming-CPUs aus dieser Zeit nicht sagen kann, wie Freunde berichten! Gleichzeitik ist mein Gaming-Rechner für mich als gewerblichen Film- und TV-Editor vollwertiger Schnittplatz für unsere tolle Fernsehlandschaft . Gute Graka und Speicher natürlich vorausgesetzt. Ich habe also gleich doppelt etwas davon (siehe Pkt2). Außerdem sorgen die vielen Lanes dafür, dass ich nicht nur mit insg. 7 HDDs Spaß habe (raid5 als Rohmaterialplatte, Backup-Platte, Artchiv-Datengrab usw.) und zusätzlich ein Einschub für eine Wechselplatte frei ist, während die Graka voll angebunden ist, eine M2 schnell läuft und es sehr viele USBs gibt. Vor allem aber gab es im Lauf der Zeit ja viel nachzurüsten: 1 weitere SSD, Soundkarte und sogar einen USB3.2 2x2 20GB, um Daten mit meiner externen M2 auszutauschen. Oder eine Video-Breakout-Karte für den TV-Schnitt. All das ginge gar nicht mit nur wenigen Lanes, da würde ich mich einfach nicht zukunftssicher fühlen. Und dann die Speicheranbindung! 4 Kanäle machen einfach einen echten Unterschied - mit aktuellem 13900k hätte ich konkret keinerlei Gewinn an dieser Stelle, das kann doch nicht sein! Darum: HEDT mit vielen Lanes!
        In meinem Fall: Ich habe immer nach den neuen CPUs geschielt, aber eigentlich doch bis jetzt gewartet, weil ich keine Abstriche machen oder Geräte auslagern will (und das passt doch zu Euren Enthusiasten-Abonnenten )

        2. Universelle Nutzbarkeit!
        Es mag unter der Leserschaft andere geben wie mich: Ich verdiene mit meinem (Gaming-)Rechner Geld, das ich guten Gewissens wieder in teure (Gaming)-Hardware stecken kann, weil ich mir ja einrede, dass ich das für die Arbeit brauche ,-) Entscheidungen fallen einfach leichter, wenn es in Zeiten knapper Kassen eben nicht nur Luxus ist, sich teure Gaming-Hardware anzuschaffen. Auch dürften nicht wenige Gamer ja auch nebenbei von solchen "Pro-"Maschinen etwas haben: Streaming oder youtube bzw. Photoshop-Bearbeitungen danken das auch. Wer so etwas nutzt, der schielt - wie auch ich - immer auch etwas auf den Pro-Markt. Semi-Pro, also exakt HEDT, ist da genau der "Sweetspot"... Anders herum würde ich allein fürs Gaming nicht so viel Geld ausgeben und also einen 13900K, den ich eigentlich interessant finde, wegen der nur 20Lanes nicht kaufen.

        3. Konkurrenz der Systeme!
        Wir haben Intel und AMD, das ist ja einiges an Konkurrenz - zugleich ist es aber auch wichtig, dass die Konkurrenz auch innerhalb der Systeme angeheizt wird. Das verbessert die Produkte und senkt die Preise. Stellt Ihr z.B. heraus, dass (was ich vermute) der 13900K nur deshalb eigentlich keine Alternative ist, weil ein paar wenige Lanes zur Verfügung stehen und die Speicheranbindung quasi zum Flaschenhals wird, dann könnte das Intel bemerken und in dem Marktsegment nachsteuern. Nu ja, zumindest irgendwann und wenn noch mehr derart berichtet wird. Das hilft uns dann allen.

        Kurz: Ich wünsche mir unbedingt, dass die HEDTs ganz gleichberechtigt neben den 13900 getestet und ausgewertet werden. Zumindest WENN sie annähernd die Leistung bringen. Wovon ich aber ausgehe. Dann sind sie aber eine konkrete Alternative für die Gamer wie uns - und gehören somit vollumfänglich in die PCGH!

        Konkret würde ich mir folgende Infos wünschen:

        - Durchblick im Dschungel: Welche CPUs können was genau besonders gut?
        - Übertaktbarkeit der neuen Xeon 2400er: Was geht mit guter Kühlung zuverlässig? Kann man höher getakteten Speicher stecken?
        - Welche Kühlung ist generell nötig? Was gibt es für WaKü-Möglichkeiten?
        - Direkter Vergleich 13900K - Xeon irgendwas
        - Kaufempfehlung für Gamer: Wo ist der Sweetspot aus Leistung und Geld?
        - Boards und Speicher: Was ist kompatibel? Wo gibts alle Lanes? Wie läuft PCI5?

        Ich weiß, viel "Wünsch Dir was"... Aber man kann ja hoffen

        Danke für die schöne Zeitschrift an dieser Stelle!

        Grüße Trajan von Olb
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn ihr trotzdem mehr wissen wollt, lasst es uns wissen – verglichen Threadripper 1000/2000, dessen Aufbau extrem nachteilhaft in Spielen war und Threadripper 3000 (oder gar pro), dem noch bezahlbare Einstiegsmodelle ganz fehlten, ist das hier jedenfalls zum ersten Mal seit langem wieder ein Angebot, dass direkt oberhalb der Mainstream-Top-CPUs beginnt und zumindest für die interessieren sich PCGH-Leser in der Regel. Für die 04/2023 habe ich jetzt erst einmal eine technische Vorstellung verfasst, Testmuster sind aber bislang noch keine angefragt.
        In dem Fall will ich ganz klar mehr wissen - das Thema an sich ist es interessant genug für mich. Bin sicher keine Zielgruppe für Intel, aber klar bei den Artikel von euch.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von blautemple
        Puh, wenn die neuen HEDT CPUs Raptor Cove Kerne nutzen würden, wäre von meiner Seite Ernstes Interesse, aber so kann man sich ja leider schon sicher sein das die Spieleleistung sogar unter Alder Lake liegen wird.

        Und ja ich weiß natürlich das die CPUs absolut gar nicht dafür gedacht sind, aber eike HEDT CPU die auch in Spielen was reißen würde wäre schon cool.
        Zitat von Unfaced
        Erst gestern ein wenig noch informiert über die neuen Sapphire Raid Xeon Workstation CPUs - die basieren ja sogar noch auf Alderlake P-Cores, nicht auf die aktuellen Raptorlake P-Cores. Ich mein ja Intel hatte Fertigungsprobleme, aber warum nicht die neuen Cores für neue Produkte verwenden, zumal meines Wissens der Raptor P-Core nur eine leichte Evolution ist und keine Neu-Entwicklung von 0 weg.

        Intel rutscht scheinbar wieder in das alte Schema wo HEDT / Workstation 1-2 Gens hinter Mainstream ist - was ich persönlich schade finde. Bin dennoch gespannt wie sie sich schlagen werden.
        Der wichtigste Unterschied in den P-Kernen zwischen ADL und RPL ist der 2-MiB-Vollausbau des L2-Caches. Den hat SRP sowieso mit an Board und dazu noch ein paar Annehmlichkeiten, die sowohl ADL wie RPL fehlen (z.B. zwei AVX512 Pipelines, die auch aktiv sind). Oder umgekehrt: Bis heute konnte uns Intel nicht erklären, was "Raptor Cove" überhaupt gegenüber dem vollwertigen Golden Cove besser macht.

        Einen erheblichen Anteil an den Performance-Zuwachs der Core-i-13000 gegenüber -12000 haben auf alle Fälle nicht die Kerne, sondern der beschleunigte Ring Bus. Den ersetzt Sapphire Rapids allgemein durch ein Mesh, um überhaupt so viele Kerne effektiv verbinden zu können. Ähnlich wie bei Skylake versus Skylake X würde ich daher von einer etwas geringeren IPC ausgehen. Hinzu kommen die leicht niedrigeren Turbo-Frequenzen. Aber dafür hat man halt mehr als einen Achtkerner.

        Rein technisch erinnert der Vergleich zwischen Raptor Lake und Sapphire Rapids 64L somit stark an das Duell zwischen Skylake und Broadwell E anno 2015. Rein von der Hardware würde sich also eine intensive Berichterstattung über "Intels neue HEDT Plattform" anbieten, aber diesmal gibt es keinen "5820K zum Preis des 6700K", sondern Xeon W wird ganz schön teuer platziert. Wenn ihr trotzdem mehr wissen wollt, lasst es uns wissen – verglichen Threadripper 1000/2000, dessen Aufbau extrem nachteilhaft in Spielen war und Threadripper 3000 (oder gar pro), dem noch bezahlbare Einstiegsmodelle ganz fehlten, ist das hier jedenfalls zum ersten Mal seit langem wieder ein Angebot, dass direkt oberhalb der Mainstream-Top-CPUs beginnt und zumindest für die interessieren sich PCGH-Leser in der Regel. Für die 04/2023 habe ich jetzt erst einmal eine technische Vorstellung verfasst, Testmuster sind aber bislang noch keine angefragt.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von shootme55
        Wusste noch nicht dass man persönliche Kommentare in einem Forum jetzt als solche kenntlich machen muss wie in einer Zeitung.
        Du hast geschrieben "wir alle", ich erkenne bezüglich des Themas keine subjektive aussage die sich lediglich auf dich bezieht...
        Zitat von shootme55
        aber darüber lesen und träumen aus Interesse tun wir alle hin und wieder gern
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Nein, ich habe den Artikel nicht gelesen, ich habe aus dem Forum gesehen das bei so einem Artikel überraschenderweise (relativ gesehen extrem) viele Beiträge stehen, da wollt eich mal nachsehen was da los ist.

        Porsche wäre das aber keiner, wohl eher ein Schwerlasttransporter am Land oder am Meer eines der riesigen Frachtschiffe.

        Darüber? Eindeutiges nein, war noch nie so.
        Ich glaube du siehst das zu sehr aus deiner Sicht (Blase), die Zugriffszahlen zu diesen Artikeln sind nicht grundlos derart niedrig.
        Ok kein Porsche, sag ma mal ein John Deere 8R280 wenn der Vergleich besser passt. Aber gibt auch genug kleine Jungs die gern mal damit fahren würden, siehe Landwirtschaftssimulator. Und selbst wenn Frachtschiff: noch nie ne Doku über nen Schiffsdiesel geguckt?
        Aber ist natürlich richtig, ich seh das nur aus meiner Sicht. Wusste noch nicht dass man persönliche Kommentare in einem Forum jetzt als solche kenntlich machen muss wie in einer Zeitung.
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