Ryzen 9000 + Radeon RX 9000: AMD wirft Blick in die Zukunft
AMD spricht im Interview über den Ryzen 9 9950X3D sowie die Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 und wirft dabei einen Blick in die Zukunft. Thematisiert werden unter anderem Ryzen-CPUs mit zwei 3D-CCDs und mehr als 16 Prozessorkernen.
AMD spricht in einem Interview mit dem YouTube-Kanal HotHardware über den neuen Ryzen 9 9950X3D sowie die beiden RDNA-4-Grafikkarten Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 und wirft dabei einen Blick in die Zukunft. Thematisiert werden unter anderem Ryzen-CPUs mit zwei CCDs ("Core Complex Dies") mit 3D V-Cache sowie mehr als 16 Prozessorkernen in den kommenden Desktop-Prozessoren.
In Person von David McAfee, welcher als General Manager bei für Ryzen und Radeon zuständig ist, sprach AMD vor allem über das Thema 3D V-Cache und weshalb der Hersteller den schnellen Zwischenspeicher auch weiterhin nur auf einem seiner maximal zwei verfügbaren CCDs in seinen Consumer-CPUs umsetzen wird.
Genau wie in unseren vorherigen Generationen haben wir zwei CCDs, eines ist gestapelt und eines nicht gestapelt. Und das ist das Thema, zu dem ich viele Fragen erhalten habe, seit wir die erste Generation dieser Art von Prozessoren vorgestellt haben.
Warum also ist nur ein CCD gestapelt und eines nicht gestapelt?
Nun, die Wahrheit ist, dass viele Anwendungen wirklich eine Vorliebe für den einen oder anderen Typ von Die haben. Wenn Sie gestapelte CCDs an beiden Stellen haben, würden Sie mit einem massiven Cache enden, wenn Sie ein Produkt mit zwei gestapelten CCDs bauen. - David McAfee, AMD -
Das Thema "CCD-Latenz", welches die PCGH-Redaktion bereits im ausführlichen Test des Ryzen 9 9950X3D angesprochen hatte und welches dafür sorgt, dass dieser im Game Mode sogar schneller ist als ein Ryzen 7 9800X3D, spielt hier eine Rolle.
Es gibt jedoch einen Overhead, der mit der Aufrechterhaltung der Kohärenz dieses Caches über die CCDs hinweg verbunden ist, was zu einem kleinen Leistungsnachteil führt. Und die Wahrheit ist, dass es wirklich nicht so viele Anwendungen gibt, die von gestapelten CCDs profitieren.
Daher haben wir in dieser Generation aus der Sicht der Kosten für den Endbenutzer und des Kosten-Nutzen-Verhältnisses alle Optionen geprüft, und erneut war die Konfiguration mit einem gestapelten und einem nicht gestapelten CCD die optimale Lösung, um die beste Leistung für den Endbenutzer zu bieten. - David McAfee, AMD -
Im Rahmen des Interviews wurde der Manager gefragt, ob AMD sieht, dass die aktuellen Kernzahlen auf lange Sicht stagnieren würde, da die Flaggschiff-CPU bereits seit vier aufeinanderfolgenden CPU-Generationen von Ryzen 3000 bis Ryzen 9000 maximal 16 Prozessorkerne bieten würde.
Ja. Ich denke, 16 Prozessorkerne sind eine großartige Lösung für heute. Ich denke aber, wir sehen bereits einige Anwendungen, die zukünftig mehr Kerne nutzen können. - David McAfee, AMD -
Nach aktuellem Stand der Dinge sollen die Ryzen X/10000 ("Medusa Ridge") auf Basis der neuen Zen-6-Architektur ("Morpheus") auf ein CCD mit bis zu 12 Zen-6-Core setzen und im Vollausbau bis zu 24 Prozessorkerne bieten.
Mit bis zu 24 Cores und 48 Threads würde sich AMD damit auch gegenüber den kommenden Core Ultra 400 ("Nova Lake-S") positionieren, welche den ganz großen Sprung mit bis zu 16 P-Cores ("Coyote Cove"), 32 E-Cores ("Arctic Wolf") sowie weiteren 4 LPE-Cores ("Arctic Wolf") vollziehen sollen.
Abschließend äußerte sich David McAfee auch zur aktuellen Situation rund um die RDNA-4-Grafikkarten, welche anders als von AMD versprochen, momentan nicht zum UVP angeboten werde. Hierfür hatte der General Manager folgende Erklärung parat.
Die Einzelhändler und alle Händler auf der ganzen Welt sind diejenigen, die die Auswahl an Grafikkarten treffen, die sie ab dem ersten Tag anbieten möchten. Wir können in diesem Prozess helfen, aber ehrlich gesagt kontrollieren wir das nicht direkt.
Das Wichtigste, was wir tun können, und das, was wir ganz ehrlich tun, ist, die Versorgung mit Navi 48 sehr aggressiv zu steigern. Die Nachfrage, die wir am ersten Tag gesehen haben, war beispiellos. - David McAfee, AMD -
Weshalb AMDs Gaming-Chef Frank Azor dennoch nicht müde wird, immer wieder zu versprechen, dass mehr UVP-Modelle verfügbar gemacht werden sollen, obwohl AMD die Preise im Handel nicht kontrollieren kann, blieb dabei aber weiterhin offen.
Dieses Versprechen konnte bislang mit einem Blick auf die Marktsituation nicht gehalten werden. Für eine Radeon RX 9070 XT werden aktuell mindestens 839 Euro anstatt 689 Euro fällig, bei der Radeon RX 9070 sind es 699 Euro anstatt 629 Euro.
Weitere spannende Hintergründe liefert das rund einstündige Interview auf dem YouTube-Kanal von HotHardware.
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Quelle: AMD via HotHardware via Wccftech

Da müssen wir gar nicht drüber quatschen. Also neben den 4GB mehr VRAM
Aber für eine 220W vs 200W Karte erstaunlich schlecht zu kühlen.
Sowas möchte ich nicht mehr missen.
Nächste Karte "könnte" eine 5060 Ti mit 16GB sein.
Dazu muss diesen wenigstens schneller sein als eine 4070 ... mal schauen.
So lange warte ich ganz gemütlich auf andere Karten die nicht inkl. UV irgendwo 80°C zaubern.
Daran werde ich mich niemals gewöhnen
Und Wakü ist ebenfalls keine Alternative.
Kommend von einer 4070 UV ist das kein Vergleich. Selbst wenn es vergleichsweise nur 20W in der TDP Unterschied sind.
Die Treiber sind leider etwas buggy. Werde mich erst mal zurück halten was Grakawechsel angeht. Mittlerweile kommt kaum noch was gescheites auf den Markt.
Die VRAM Temps bei den 9070er Karten machen einfach keinen Spaß.
Und es ist ja noch nicht mal Sommer.
Schade, dachte die 9070 bleibt im System. Hätte ich keinen Spaß damit.
Hätte die Karte auch 1zu1 weiter gegeben. Im Umfeld wollte die Karte aber auch niemand. Also war nur ich wohl selbst etwas gehyped.
CPU 7900 (12C/24T mit 65 Watt) und GPU 7900GRE.
Jetzt wenn noch eine 9900 non X CPU mit 65 Watt käme, könnte man bedenkenlos ein AMD 9000 System mit einer 9070 non XT zusammenstellen ...