Raptor Lake: Core i7-13700K mit DDR5 20 Prozent schneller?
Messwerte zum Core i7-13700K (Raptor Lake) legen nahe, dass allein der Speicher 20 Prozent mehr Leistung ausmachen kann, wenn man von DDR4-3600 auf DDR5-5200 umrüstet.
Im Geekbench gibt es Werte zu einem Core i7-13700K, die nahelegen, dass der Unterschied zwischen DDR4-3600 und DDR5-5200 bereits 20 Prozent ausmachen. Es liegt nahe, dass es sich um ein und denselben 16-Kerner handelt (8 P-Kerne und 8 E-Kerne), die auf verschiedenen Mainboards und mit verschiedenen Speicher-Kits vermessen wurde. Einmal das Asrock Z690 Steel Legend WiFi 6E und einmal das Asrock Z690 Steel Legend WiFi 6E/D5. Die unterscheiden sich auch nur darin, welchen Speicher sie unterstützen. Da kommen jeweils 32 GiByte DDR4-3600 und DDR5-5200 zum Einsatz. Letzterer war schon vor einigen Wochen der Wert, den Raptor Lake angeblich offiziell unterstützen soll. OC ist derweil ein anderes Thema - Speicherhersteller bieten auch (teure) Module mit DDR5-7000 an.
Der Unterschied zwischen den beiden Messreihen beträgt im Geekbench ca. 20 Prozent im Lastbetrieb auf allen Kernen. Bei DDR5 kommen 2.069 Punkte Single-Score und 19.811 Punkte Multi-Core zusammen; bei DDR4 sind es 2.090 Punkte und 16.542 Punkte. Das legt auch nahe, dass der Unterschied auf einem Kern nicht der Rede wert ist. Außerdem gab es ein paar Werte von vor ein paar Tagen, bei denen ein Core i5-13600K im Geekbench auf 11 Prozent Unterschied durch anderen Speicher schließen ließ. Leider gab es da weniger gut belastbare Angaben.
Nach letztem Stand sollen die neuen Prozessoren in der Woche vom 17. bis zum 23. Oktober auf den Markt kommen. Dann wird es aber angeblich nur einen Teil des kompletten Portfolios geben, nämlich die Prozessoren Core i5-13600K(F), Core i7-13700K(F) und Core i9-13900K(F) sowie den neuen Z790-Chipsatz. Wer auf die langsameren Raptor-Lake-Prozessoren warten möchte, der muss sich noch etwas länger gedulden. Angeblich will Intel am 5. Januar auf der CES 2023 die Chipsätze H760 und B760 sowie weitere (Non-K-)CPUs vorstellen und diese in der zweiten Januarhälfte auf den Markt bringen.
Quelle: Geekbench, via Twitter (@BenchLeaks)

27 Prozent sind schon eine Hausnummer.
Dave, mit CPU-Kern-lastigen Settings sieht das übrigens anders und hat weniger als 5 Prozent Unterschied.
27 Prozent sind schon eine Hausnummer.
Out of the box wird das nix.
Mein 12600K @ Default (4,9GHz) erreicht dort doch schon 1963 auf einem altagsüblichen vollgemüllten System.