CPUs und SSDs in voller Pracht: Ständer für bis zu 14 Euro machen es möglich

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CPUs und SSDs in voller Pracht: Ständer für bis zu 14 Euro machen es möglich
Quelle: Nagao

Wer seine nicht in Gebrauch befindlichen Prozessoren oder SSDs ein schönes Plätzchen genehmigen möchte, wird in Japan für kleines Geld fündig: Dort gibt es jetzt Ständer für CPUs und SSDs.

Hardware-Enthusiasten kennen das Problem (womöglich): Nach mehreren Aufrüstoperationen fallen einige CPUs oder SSDs an, die mittlerweile nicht mehr benötigt werden. Doch was mit ihnen anstellen, wenn man sie aus welchen Gründen auch immer nicht verkaufen oder irgendwo herumliegen lassen möchte? Dafür hat der japanische Hersteller Nagao eine Lösung parat, denn der bietet unter seiner Marke Nbros Display-Ständer für Prozessoren und M.2-2280-SSDs an, mit denen die PC-Komponenten "präsentiert" werden können. Daher sollen die Ständer auch perfekt für Ausstellungen und Ladeneinrichtungen geeignet sein.

CPU- und SSD-Display-Ständer für bis zu 14 Euro aus Japan

Der CPU-Ständer (Modellnummer: NB-CPU-DP07) besteht aus 1,6 mm dicken Eisen, komplett schwarz lackiert. Die Abmessungen betragen 65 x 65 x 50 mm (B x T x H) bei einem Gewicht von 80 Gramm. Für einen besseren Halt sollen unter dem Ständer Gummifüße vorhanden sein, zudem befindet sich ein "Saugnapf" auf der Präsentationsfläche des Ständers, damit die CPU darauf nicht verrutscht. Auf den Bildern ist zu sehen, dass gleichermaßen Prozessoren von Intel und AMD auf dem Ständer platziert werden können, darunter auch Exemplare der aktuellen Ryzen-7000-Serie. Tom's Hardware vermutet derweil, dass auch Xeon- und Epyc-CPUs ausgestellt werden können. Diese haben bekanntermaßen größere Ausmaße als gewöhnliche Desktop-CPUs.

CPU-Display-Ständer mit Intel-Core-CPU. Quelle: Nagao CPU-Display-Ständer mit Ryzen-CPU. Quelle: Nagao

Der Ständer für SSDs im M.2-2280-Formfaktor (Modellnummer: NB-M2SSD-DP06) ist hingegen etwas anders aufgebaut. Wieder kommt 1,6 mm dickes und schwarz lackiertes Eisen mit Gummifüßen für die Rutschfestigkeit des Ständers zum Einsatz, bei der Art der Präsentation fällt aber ein Unterschied ins Auge. Die SSDs werden auf der Fläche an ihren beiden Enden mit dem Ständer verschraubt, sodass das Speichermedium festsitzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die SSDs einen Kühlkörper im Gepäck haben. Der Display-Ständer kommt letztlich mit den Abmessungen 85 x 100 x 95 mm (B x T x H) und wiegt 250 Gramm - ein Vielfaches des CPU-Ständers.

SSD-Display-Ständer. Quelle: Nagao SSD-Display-Ständer mit großem Kühlkörper. Quelle: Nagao

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Produktbeschreibungen und Bilder zu den Display-Ständern sind auf der Webseite des japanischen Herstellers Nagao zu finden. Aber auch im Handel sind die Hardware-Accessoires erhältlich, zum Beispiel bei Yodobashi.com. Ab dem 29. Februar beginnt dort der Verkaufsstart der beiden Display-Ständer. Das Modell für CPUs kostet 1.850 Yen, was umgerechnet etwa 11,40 Euro entspricht, während der SSD-Ständer für 2.180 Yen angeboten wird, umgerechnet etwa 13,44 Euro.

Quelle: Nagao Industry Inc. (1), (2)

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AlphaMale Software-Overclocker(in)
        Coole Idee.
        Und die richtigen CPU Gurken kann man sich dann ja " an die Wand nageln".
        😁
        Nunja, warum auch nicht. Wer Bock darauf hat und genug Nerd ist.. für die auf jeden Fall eine gute Idee.😉
      • Von AlphaMale Software-Overclocker(in)
        Coole Idee.
        Und die richtigen CPU Gurken kann man sich dann ja " an die Wand nageln".
        😁
        Nunja, warum auch nicht. Wer Bock darauf hat und genug Nerd ist.. für die auf jeden Fall eine gute Idee.😉
      • Von elpuesto Kabelverknoter(in)
        Zitat von ichthys88
        dann...?
        wie schon Sesambrötchen schrieb, es ist Stahlblech. "Eisen" als Hersteller eines solchen Produkts zu verwenden ist so...naja, ich bastel halt mal was in der Garage zusammen und weiß eigentlich gar nicht was ich mache.
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sidewinder
        Nerds ohne 3D Drucker...gibt es so etwas überhaupt?
        Ich hab keinen

        Nie gebraucht bisher.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von Atma
        Und für all die Nutzer ohne 3D-Drucker dort draußen ist das fertig kaufbare Produkt klar die bessere Wahl.
        Nerds ohne 3D Drucker...gibt es so etwas überhaupt?
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von h_tobi
        War auch mein erster Gedanke, 3D Drucker anwerfen und eben mal mindestens 10 Euro gespart...
        Und für all die Nutzer ohne 3D-Drucker dort draußen ist das fertig kaufbare Produkt klar die bessere Wahl.
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