Neuer Intel-CEO: Apple als Konkurrent, Überarbeitungen an der Fertigungssparte

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Neuer Intel-CEO: Apple als Konkurrent, Überarbeitungen an der Fertigungssparte
Quelle: Intel

Noch ist nicht ganz klar, wie Intels neuer CEO, Pat Gelsinger, das Unternehmen umbauen möchte. Anscheinend sieht er aber Apple als wichtigen Konkurrenten an. Außerdem soll es Anpassungen am Umgang mit der eigenen Fertigung geben.

Mit Pat Gelsinger bekommt Intel bald einen neuen CEO, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger wieder einen technischen Hintergrund hat. Durch den Personalwechsel werden neue Impulse für das Unternehmen erwartet, doch bislang ist noch nicht ganz klar, welche Pläne Gelsinger für Intel hat. In einem Artikel von The Oregonian (Paywall) hat der neue CEO nun aber schon mal erste Aussagen zum Thema Intel getätigt.

Bessere Produkte als Apple und ein anderer Umgang mit der Fertigung

Der übliche Konkurrent von Intel, AMD, ist dabei kein Thema. Stattdessen wird in dem Artikel, laut The Verge, Apple erwähnt. Das Unternehmen aus Cupertino hat 2020 mit dem M1-SoC begonnen, Intel-Prozessoren aus den Mac-Produkten zu verdrängen. Dadurch ist nicht mehr der gesamte Desktop-Markt in der Hand der x86-Architektur, denn Apple setzt beim M1 auf die unter anderem im Smartphone-Bereich dominante ARM-Architektur.

Um dieser neuen Konkurrenzsituation entgegenzutreten, muss Intel laut Gelsinger bessere Produkte herstellen, als Apple es kann. Offenbar sieht der neue CEO in dem Erstarken einer Desktop-Plattform, die auf eine andere CPU-Architektur setzt, eine Bedrohung.

"Wir müssen bessere Produkte für das PC-Ökosystem liefern als alles, was eine Lifestyle-Firma in Cupertino herstellt."

Ein weiteres Thema des Artikels ist laut Golem Intels Fertigung, die seit einigen Jahren Probleme macht. Eigentlich wurde hier bereits nächste Woche eine Entscheidung erwartet, doch durch den anstehenden CEO-Wechsel könnte diese vertagt werden, sodass Gelsinger noch Einfluss nehmen kann.

Passend zum Thema: Intel erstmals mit Prozessoren von TSMC?

Laut dem neuen CEO hat Intels Fertigung das Potential, das Unternehmen führend zu machen beziehungsweise die Marktposition zu sichern. Überarbeitungen am aktuellen Umgang mit der Sparte seien aber möglich, womit sich Gelsinger eine Option wie das Outsourcing einiger Produkte noch offen hält. In der Vergangenheit gab es beispielsweise immer wieder Gerüchte über eine verstärke Auslagerung an die taiwanische Foundry TSMC.

Quelle: The Oregonian

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nebulus07
        Zitat von RyzA
        Die werden von mir nicht einen Cent sehen. Solange ich lebe!
        Da kann ihre Software noch so intuitiv sein und alles aus einer Hand.
        Ich finde die Produkte einfach nur überteuert.
        1049 Euro für ein M1 Chip Notebook ist meiner Meinung nicht überteuert. Du bekommst eine OSX Lizenz dazu und ein System was einfach läuft.
        Schade das es keine weiteren Systeme von Apple gibt, die ein wenig mehr offen sind, wo man auch eine Grafikkarte wechseln kann und die m2.ssd. Dann würden die auch mehr Kunden bekommen. Sobald Linux nativ auf der neuen ARM CPU läuft, werde ich das nochmal überdenken... Etwas besseres, als mit einer exotischen ARM CPU mit einem exotischem Betriebsystem im Netz unterwegs zu sein, kann es nicht geben
      • Von Nebulus07
        Zitat von RyzA
        Die werden von mir nicht einen Cent sehen. Solange ich lebe!
        Da kann ihre Software noch so intuitiv sein und alles aus einer Hand.
        Ich finde die Produkte einfach nur überteuert.
        1049 Euro für ein M1 Chip Notebook ist meiner Meinung nicht überteuert. Du bekommst eine OSX Lizenz dazu und ein System was einfach läuft.
        Schade das es keine weiteren Systeme von Apple gibt, die ein wenig mehr offen sind, wo man auch eine Grafikkarte wechseln kann und die m2.ssd. Dann würden die auch mehr Kunden bekommen. Sobald Linux nativ auf der neuen ARM CPU läuft, werde ich das nochmal überdenken... Etwas besseres, als mit einer exotischen ARM CPU mit einem exotischem Betriebsystem im Netz unterwegs zu sein, kann es nicht geben
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Nebulus07
        Apple hat etwas wunderbares geschaffen... Alles aus einer Hand, und das wird auch die Zukunft sein.
        Die werden von mir nicht einen Cent sehen. Solange ich lebe!
        Da kann ihre Software noch so intuitiv sein und alles aus einer Hand.
        Ich finde die Produkte einfach nur überteuert.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        "In der Vergangenheit gab es beispielsweise immer wieder Gerüchte über eine verstärke Auslagerung an die taiwanische Foundry TSMC."
        Gerüchte nennt ihr das also, wenn CEO Swann das erklärt...
        Zitat von Nebulus07
        Was genau soll das für eine Auswahl sein ?
        Plastikgehäuse, wo eines häßlicher als das andere ist
        Zwei CPU Hersteller
        Vier ernsthafte Mainboardhersteller
        Zwei ernsthafte Soundchip Hersteller
        Und mal ehrlich, von wem Ram und SSD ist, ist doch eigentlich egal...

        Apple bietet alles aus einer Hand, und es läuft einfach! Nach meinem Desaster mit Zen3 wünsche ich mir wieder stabile Systeme. Einschalten, läuft. Kein Wunder das so viele sich einen Mac kaufen.

        Apple hat etwas wunderbares geschaffen... Alles aus einer Hand, und das wird auch die Zukunft sein.
        Entschuldige aber woher hast du das mit den Plastikgehäusen? Ich hab ein weißes Fractal Design R5, alles lackiertes Metall, und ein weißes Node 304 als HTPC. Beide fallen im Haus nichtmal auf (von wegen hässliches Plastikgehäuse).
        Bevor ich zu einer Firma wechsle, die 1000 € für eine Monitorhalterung verlangt, oder von denen um 1700 Euro ein Notebook kaufe, das nur 1 Anschluss hat und 128GB Platte, wo Dpeicher grad NICHTS mehr kostet, dann bau ich mir doch lieber selber was um einen Bruchteil
        Zitat von Z_E_R_O
        Klingt eher wie ein Eingeständnis an die Belegschaft, dass man schlechtere Produkte hat als ein Lifestyle-Unternehmen.
        Hat man aber nicht. Nur die Gewinnspanne ist schlechter
      • Von Averey PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Nebulus07
        Was genau soll das für eine Auswahl sein ?
        Plastikgehäuse, wo eines häßlicher als das andere ist
        Zwei CPU Hersteller
        Vier ernsthafte Mainboardhersteller
        Zwei ernsthafte Soundchip Hersteller
        Und mal ehrlich, von wem Ram und SSD ist, ist doch eigentlich egal...
        Gehäuse kannst du dir nach deinem Belieben aussuchen, selbst günstige Gehäuse gibt es aus Stahl zu finden nur so nebenbei.

        Teurere Gehäuse sind sehr wertig verbaut.

        An einen schönen PC gerade mit einem verglasten Seitenteil wo du unglaublich viele Gestaltungsmöglichkeiten in mittlerweile verschiedenen Farben (mit und ohne RGB-Beleuchtung) hast kommt kein Mac heran.

        Was ist bitte schlecht daran verschiedene MB Hersteller zu haben, Asus, ASRock, Gigabyte, MSI, selbst Razer steigt jetzt in MB Herstellung ein? Du kannst den Unterbau jeweils deinen eigenen Vorstellungen und Wünschen entsprechend aussuchen und kriegst es nicht vordiktiert von einem Anbieter, wo das gesamte System verschlossen ist.

        RAM und Videokartenhersteller hast du noch zahlreicher als MB Hersteller, nicht nur dass es eine breite Produktpalette gibt, Konkurrenz belebt auch das Geschäft.

        Zitat von Nebulus07
        Apple bietet alles aus einer Hand, und es läuft einfach! Nach meinem Desaster mit Zen3 wünsche ich mir wieder stabile Systeme. Einschalten, läuft. Kein Wunder das so viele sich einen Mac kaufen.
        Und noch mehr Leute kaufen sich einen PC, wie kommst du denn darauf dass sich mehr Leute einen überteuerten Mac kaufen, als ein offenes PC x86 System?

        Sogar auf dem primären Apple Smartphone Markt dominieren Android Geräte, und das aus gutem Grund.

        Dass bei dir ein PC nicht lief, ist bedauerswert, aber was für dich zugetroffen ist muss nicht zwingendweise für andere auch so sein.

        Ich habe vor 2019 nie einen PC zusammengebaut, maximal eine Grafikkarte und HDD/SSD erneuert, was jeder hinbekommt. Aber da ich mir doch einen PC zusammenbauen wollte, habe ich recherchiert und es doch geschafft, auch wenn es bei mir gedauert hat da ich mir mit dem Zusammenbau versuche, Zeit zu lassen - es nicht so schwer wie man denkt. Seitdem habe ich den PC noch ein zweites Mal zusammengebaut da ich ihn in ein anderes Gehäuse verbunden mit einem Grafikkartentausch, welcher mir spürbar mehr Leistung in Spielen bringt, umziehen ließ, sowie einem Austausch vom Netzteil. Und es läuft alles.

        Könnte ich dasselbe machen mit einem geschlossenem proprietären Apple-System? Nein, schon deswegen ist es keine Option für mich.

        Zitat von Nebulus07
        Apple hat etwas wunderbares geschaffen... Alles aus einer Hand, und das wird auch die Zukunft sein.
        Wenn du das meinst, was Apple seit 1977 treibt, nämlich auf proprietär verschlossene Systeme seit dem Apple II zu setzen, so habe ich die letzten Nachrichten aus der Zukunft schon hier.

        Marktanteil Windows+Linux: 77,6%
        Marktanteil Mac OS: 17,07%
      • Von Nebulus07
        Zitat von Averey
        ...len Segment ist und jetzt droht auf den Desktop PC überzugehen, sehe ich die Entwicklung etwas kritischer, da ARM im Gegensatz zu der x86 Architektur zu verschlossen ist. Die x86 gibt aber einem die Freiheit, bei der Komponentenauswahl noch selbst entscheiden zu dürfen.

        Was genau soll das für eine Auswahl sein ?
        Plastikgehäuse, wo eines häßlicher als das andere ist
        Zwei CPU Hersteller
        Vier ernsthafte Mainboardhersteller
        Zwei ernsthafte Soundchip Hersteller
        Und mal ehrlich, von wem Ram und SSD ist, ist doch eigentlich egal...

        Apple bietet alles aus einer Hand, und es läuft einfach! Nach meinem Desaster mit Zen3 wünsche ich mir wieder stabile Systeme. Einschalten, läuft. Kein Wunder das so viele sich einen Mac kaufen.

        Apple hat etwas wunderbares geschaffen... Alles aus einer Hand, und das wird auch die Zukunft sein.
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