Intel: Außergerichtliche Einigung mit dem US-Kartellamt
Intel gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass im Fall der Kartellklage eine außergerichtliche Einigung innerhalb der nächsten vier Wochen möglich sei. Dazu müssen aber Zugeständnisse vom Chiphersteller eingegangen werden.
Vergangenen Dezember klagte die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) den Konzern Intel an. Begründet war diese Klage durch die scheinbare Ausnutzung der Monopolstellung von Intel. Der Chiphersteller habe die Entwicklung von Konkurrenten mehrere Jahre lang absichtlich behindert. Bereits im Jahr 2005 wurden zahlreiche Prozesse und Klagen gegen Intel eingeleitet, welche in eine Zahlung von 1,25 Milliarden US-Dollar an den Konkurrenten AMD vorläufig endeten.
Der Streitfall zwischen Intel und der Federal Trade Commission könnte nun schneller beendet werden, als vorerst angenommen. Wie der Chiphersteller in einer kurzen Pressemitteilung bekannt gab, gewährt die US-Kartellbehörde Intel bis zum 22. Juli 2010 eine Frist, in der eine außergerichtliche Einigung stattfinden könnte. Die Bedienungen hierfür sind allerdings Zugeständnisse von Seiten Intel. So müsse der Chipriese den Mitbewerbern künftig früher den Zugang zu neuen Technologien gewähren. Als Beispiel hierfür ist die Lizenzierung für Nvidia bei Core i7-Chipsätzen genannt.

An Stelle der benachteiligten Unternehmen würde ich mich gegen eine aussergerichtliche Einigung entscheiden. Ob nun Nvidia, AMD oder wer sonst noch...
Vor unserer Haustüre sollten nach der hohen Strafe für Intel auch weitere Schritte folgen.
Zum Beispiel sollte die MSH (Media Saturn Holding) dazu verpflichtet werden, auch AMD-basierte Computersysteme anzubieten und bei Zuwiderhandlung mit Geldstrafen bombardiert werden. Dadurch könten sie die WKZs von Intel streichen und müssten die Systeme zu ihrem wahren Preis anbieten, was dem Kunden letztendlich die Augen öffnen würde und dieser dann die Wahl hat, ob er für den Markennamen lieber drauflegt oder Preisleistungs-basiert entscheidet.
An Stelle der benachteiligten Unternehmen würde ich mich gegen eine aussergerichtliche Einigung entscheiden. Ob nun Nvidia, AMD oder wer sonst noch...
Vor unserer Haustüre sollten nach der hohen Strafe für Intel auch weitere Schritte folgen.
Zum Beispiel sollte die MSH (Media Saturn Holding) dazu verpflichtet werden, auch AMD-basierte Computersysteme anzubieten und bei Zuwiderhandlung mit Geldstrafen bombardiert werden. Dadurch könten sie die WKZs von Intel streichen und müssten die Systeme zu ihrem wahren Preis anbieten, was dem Kunden letztendlich die Augen öffnen würde und dieser dann die Wahl hat, ob er für den Markennamen lieber drauflegt oder Preisleistungs-basiert entscheidet.
Denn gerade in diesen Märkten gehen die Rechner zum EK oder sogar weniger über den Ladentisch, Gewinn machen die nur mit dem WKZ (Werbekostenzuschuss).
Und genau deswegen ist auch der kleine PC-Händler um die Ecke meist teurer, denn der hat nicht genug Umsatz um diese WKZs zu bekommen, die bekommt dann meist eh' schon der Großhändler.
Wenn es auf ein Verfahren hinaus laufen würde...
Das in der EU hat afaik 5-6 Jahre bis zum Abschluss gebraucht und da ging es um Dinge, die so tief in der dunkelgrau-Zone steckten, dass Intel selbst sie geheim halten wollte. Hier dürfte die Lage noch unklarer werden und ehe andere Hersteller nach X-Instanzen eine QPI-Lizenz bekommen, gibt es keine QPI-CPUs mehr und keine Chipsatz-Entwickler-Teams, die sie nutzen könnten.
Im Worst Case würde Intel sogar gewinnen, schließlich hat man über einen Technologietransfer verhandelt - aber Nvidia war (zu) lange nicht bereit, im Gegenzug SLI zu öffnen.
Aber du hast schon recht, bevor die die Chipsatzlizenz bekommen würden, ist der Chipsatz fast völlig in der CPU verschwunden
Wenn es auf ein Verfahren hinaus laufen würde...
Das in der EU hat afaik 5-6 Jahre bis zum Abschluss gebraucht und da ging es um Dinge, die so tief in der dunkelgrau-Zone steckten, dass Intel selbst sie geheim halten wollte. Hier dürfte die Lage noch unklarer werden und ehe andere Hersteller nach X-Instanzen eine QPI-Lizenz bekommen, gibt es keine QPI-CPUs mehr und keine Chipsatz-Entwickler-Teams, die sie nutzen könnten.
Im Worst Case würde Intel sogar gewinnen, schließlich hat man über einen Technologietransfer verhandelt - aber Nvidia war (zu) lange nicht bereit, im Gegenzug SLI zu öffnen.