Neue Strategie: Intel will weiter auf TSMCs Fertigung setzen - zumindest anteilig
Im Rahmen einer angepassten Strategie will Intel dauerhaft auf TSMCs Halbleiterfertigung setzen - wenn auch zu kleinerem Teil als heute. Das könnte ein schlechtes Zeichen für die 18A-Fertigung sein, es gibt aber auch andere Erklärungen.
Nachdem Intel bei der Halbleiterfertigung jahrelang unangefochten die Führungsposition innehatte, musste das Unternehmen diese Rolle inzwischen längst an TSMC abgeben. Das geht sogar so weit, dass die aktuellen Desktop-Prozessoren des Unternehmens, Codename Arrow Lake, teils bei der Konkurrenz produziert werden. Noch in diesem Jahr sollte sich der Wind aber wieder drehen: Bei Intel ruht die Hoffnung auf der neuen 18A-Fertigung, die mindestens zu der von TSMC gleichziehen oder dieser sogar in den Schatten stellen soll.
TSMC als Dauerlieferant
Im Voraus veröffentlichte Kennzahlen für den 18A-Prozess sehen dabei vielversprechend aus. Trotzdem ist es inzwischen aber offenbar nicht mehr Teil von Intels Plan, wieder auf TSMC zu verzichten. Das antwortete jüngst John Pitzer, der bei Intel als Vizepräsident für die Investorenkommunikation arbeitet, auf Nachfrage nach Strategie-Anpassungen nach dem Abgang von Pat Gelsinger.
Demnach hat Gelsinger noch angestrebt, bald wieder nur noch auf die hauseigene Foundry zu sehen. Seine Nachfolger, die Interims-Chefs David Zinsner und Michelle Johnston Holthaus, wollen langfristig hingegen zumindest einen Teil der Chips von TSMC beziehen. Als grobe Richtmarke nennt Pitzer 15 bis 20 Prozent, der exakte Wert steht aber offenbar noch nicht fest. Er soll aber zumindest unter den 30 Prozent liegen, die Intel aktuell bei der Konkurrenz fertigt.
Gleichzeitig betont Pitzer, dass der Fokus der Interims-CEOs zunächst auf der Produkt- und nicht auf der Foundry-Sparte liegt. Letztere soll also erst dann in den Fokus rücken, wenn es im Prozessorgeschäft besser läuft. Zumindest diese Aussage wirkt allerdings ungewöhnlich. Denn schließlich leidet die Beliebtheit von Intel-Produkten auch daran, dass die Konkurrenz aufgrund teils besserer Fertigung im Vergleich gut abschneidet.
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Parallel wirft der Plan, Chips weiterhin zumindest teilweise bei TSMC zu beziehen, bezüglich des Erfolgs der 18A-Fertigung Fragen auf. Die Entscheidung muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass Intels Aufholjagd im Fertigungssegment gescheitert ist. Stattdessen ist auch gut denkbar, dass sich das Unternehmen im Rahmen der Risikominimierung schlicht alle Optionen offen halten will.
Zudem sorgt ein paralleler Bezug von TSMC dafür, dass die Entwicklungsteams mit dem entsprechenden Entwicklungsprozess vertraut sind - und sinnvolle Lösungen hier auch von der eigenen Foundry fordern. Durch die neue Strategie bei Intel muss der Erfolg der hauseigenen Halbleiterfertigung also nicht abgeschrieben werden. Mehr dazu wird man spätestens in der zweiten Jahreshälfte wissen, wenn hoffentlich die ersten entsprechenden Prozessoren erscheinen werden.
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Quelle: Semi Wiki via Techpowerup

Anderer Seits könnte Intel für andere Fertigen. Damit würden sie ebenso Geld in die Kasse bekommen.Warum ein Wettkampf,wenn man gemeinsam Koexistieren kann.Jeder Verdient Geld und ein echter Wettkampf ist nicht nötig.So der erste Eindruck.
Damit mögen sie vielleicht zurück fallen,aber es geht ja auch darum die immer höheren Kosten die so ne Fertigung in die Kasse reist auszugleichen.
Sie versuchen damit die Verluste die sie Erleiden,auszugleichen.
Die Fertigung mag zwar nicht das was TSMC erreicht,ereichen,aber reicht für Fremde Firmen locker aus.
AUf gut Deutsch Intel akzeptiert damit die Nummer 2 zu sein.
Sowas hätte auch AMD machen können,das ist nicht dumm.Haben sie aber nicht und darum ist diese ja Weg.Intel macht das Klüger ,alles nur um die Fertigung nicht zu verlieren.
Schließlich hat Intel nen Vorteil.Der Interposer kann Intel selbst Herstellen.Ist wesentlich günstiger als bei AMD.
Ob diese Strategie am Ende aufgeht,werden wir schon noch erfahren.Es wird die Zeit zeigen.
Andere würden das wohl anderst machen,ich dagegen sehe damit eine Chance.Ihr müsst das ganze ja nicht gut heißen,aber ne andere Wahl hat Intel aktuell nicht.Keiner weis wie weit das ganze so ist.Mag vielleicht ne gute Fertigung sein,aber die Yield Rate ist zu gering um damit was zu bewegen.Oder und das weis auch keiner die Fertiung ist schlechter als es uns weis machen will.Letzere kann man durch gröbere Fertiung durch fremde ausgleichen.
Die neue Strategie scheint es jetzt zu sein, dauerhaft einzukaufen, damit dauerhaft die Entwicklung der Konkurrenz zu finanzieren und sich erstmal weniger um die eigene zu kümmern.?! Wie sollen da die Intel Fabs jemals aufholen?
Die werden vmtl. Intel sogar gute Preise anbieten, weil wenn Intel merkt, dass sie auch ohne eigene Fabs gut Geld verdienen können, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie Fabless werden. Evtl. entsteht sogar so ein Druck der Investoren die Fabs los zu werden. Dann hat TSMC einen direkten Konkurrenten weniger und ein quasi Monopol.
Hoffentlich bekommt intel irgendwann wieder die Kurve, aber halt so dass man nicht wieder dominiert. Ein abwechselndes Kopf an Kopf Rennen ist für uns Konsumenten am besten. Intel hat ja auch schon verlautbart, dass man eventuell auch In Zukunft für andere Unternehmen Chips fertigen lassen würde, also quasi Lohnfertiger wie TSMC wird und nicht nur für sich selbst produziert. Irgendwie schon komisch, die zeitweise deutliche Überlegenheit sowohl in der Fertigung als auch Architektur hat mit dazu geführt, dass man sich heute in dieser schwierigen Lage befindet. Die eigene Dominanz hat so zur technologischen Stagnation geführt, dass man auf das plötzliche Erstarken der Konkurrenz in Architektur (AMD) und Fertigung (TSMC) nicht schnell genug reagieren konnte. Man konnte also sagen, eine Dominanz kann dem eigenen Unternehmen langfristig schaden.
Die werden vmtl. Intel sogar gute Preise anbieten, weil wenn Intel merkt, dass sie auch ohne eigene Fabs gut Geld verdienen können, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie Fabless werden. Evtl. entsteht sogar so ein Druck der Investoren die Fabs los zu werden. Dann hat TSMC einen direkten Konkurrenten weniger und ein quasi Monopol.