Intel Core i5-13600K ES3: Erste Werte zum 14-Kerner [Update]
Nun sind auch die ersten Messwerte eines Core i5-13600K ES3 aufgetaucht. Sie sind rein synthetisch und zum Testsystem ist nicht die Welt bekannt, aber man bekommt einen weiteren Ersteindruck von Raptor Lake.
Update
Original-Artikel vom 19.07.2022: Nachdem es bereits vor Kurzem Messwerte zu einem Intel Core i9-13900K ES3 gegeben hat, folgt nun der Intel Core i5-13600K ES3. Noch sind die Bezeichnungen nicht offiziell bestätigt und damit vorbehaltlich, aber man ist sich in der Gerüchteküche einig, dass der 14-Kerner der "600er" wird. Alles andere wäre nach dem, was man bereits über Raptor Lake weiß, auch überraschend. Die Messwerte sind einmal mehr nicht der Weisheit letzter Schluss und als Orientierung anzusehen, da die Taktraten der Engineering und Qualification Samples nicht zwingend mit der Retail-Ware übereinstimmen müssen. Die tatsächlichen wurden von ECSM mit 5,1 GHz auf den P-Kernen (deren 6 sind vorhanden) und 4,0 GHz auf den E-Kernen (deren 8 melden sich zum Dienst) durchgeführt.
Quelle: ESMC Official
Intel Core i5-13600K ES3: Erste Werte zum 14-Kerner (1)
In Summe macht das 20 Threads für den Core i5-13600, während der Core i5-12600K mit 16 Threads auskommen muss. Für Raptor Lake ändert sich die Zahl der E-Kerne, die Cache-Größen und der Takt im Wesentlichen; dazu kommt ein schnellerer IMC. Ein Fragezeichen steht noch hinter den PL-Werten. Das Alder Lake Modell hat ein PL2 von 150 Watt. Man nimmt an, dass es beim Raptor Lake 160 Watt werden. Der ES3 genehmigte sich real bei 1,31 Volt 176 Watt in Lastszenarien. Schon bei den Messwerten zum Core i9-13900K kann erahnt werden, dass ein paar Prozent Mehrleistung in einem höheren Energieeinsatz mündet - das wird so auch für Ryzen 7000 erwartet.
Wie schnell war er nun, der Core i9-13900K? Der Test legt 830 und 10.031 Punkt im CPU-Z-Benchmark vor, was 8 und 79 Prozent mehr wären als ein vergleichbarer Vorgänger. Im Cinebench kommen 1.387 Punkte und 24.420 Punkte zusammen, was 26 und 40 Prozent mehr wären. Wie sich die Unterschiede in den synthetischen Werten erklären, wird nicht erläutert und auch das Testsystem ist im Detail nicht beschrieben. Ganz interessant sind die Temperaturen um 75 Grad Celsius für die Kerne, aber auch hier fehlt die Angabe zur eingesetzten Kühlung. Anhand der Lüfter könnte man vermuten, dass es sich um eine Dual-Tower-Lösung mit zwei Lüftern handelt.
Quelle: ECSM
Neue Geekbench-Werte
| Single-Core Score | Multi-Core Score | |
|---|---|---|
| Core i5-13600K (Asus) | 2012 | 16054 |
| Core i5-13600K (Asrock) | 1980 | 14425 |
Update vom 22.07.2022: Ein weiterer Core i5-13600K ist im Geekbench aufgetaucht, wo das Modell mit 3,5 GHz Basis- und 5,1 GHz Boost-Takt registriert wird. Es liegen allerdings zwei Messergebnisse vor, einmal mit Asus- und einmal mit Asrock-Board, die sich unterscheiden. Beim Asus-Messwert könnte möglicherweise übertaktet worden sein. Nimmt man den schnelleren Wert, kann der Core i5-13600K sogar einen Ryzen 9 5950X im Multicore-Test einfangen, der andere liegt etwas darunter, wo man ihn auch wegen der 6 P-Kerne und 8 E-Kerne erwarten würde. Ein einzelner P-Kern ist derweil mit 1.980 bzw. 2.012 Punkten durchgehend schneller als die Vorgänger und als Ryzen.
Quellen: Geekbench (Asus-Board), Geekbench (Asrock-Bord), via Twitter (@BenchLeaks)

Selbst wenn wir die E-Kerne ignoriere würden, hätte der 12700K 8 P-Kerne. Der 10980XE hat 18.
Wo kommt die 5x Performance her, wenn er nur 2,25x so viele Kerne hat und eine ältere Arch + niedrigeren Takt?
Edit:
Könnte das vielleicht an AVX-512 liegen, was bei ADL gestrichen wurde?
Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig. Ein P-Kern ist fast doppelt so schnell wie ein Kern deines 10980XE. Dementsprechend würde es mich nicht wundern, wenn selbst ein E-Kern schneller ist. In dem Fall würdest du die Kerne des 10980XE ebenfalls als Gelumpe diskreditieren und das spricht nicht für dein Vorhaben wieder auf den 10980XE zu wechseln.
18 Kerne/36 Threads vs 12 Kerne/20 Threads. Welche CPU da wohl die höhere MT Leistung hat, sollte offensichtlich sein, aber wegen 6% so ein Theater zu machen, halte ich für ziemlich übertrieben. Greif halt zum 12900K, wenn du mehr MT Leistung brauchst.
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Sind sie auch, aber es gibt einige User, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, die E-Kerne immer wieder schlecht zu reden.
Der 10980XE war nach knapp über 9 min fertig, der 12700K hat dafür 51 Minuten benötigt.
Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig. Ein P-Kern ist fast doppelt so schnell wie ein Kern deines 10980XE. Dementsprechend würde es mich nicht wundern, wenn selbst ein E-Kern schneller ist. In dem Fall würdest du die Kerne des 10980XE ebenfalls als Gelumpe diskreditieren und das spricht nicht für dein Vorhaben wieder auf den 10980XE zu wechseln.
(...)
Sind sie auch, aber es gibt einige User, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, die E-Kerne immer wieder schlecht zu reden.
Leistung auf 7700K Leistung liefern.
Mit wesentlich weniger Energie Aufwand, wie der 7700K.
Für die meissten Gamer da draussen, wohl immer noch schnell genug.
Wenn man sich anguckt, was da für CPUs noch verbaut sind und womit gezockt wird.
Für Kerne die nur Hintergrund Gelumpe bearbeiten sollen, wohl mehr als ausreichend Leistungstechnisch.
der8auer sieht das ebenfalls genau so. Die E-Kerne sind schon sehr leistungsfähig.
Man muss auch mal bedenken wie viel weniger Platz die auf dem DIE einnehmen und wie viel weniger Strom die verbrauchen.
Apple hat es doch vorgemacht das genau dieser Aufbau die Zukunft sein wird. Und wird für Videobearbeitung mehr Power benötigt kommt ein weiteres Element mit auf den SoC anstatt weitere 8 P-Kerne drauf zu packen weil es einfach effizienter ist.
Leistung auf 7700K Leistung liefern.
Mit wesentlich weniger Energie Aufwand, wie der 7700K.
Für die meissten Gamer da draussen, wohl immer noch schnell genug.
Wenn man sich anguckt, was da für CPUs noch verbaut sind und womit gezockt wird.
Für Kerne die nur Hintergrund Gelumpe bearbeiten sollen, wohl mehr als ausreichend Leistungstechnisch.