Nvidia: Kauft Geforce-Hersteller britische Smartphone-Chip-Firma ARM auf?
Angeblich soll Nvidia kurz davorstehen, den Chip-Design-Hersteller ARM von der japanischen Firma Softbank zu kaufen. Bis Ende August soll die Übernahme abgeschlossen sein. ARM-Chips sind in etlichen Smartphones, Connectedcars und anderen Geräten verbaut.
Der Chip-Design-Hersteller ARM sorgt mit seinen Produkten wie etwa den Cortex-Kernen dafür, dass Smartphones und viele andere Geräte funktionsfähig bleiben. Anbieter wie Qualcomm oder Nvidia kaufen dann entsprechende Cortex-Kerne ein und entwickeln dann daraus einen eigenen Chipsatz, der dann beispielsweise als Snapdragon 865 Plus Einzug in Smartphones wie etwa im Asus ROG Phone 3 hält. Dieser Chipsatz wird dann von einem Auftragsfertiger wie etwa TSMC oder Samsung nach den Vorgaben von zum Beispiel Qualcomm gefertigt. Angeblich soll nun Nvidia kurz davorstehen, ARM vom derzeitigen Besitzer - dem japanischen Unternehmen Softbank - zu kaufen. Die britische Webseite Evening Standard berichtet, dass Nvidia sich in den finalen Gesprächen für eine Übernahme von ARM befinden würde. Angeblich soll wohl noch im August Nvidia der neue Eigentümer von ARM sein.
ARM-Chips sind in etlichen Geräten enthalten - vom Smartphone bis zum Connected Car
Jahrelang existierte eine Verbindung zwischen ARM aus Cambridge, UK, dem japanischen Unternehmen Softbank und der amerikanischen Firma Nvidia aus Santa Clara, Kalifornien. So ist Softbank zwischen den Jahren 2017 und 2019 mit einem Investment in Höhe von vier Milliarden US-Dollar einer der Hauptinvestoren von Nvidia. Mittlerweile soll die Beteiligung am amerikanischen Unternehmen aufgelöst worden sein.
Die nach dem ARM-Befehlssatz arbeitenden Cortex-Kerne arbeiten stromsparender als x86-Prozessoren von AMD und Intel und sind in etlichen Geräten - etwa auch in Autos mit den SoCs Tegra oder Orin von Nvidia oder in Smart-TVs - zu finden. Allerdings muss eine neue Betriebssystemversion mittels eines Board Support Package angepasst werden, damit der Prozessor ordnungsgemäß mit der neuen Variante eines Operating Systems umgehen kann. Den notwendigen Entwicklungsaufwand investieren Smartphone-Hersteller aber nur für bestimmte Modelle. Dieser Mehraufwand ist bei x86-Prozessoren von AMD und Intel nicht notwendig, sodass hier Updates für ein Betriebssystem vergleichsweise schnell an alle Nutzer verteilt und installiert werden kann.
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Sammlung zum möglichen Aufkauf von ARM durch Nvidia:
- Die britische Webseite Evening Standard berichtet, dass Nvidia sich in den finalen Gesprächen für eine Übernahme von ARM befindet. Laut dem Bericht soll der Verkauf bis Ende August abgeschlossen werden.
- Bislang gehört der Chip-Designer zum japanischen Unternehmen Softbank.
- ARM entwirft etwa die Cortex-Prozessorkerne, die dann Firmen wie Qualcomm, Nvidia und Apple einkaufen und selbst zu einem Chipsatz zusammenfügen. Dieser Chipsatz wird dann von einem Auftragsfertiger wie etwa TSMC oder Samsung nach den Vorgaben von zum Beispiel Qualcomm gefertigt.
- ARM-Chips stecken in etlichen Smartphones sowie in anderen Geräten, wie etwa in vernetzten Autos.
Quellen: Evening Standard, Wikipedia

Wir haben doch schon bereits einen CPU Hersteller, jener welcher mit "Strom verbraten" nur so um sich schmeißt …
Und ne CPU für 1499 € braucht KEIN Mensch (Gamer).
MfG Föhn.