PCGH-Marktreport CPU und Grafikkarten: Günstig aufrüsten mit AMD-Spar-GPUs und Sandy-Bridge-Preisverfall
Der Hardware-Markt ist in ständiger Bewegung: Neue Produkte erscheinen und alte werden günstiger. PC Games Hardware arbeitet regelmäßig die Entwicklung der CPU- und Grafikkarten-Sparte auf.
Kaum eine andere Branche ist so schnelllebig wie der Hardware-Markt. Wöchentlich sinken die Preise, fast jeden Monat werden neue Produkte veröffentlicht und alte aus dem Portfolio gestrichen. PC Games Hardware nutzt die Top 10 des PCGH-Preisvergleichs samt den dazugehörigen Preisentwicklungen, um die aktuelle Marktlage abzubilden. Wir beschränken uns in diesem Fall auf die beiden für Spieler interessantesten Sparten: Grafikkarten und CPUs.
PCGH-Marktreport CPU und Grafikkarten: Bewegung im Grafikkartenmarkt (2)
Marktüberblick: Grafikkarten
Wenig überraschend ist die meistgesuchte Grafikkarte die AMD Radeon HD 5850, da sie enorm preisgünstig angeboten wird und genug Leistung bietet. Auf Platz 1 ist entsprechend das Sapphire-Modell Radeon HD 5850 Extreme. Auch beliebt, weil sehr günstig und mit immer noch guter Leistung ist die Geforce GTX 560 Ti - vor allem in der OC-Edition, wie beispielsweise Gigabytes Modell auf Platz 2. Vor allem die Geforce unterliegt auch einem sukzessiven Preisverfall, langsam aber sicher geht es in den Preiskeller.
In den letzten zwei Tagen ebenfalls deutlich günstiger geworden ist die Radeon HD 6850, für die nun noch rund 120 Euro verlangt werden. Das waren bis vor kurzem noch bis zu 150 Euro. Auch die Radeon HD 6950 hat in den letzen 90 Tagen über 60 Euro nachgegeben. Das teuerste Modell in den Preisvergleich-Top-10 ist die Geforce GTX 570 Phantom, die noch 290 Euro kostet, aber auch schon deutlich teurer war.
PCGH-Marktreport CPU und Grafikkarten: Bewegung im Grafikkartenmarkt (1)
Marktüberblick: CPUs
Bei den Prozessoren bildet sich aktuell kein überraschendes Bild. Nachdem das Sandy-Bridge-Desaster hinter Intel liegt, sind die beiden potenten Prozessoren i5-2500K und i7-2600K auch die meistgesuchten. Dahinter reihen sich die preisgünstigen AMD-Prozessoren ein, allen voran der schnelle Sechskerner Phenom II X6 1090T Black Edition gefolgt vom Vierkerner Phenom II X4 955 125W (C3) Black Edition. Die folgenden Plätze sind durchsetzt von günstigen Prozessoren für den kleinen Geldbeutel. Aufrüsten leicht gemacht - zumindest finanziell.
Preislich galt früher: Intel-Prozessoren sind eine Wertanlage. Stabil und zuverlässig. Das hat sich mit Sandy Bridge geändert. In den letzten 90 Tagen verloren die Topmodelle deutlich an Wert: Lagen ein 2500K einst bei bis zu 200 Euro, kostet er heute nur noch 170 Euro. Ähnliches Bild beim 2600K: Bis zu 300 Euro, heute 250 Euro. Bei AMD geht es nicht ganz so heftig zur Sache. Hier ist es der seichte Abfall der Preiskurve aber kaum erwähnenswert. Die Prozessoren bieten ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und lassen nichts anbrennen. Das sorgt für stabile Preise. Noch viel günstiger will AMD sein Budget-Portfolio wohl ohnehin nicht "verramschen".
