Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche

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Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche
Quelle: MEV

Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.

PCGH-Leser Patrick C. nutzt einen PC mit einem Core i7-2600. Der Sockel-1155-Prozessor ist fünf Jahre alt, für Spiele aber immer noch gut geeignet. Lohnt es sich nun, auf Skylake aufzurüsten?

Der Leserbrief:

"Ich spiele mit dem Gedanken, mein sehr betagtes System auf den neuesten Stand zu bringen, bin mir aber nicht sicher, ob sich das wirklich schon lohnt. Zur Zeit nutze ich einen Core i7-2600 mit einem GD65 Board und 8 GiByte RAM. Die Grafikkarte ist eine Geforce GTX 970. Nun wollte ich Mainboard, CPU und RAM tauschen. Es soll ein i7-6700 werden, kein (K)-Modell da ich eh nicht übertakten möchte.
Als Board soll's das MSI Z170A Gaming M3 werden und beim Speicher das Kit Corsair Vengeance LPX 16GB DDR4-2666 werden. Hauptaufgabe bzw. einzige Aufgabe des PCs ist Gaming. Da ich bisher kaum Performance-Probleme hatte, weiß ich nicht genau, ob sich eine Aufrüstung lohnt, wenn ich dadurch lediglich neuere Hardware habe, sie mir aber kein Plus an Geschwindigkeit bringt."

Die Antwort von Stephan Wilke (Fachbereich Overclocking)

"Wenn Sie bisher kaum Leistungsprobleme haben, dann haben Sie sich im Prinzip schon selbst die Antwort gegeben: Es wird sich nur in wenigen Fällen lohnen.

Gewiss, der i7-6700 ist schneller und energieeffizienter, die Plattform moderner und 16 GiByte RAM sind besser als 8 GiByte. Vom technischen Standpunkt her lohnt es sich also definitiv. Ob es sich aber momentan für Sie persönlich lohnt, hängt meines Erachtens von Faktoren ab, die mit der Hardware selbst nichts zu tun haben - beispielsweise ob Sie einfach gerne am Rechner schrauben, Spaß an neuer Hardware haben und dafür auch gerne Geld ausgeben. Wichtig ist wohl auch, ob Sie die bisher genutzte Hardware sinnvoll weiterverwenden (Zweit-PC o. ä.) oder sie zu einem guten Preis weiterverkaufen können. Der Aufrüstzeitpunkt ist zumindest insofern gut, weil Skylake neu ist - eine andere Mainstream-Plattform erscheint vorerst also nicht - und die Preise für RAM im Allgemeinen und DDR4-RAM im Speziellen in den letzten Monaten gesunken sind.

Was ich noch anmerken möchte: Ich hoffe, Sie wissen, dass sich der Core i7-6700 vom Core i7-6700K nicht nur durch die Multiplikatorsperre sondern auch in der Leistung unterscheidet. Der Basistakt des K-Modells ist 600 MHz höher, auch der maximale Turbo-Takt ist höher."

Leserbriefe können Sie an redaktion@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche wird jeden Samstag um 15:30 Uhr vorgestellt. Der Leserbrief gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Leob12 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche

        Zitat von facehugger
        Ich schließe mich da meinem Vorposter an. Wer heute noch einen SandyBridge-Quadcore (ab i5-2400) besitzt, muss sich keine Sorgen um mangelnde Spieleleistung machen. Mangelnder Konkurrenz sei Dank Die Kohle kann man sich sparen und anderswo ausgeben. Neues Case/effizienteres Netzteil/größere SSD oder was weiß ich...

        Gruß
        Sehe ich genauso. Mein i5 limitiert kaum, ich renne wenn eh immer ins GPU-Limit.
        Eine neue Plattform würde gut 350€ kosten mit kaum spürbaren Leistungszugewinn.
      • Von Leob12 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche

        Zitat von facehugger
        Ich schließe mich da meinem Vorposter an. Wer heute noch einen SandyBridge-Quadcore (ab i5-2400) besitzt, muss sich keine Sorgen um mangelnde Spieleleistung machen. Mangelnder Konkurrenz sei Dank Die Kohle kann man sich sparen und anderswo ausgeben. Neues Case/effizienteres Netzteil/größere SSD oder was weiß ich...

        Gruß
        Sehe ich genauso. Mein i5 limitiert kaum, ich renne wenn eh immer ins GPU-Limit.
        Eine neue Plattform würde gut 350€ kosten mit kaum spürbaren Leistungszugewinn.
      • Von facehugger Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche

        Ich schließe mich da meinem Vorposter an. Wer heute noch einen SandyBridge-Quadcore (ab i5-2400) besitzt, muss sich keine Sorgen um mangelnde Spieleleistung machen. Fehlender/wirklicher Konkurrenz sei Dank Die Kohle kann man sich sparen und anderswo ausgeben. Neues Case/effizienteres Netzteil/größere SSD oder was weiß ich...

        Gruß
      • Von Joker_54 Software-Overclocker(in)
        AW: Nach dem Skylake-Launch: Jetzt von Sandy Bridge aufrüsten? Leserbrief der Woche

        Ich würde auf keinen Fall aufrüsten! Der i7-2600 macht auch ohne OC noch genug Dampf, zudem kann man die Turbostufen ja noch ein wenig anpassen (3 Stufen, macht dann 300MHz Overclock).
        Ich würde das Geld nicht sinnfrei verbrennen (Da er ja keine Einschränkungen merkt), sondern lieber 8GB Ram dazustecken und das Restgeld in eine SSD stecken.
        Sollte die schon ausreichend vorhanden sein gibt es ja sonst noch gute Beschäftigungen, wie Hobbys, Urlaub, Sprit und Drogen (Letzteres ist als Scherz zu verstehen!)
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