AMD: Jaguar-basierte Opteron X-Serie für x86-Server-Segment angekündigt
Die bei AMD unter dem Codenamen Kyoto geführten x86-Serverprozessoren kommen nun als Opteron-X-Serie auf den Markt. AMD wird die für Mikroserver gedachten Prozessoren mit und ohne Grafikeinheit in den Modellen X2150 respektive X1150 anbieten. Der sparsame X1150 ohne Grafikeinheit braucht minimal lediglich 9 Watt.
AMD hat zwei neue Server-Prozessoren angekündigt, die sowohl mit als auch ohne integrierter Grafikeinheit angeboten werden. Die eingesetzte Architektur ist die bereits für Playstation 4 und Xbox One erwartete Jaguar-Technik. Der X2150 ähnelt stark dem bereits vorgestellten Kabini-SoC A6-5200, der allerdings eine etwas höhere TDP von 25 Watt aufweist. ZDie CPU läuft mit Taktraten zwischen 1,1 GHz bis 1,9 GHz. Die Grafikeinheit (128 ALUs) wird mit 266 MHz bis 600 MHz betrieben. Der X1150 ist eine Prozessor-Variante die ohne Grafikeinheit auskommt, dafür aber eine etwas schneller getaktete CPU besitzt. Hier sind Taktraten zwischen 1,0 GHz und 2,0 GHz möglich. Während die Variante mit Radeon-Einheit zwischen 11 bis 22 Watt TDP aufweist, kommt der X1150 ohne Grafik mit 9 bis 17 Watt aus.
Da es sich bei den neuen Opterons der X-Serie um SoCs handelt, sind auch bestimmte Schnittstellen mit an Bord. So sind die zwei 6-GB/s-SATA-Anschlüsse vorhanden. Zudem werden acht USB-2.0-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Anschlüsse, Displayport, HDMI und VGA direkt vom SoC bereitgestellt. Der Speichercontroller unterstützt ECC-Module mit bis zu 800 MHz (DDR3-1600). Bis zu 32 GiByte können pro APU verbaut werden.
Die neuen Opterons kommen im FT3-BGA-Format zum Auflöten und weisen eine Größe von 24,5 Quadratmillimetern auf. Im 1.000er-Pack soll der X1150 ab 64 US-Dollar zu haben sein, der X2150 ab 99 US-Dollar. Intel dürfte es demnach bis zum Erscheinen neuer Prozessoren auf Silvermont-Basis schwer haben AMD im Mikroserver-Segment etwas entgegenzusetzen. AMD selbst spricht von einer Verdoppelung der Throughput-Performance und der Single-Thread-Performance im Vergleich zum Intel Atom S1260. Der Atom verfügt zudem weder über eine Grafikeinheit noch über integrierte SATA-Ports. Gerade im momentan noch boomenden Markt der Social-Media-Plattformen, Cloud-Anwendungen, und Daten-Workloads werden die neuen Opterons die Energieeffizienz maßgeblich verbessern, so Paul Santeler, Generaldirektor beim Hyperscale Server-Segment von HP.
Quelle: AMD


Naja, für ein bisschen LoL müsste es reichen
In diesem vorliegenden Fall: definitiv nicht.
vl lohnen ja bald die opterons für games soviel wie heute die xeons für anwendungen
Aufgrund der Funktionsvielfalt der Jaguar Chips war das imho zu erwarten. Und die Version ohne Grafikchip könnte durchaus auch in größeren NAS Platz finden, wo dem Atom die SATA Anschlüsse ausgehen