Dank Ryzen 3000: AMD erreicht in Japan Rekordanteile
Seit Anfang des Monats sind AMDs neue Ryzen 3000-Prozessoren erhältlich und die guten Leistungsdaten zu wettbewerbsfähigen Preisen sorgen dafür, dass Intel-CPUs an Interesse verlieren. Auf dem japanischen Markt konnte AMD so zuletzt fast 70 Prozent der Retail-Verkäufe für sich verbuchen.
Laut der Erhebung der japanischen Business Computer News (BCN) auf Basis der Verkaufszahlen von 24 verschiedenen Fachhändlern konnte AMD durch die neuen Ryzen 3000-Prozessoren im Juli erstmals deutlich über 50 Prozent der CPU-Einzelverkäufe im Retail-Geschäft einheimsen. Demnach hat AMD im Zeitraum vom 8. bis 14. Juli mit 68,6 Prozent Anteil an den Einzelverkäufen ein Rekordhoch erreicht, wie die Webseite PC Watch berichtet.
Bereits in der letzten Juniwoche und damit noch vor dem Release der neuen Prozessoren am 9. Juli soll mit 50,5 Prozent erstmals die Mehrheit der CPU-Verkäufe knapp bei AMD gelegen haben, wobei im direkten Vorjahresvergleich ein Wachstum von etwa 91,6 Prozent erreicht wurde. Im Januar vergangenen Jahres soll der AMD-Anteil der CPU-Einzelverkäufe gar nur bei 17,7 Prozent gelegen haben. Zum Erfolg beigetragen haben sollen demnach unterdessen auch Lieferengpässe seitens Intel, die sich besonders seit vergangenen September bemerkbar machten.
Im Bereich der Komplett-PCs sah es unterdessen lange Zeit weniger gut für AMD aus, doch auch hier war auf dem japanischen Markt ein merkliches Wachstum zu verzeichnen: Laut den Zahlen lagen die mit AMD-CPUs ausgestatteten PCs im Juni 2018 nur bei 3,0 Prozent, stiegen aber im April 2019 auf 9,0 Prozent und erreichten im Juni 2019 mit 14,7 Prozent ebenfalls ein Rekordhoch. Während es im Consumer-Bereich also ganz gut für AMD aussieht, soll der Business-Sektor in Japan weiter auf Intel fokussiert sein: Laut den wichtigsten Systemintegratoren "besteht im Unternehmensmarkt eine starke Nachfrage nach der Einführung von PCs mit Intel-CPUs", so PC Watch.
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Quelle: PC Watch

In Japan sind PCs meist eine reine Arbeitsmaschine. Deshalb auch die Übermacht von Intel bei den OEMs dort, die seit Jahrzehnten halt nichts anderes dort kennen.
Wenn jedoch dort an einem PC gezockt wird, dann ist der Rechner generell hochgezüchtet. Der Grund: Konsolen sind in Japan so gegenwärtig, dass der PC sich irgendwie absetzen muss. Und das tun PC-Spieler dort meist, indem sie absolute Gamingmonster aufbauen. Allerdings ist PC-gaming in japan immer noch eine winzige Nische mit einem Markt mit geschätzter Größe von 300k - also soviel, wie Nintendo an Switch in der Releasewoche absetzen konnte.
Kleinere Builds sind auch drin, vor allem Casemods, bei denen ein Konsolencase verwendet wird (meist eine alte PS2). Dort kommt natürlich schwächere Hardware zum Einsatz, aber diese Teile sind auch oft nur Emulatoren.
Würde da also nicht von Japanischem / US Problem reden.
Auch Konsolen sind da so eine Sache. Wenn ich stundenlang Bahn fahren muss würde ich mir auch ein Gameboy / Switch / was auch immer haben.
Zuhause kann man ja dann ja mit PC HW weitermachen.
Und nächstes Jahr nen 4000er ohne Kinderkrankheiten drauf und gut ist
Die Marketing Abteilung hat gesagt diese taktraten müsst ihr erreichen und die steht jetzt auf dem Karton.
Beim 1600/2600 war die Nachfrage deutlich größer als es teildefekte Dies gegeben hätte.
Wenn ich einen Ryzen bräuchte, dann wird er auch gekauft.
Weiter so AMD, ihr macht das Richtig in Japan.