Ryzen 7 5800X3D und MSI: BLCK-Übertaktbarkeit und Kompatibilität mit AGESA 1.2.0.7
AMDs Ryzen 7 5800X3D ist erst seit gestern offiziell im Handel und bei den meisten Händlern bereits ausverkauft. Der Prozessor hat AMDs Ankündigungen und Versprechungen erfüllt und ist Stand heute der schnellste Prozessor in unserem CPU-Index für Spiele und gleichzeitig effizient. Im Vergleich zu seinen Zen-3-Brüdern ohne gestackten L3-Cache hat AMD allerdings die Übertaktbarkeit per Multiplikator deaktiviert und lässt den Nutzern damit theoretisch nur Speicher- und IF-OC übrig. MSI möchte dem und anderen Problemen mit der neuen AGESA-Version 1.2.0.7 entgegenwirken.
Praktisch gibt es die Möglichkeit, per BCLK zu übertakten. Die letzten Prozessoren, bei denen das einen reellen Nutzen hatte und nicht per BCLK-Steps und Multiplikatoren kontrolliert wurde, waren abseits von Experimenten einiger Übertakter, Intels Westmere-EP-Chips aus dem Jahr 2010. In Ermangelung anderer Optionen wird diese Vorgehensweise nun auch beim 5800X3D angewendet. Bereits vor einigen Tagen ist es damit ersten Übertaktern gelungen, die 5-GHz-Barriere auch mit dem 5800X3D zu durchbrechen, der aufgrund der fixen Maximalspannung von 1,35 Volt für den L3-Cache eigentlich kaum OC-Potenzial bieten sollte.
Ryzen 7 5800X3D kaufen: nur noch vereinzelt bestellbar [Update]
MSI hat dafür nun Abhilfe geplant. Mit dem Roll-out der AGESA 1.2.0.7 soll auf allen MSI-Platinen mit 400- und 500er Chipsätzen ein fTPM-Problem gelöst werden und alle AMD-Prozessoren inklusive des 5800X3D unterstützt werden. Mainboards mit 300er Chipsätzen sollen im nächsten Monat mit entsprechenden UEFI-Versionen ausgestattet werden und dann auch das aktuelle CPU-Portfolio unterstützen. Im gleichen Zug wurden allerdings das MEG X570 Godlike, das MEG X570 Ace und das MEG X570 Unify, MSIs Highend-Mainboards mit einer CPU-Base-Clock-Tuning-Option bedacht.
Quelle: PCGH
MSI X570 Mainboard ohne externen Taktgeber
Quelle: Wccftech
UEFI eines MSI X570 Godlike mit AGESA 1.2.0.7 und externem Taktgeber
Diese soll mittels eines externen Taktgebers den Basistakt des Chips für besseres Übertakten einstellen können und damit die Grenzen des 5800X3D ausloten. In ersten Screenshots von MSI, die Wccftech vorliegen, wurden so mit der UEFI-Version 1.H1 (Beta)107 MHz BCLK-Takt erreicht, was für eine Leistungssteigerung von 7 % in Single-Core-Anwendungen und 5 % in Multi-Core-Anwendungen ausreicht. Damit kann der 5800X3D seinen Taktnachteil gegenüber dem 5800X ausgleichen und ihn auch in der Anwendungsleistung schlagen.
Hierbei ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass BCLK-Übertaktung heutzutage keinesfalls eine empfehlenswerte Option ist. Dadurch wird neben dem Prozessor auch die Stabilität von PCI-E-, SATA- und m.2-Geräten negativ beeinflusst. Vor allem neuere Grafikkarten und NVMe-SSDs reagieren diesbezüglich problematisch, weshalb bei allen CPUs die Übertaktung per Multiplikator bevorzugt werden sollte.
Quelle: Wccftech

Alle OCer sollten vllt. mal ne Minute über die Watt nachdenken. (net nur bei Intel sondern auch bei alten Ryzen)
Da würde ich doch lieber die eingesparten Watt der GPU zuführen!
(ergibt sich z.T. automatisch durch die konstantere Auslastung)
Sprich OCen bei gleichzeitigem UV. Dazu Ram OC und schon gewinnt jeder mehr Leistung bei weniger Verbrauch!
So sollte OCen heute aussehen, oder nicht.
Bei GPU`s und CPU´s sind die Zeiten lange vorbei, das man einfach den Takt und 30-60% nach oben schrauben konnte und wirklich größere Performancegewinne erzielen konnte.
Noch nebenbei das Powerlimit aufheben und ab gehts. (Bei MSI Boards konnte man das in frühen Agesas sogar bis 500mhz)
Ein 5700 ist auch nur n 5800x im Ecomode
Mein okay.. Powerlimit aufheben und und versuchen so gut wie möglich gegen zu kühlen ist Recht Anspruchslos und einfach..
Ist allerdings trotzdem betreiben außerhalb der Spezifikationen und somit OC.
Und bringen tut das durchaus noch etwas.
Ist halt nur nicht mehr so wie damals beim i5 2500k wo man Mal eben nebenbei n GHz Takt drauf packen konnte
Da ist bei den non-3Ds das RAM-OC wesentlich interessanter.
Dazu ist bei den Ryzens UV interessanter. PBO zu öffnen dient eigentlich nur dazu, dass die durch UV von sich aus schneller laufende CPU nicht in ein künstliches Limit rein läuft, sofern wie weit sie dann noch stabil funktioniert.
Beim 5800X3D hab' ich jetzt auch quick und dirty mit dem PBO2 Tuner etwas untervoltet, der AllCore-Takt stieg dadurch in CB23 um ~50Mhz. In der Praxis sind die 3% Mehrperformance (in CB23 oder 720p) aber fast völlig irrelevant, der geringere Energiehunger aber u.U. hörbar, resp. weniger hörbar
Fürs Gaming hingegen ist auch dies weitgehend irrelevant. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel bei zwei, drei Titeln, die mit mehr als 8 Kernen skalieren können.
Noch nebenbei das Powerlimit aufheben und ab gehts. (Bei MSI Boards konnte man das in frühen Agesas sogar bis 500mhz)
Ein 5700 ist auch nur n 5800x im Ecomode
Mein okay.. Powerlimit aufheben und und versuchen so gut wie möglich gegen zu kühlen ist Recht Anspruchslos und einfach..
Ist allerdings trotzdem betreiben außerhalb der Spezifikationen und somit OC.
Und bringen tut das durchaus noch etwas.
Ist halt nur nicht mehr so wie damals beim i5 2500k wo man Mal eben nebenbei n GHz Takt drauf packen konnte
Gerade die ryzens skalieren sehr gut mit OC im Multicore
Selbst mit Luftkühlung und PBO sind bei nem 5950x gute 17-20% Multicore Leistung drin
Gerade beim 5900x und 5950x musst du eigentlich nur mehr Powertarget drauf geben und n bischen mehr wie n 08/15 30€ kühler haben
Klar.. Singlecore geht fast nix mehr bei den großen Chips..
Aber 5600x und 5800x (sowie die neuen 5600 und 5700)
Profitieren durchaus auch von Singlecore OC
Auf 5ghz Singlecore bekommst auch die kleinen ohne probleme
Fürs Gaming hingegen ist auch dies weitgehend irrelevant. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel bei zwei, drei Titeln, die mit mehr als 8 Kernen skalieren können.
Alle OCer sollten vllt. mal ne Minute über die Watt nachdenken. (net nur bei Intel sondern auch bei alten Ryzen)
Da würde ich doch lieber die eingesparten Watt der GPU zuführen!
(ergibt sich z.T. automatisch durch die konstantere Auslastung)