PCGH-Marktreport CPU und GPU: Steigende Preise zum Jahresstart - Warten auf Ivy Bridge und Kepler [News des Tages]

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Der Hardware-Markt ist in ständiger Bewegung: Neue Produkte erscheinen und alte werden günstiger. PC Games Hardware arbeitet regelmäßig die Entwicklung der CPU- und Grafikkarten-Sparte auf.

Kaum eine andere Branche ist so schnelllebig wie der Hardware-Markt. Wöchentlich sinken die Preise, fast jeden Monat werden neue Produkte veröffentlicht und alte aus dem Portfolio gestrichen. PC Games Hardware nutzt die Top 10 des PCGH-Preisvergleichs samt den dazugehörigen Preisentwicklungen, um die aktuelle Marktlage abzubilden. Wir beschränken uns in diesem Fall auf die beiden für Spieler interessantesten Sparten: Grafikkarten und CPUs. Außerdem würden wir uns freuen, wenn Sie an den Umfragen am Ende teilnehmen könnten.

PCGH-Marktreport CPU und GPU: Prozessoren preisstabil - besser abwarten bei Grafikkarten (2) Quelle: PC Games Hardware PCGH-Marktreport CPU und GPU: Prozessoren preisstabil - besser abwarten bei Grafikkarten (2) Marktüberblick: Grafikkarten
Wenig überraschend sind im PCGH-Preisvergleich die neuen Radeon-Grafikkarten ganz oben und entsprechend begehrt bei der Preisrecherche. Das Modell von Sapphire ist beliebt und einigermaßen ordentlich verfügbar. Auf den Rängen folgen die weiteren Boardpartner mit ihren Radeon HD 7970. Erst auf Platz fünf findet sich mit der Radeon HD 6870 ein älteres Modell und schnelle Nvidia-Karten spielen gar keine Rolle - zumindest in der Suche. Lediglich die Geforce GTX 560 Ti OC von Gigabyte hält sich in den Top 10.

Die Beliebtheit der Radeon HD 7970 ist leicht zu erklären, startete sie doch erst am 9. Januar in den Markt. Es wird entsprechend fleißig die Preisentwicklung beobachtet, die aber stabil hoch ist. 500 Euro und mehr muss man für AMDs durchaus empfehlenswertes Modell anlegen - gefühlt jedoch etwas zu viel für die gebotene Leistung.

Wer es schnell und günstiger will, greift zu Nvidias Geforce GTX 580. Die ist zwar bereits etwas älter, langsamer und braucht mehr Energie, aber sie wechselt schon für um 400 Euro den Besitzer. Wer etwas Zeit hat und kein High-End braucht, sollte abwarten, denn schon bald wird die Radeon HD 7950 den Markt erreichen und dann werden die Karten neu gemischt - auch am Preisroulette. Die HD 7950 zielt in den 400-Euro-Bereich (450 Euro für Custom-OC-Modelle) und könnte die Konkurrenz endlich unter preislichen Zugzwang setzen. Das ist auch der einzige Punkt, bei dem sich Nvidia kurzfristig bewegen wird - neue Karten sollen erst im späten Frühjahr in Aussicht sein.

Sapphire Radeon HD 7970, 3GB GDDR5, DVI, HDMI, 2x mini DisplayPort (21197-00-40G)

PowerColor Radeon HD 7970, 3GB GDDR5, DVI, HDMI, 2x mini DisplayPort (AX7970 3GBD5-M2DHG)

Sapphire Radeon HD 6870, 1GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, lite retail (11179-09-20G)

Sapphire Radeon HD 6850, 1GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, lite retail (11180-00-20R)

Gigabyte GeForce GTX 560 Ti OC, 1GB GDDR5, 2x DVI, Mini-HDMI (GV-N560OC-1GI)


PCGH-Marktreport CPU und GPU: Prozessoren preisstabil - besser abwarten bei Grafikkarten (1) Quelle: PC Games Hardware PCGH-Marktreport CPU und GPU: Prozessoren preisstabil - besser abwarten bei Grafikkarten (1) Marktüberblick: CPUs
Im Bereich Prozessoren sieht es für AMD weniger glänzend aus. Die neuen Bulldozer-Prozessoren spielen keine Rolle in den oberen Charts. Das liegt wohl am etwas enttäuschenden Auftritt der CPU. So schafft es gerade der FX-8150 auf Platz 7 und der FX4100 auf Platz 9 - noch hinter dem "alten Hasen" AMD Phenom II X4 960T, den es für einen "Hunni" gibt.

Dominiert werden die Charts von Intels Sandy-Bridge-(E)-Portfolio. Trotz der grundsätzlich höheren CPU-Preise und der teureren Infrastruktur werden sie am häufigsten gesucht. Ein Trendwende zeichnet sich bei den Core i5/7 ab: War der i7-2600K lange Zeit der beliebteste Prozessor, ist es nun der deutlich günstigere und kaum langsamere i5-2500K. Ihm fehlen 100 MHz und Hyper-Threading - letzteres erkauft man sich teuer und bringt in der Praxis nur mäßig viel. Unschön ist es da, dass AMD Intel leistungstechnisch nicht unter Druck setzen kann und die Preise von Intel-Prozessoren lieber mal steigen als fallen.

Am schwersten haben es Käufer, die sich für mehr als vier echte Kerne entscheiden. Bei Intel bleibt ihnen nur der teure Sandy Bridge E zum stolzen Preis von über 500 Euro. Alternativ kann man bei AMD zugreifen, bekommt beim FX sechs bis acht Kerne (zumindest nach AMD-Definition) zum relativ kleinen Preis (sofern verfügbar) und könnte sich sogar mit wenig Geld einen Phenom II X6 zulegen, muss jedoch mit der mittlerweile veralteten Plattform leben und auch die CPUs waren schon einmal günstiger. Prozessorkäufer haben es unterm Strich gerade nicht leicht, denn nicht einmal "Schnäppchen" kann man empfehlen - Prozessorpreise sind stabil bis leicht steigend. Bei den kleinen Prozessoren muss sich der Käufer wohl generell die Frage stellen, ob ihm die IGP- oder die CPU-Leistung wichtiger ist und dementsprechend ins passende Regal greifen - auch hier gilt aber: AMD-Käufer fahren immer etwas günstiger; spätestens beim Mainboard.

Intel Core i5-2500K, 4x 3.30GHz, boxed (BX80623I52500K)

Intel Core i7-2600K, 4x 3.40GHz, boxed (BX80623I72600K)

AMD FX-Series FX-8150, 8x 3.60GHz, boxed (FD8150FRGUBOX)

AMD Phenom II X6 1090T Black Edition, 6x 3.20GHz, boxed (HDT90ZFBGRBOX)

Intel Core i7-3930K, 6x 3.20GHz, boxed (BX80619I73930K)



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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von unterseebotski Freizeitschrauber(in)
        Grml, muss ausgerechnet jetzt der €uro abkacken wenn ich fürs Frühjahr ne neue GraKa haben will?
      • Von unterseebotski Freizeitschrauber(in)
        Grml, muss ausgerechnet jetzt der €uro abkacken wenn ich fürs Frühjahr ne neue GraKa haben will?
      • Von micha2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von henk
        Die steigenden Preise haben damit überhaupt nichts zu tun. Einzig und allein der schwache Euro ist verantwortlich für die aktuell steigenden Hardwarepreise.

        richtig!
        wer ab und an mal aktuelle news hört oder sich anschaut, hat dies bestimmt schon mitbekommen. gerade bei den hardwarepreisen, kann man das auf und ab mit dem €uro super nachvollziehen.
      • Von rAveN_13 Freizeitschrauber(in)
        Wenn AMD wie zu 5850/70 Zeiten keine Konkurrenz hat werden die Preise so bleiben oder sogar ansteigen.

        Sollte das der Fall sein: Details runter

        Zitat
        Einzig und allein...
      • Von henk Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat
        Unschön ist es da, dass AMD Intel leistungstechnisch nicht unter Druck setzen kann und die Preise von Intel-Prozessoren lieber mal steigen als fallen.
        Die steigenden Preise haben damit überhaupt nichts zu tun. Einzig und allein der schwache Euro ist verantwortlich für die aktuell steigenden Hardwarepreise.
      • Von cultraider Freizeitschrauber(in)
        Also die Preisentwicklung bei den CPUs ist echt wahnsinn.
        Im März 2011 habe ich meinen 2500k gekauft und zwar für 162€
        Da hätte ich mal ein paar mehr kaufen sollen, genau wie die HDDs
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