CPUs bei Mindfactory: Kaum jemand möchte derzeit Prozessoren kaufen
Die wöchentlichen Verkaufszahlen bei Mindfactory zeigen das gewohnte Bild: AM5 und X3D sind stark sowie Intel schwach, doch der Absatz sinkt und sinkt.
2026 erweist sich als sehr "hardwarefeindliches" Jahr. Die Speicherkrise treibt Preise in die Höhe und sorgt für Verschiebungen neuer Produkte. Nur bei Prozessoren lassen sich Intel und AMD nicht beirren und veröffentlichen neue Generationen oder Einzelmodelle. AMD setzt derweil auf neue X3D-Prozessoren, während Intel seine Panther-Lake-Notebook-Chips anpreist und ebenso für Desktop-PCs und in anderen Bereichen nachgelegt hat. Die wöchentlichen, vom X-Nutzer TechEpiphany bereitgestellten Verkaufszahlen bei Mindfactory zeigen aber auch, dass die Kunden in diesem Jahr wenig Lust auf Prozessoren haben.
Absturz der CPU-Zahlen bei Mindfactory
Die Zahlen offenbaren ein neues Rekordtief, was die Verkäufe von Prozessoren bei Mindfactory angeht. Den Daten von TechEpiphany zufolge wurden nur 825 Prozessoren in der 13. Kalenderwoche abgesetzt, und das wie immer mehrheitlich von AMD, nämlich 735 zu 90 Stück.
Am dominantesten in der Statistik vertreten sind die X3D-CPUs mit zusätzlichem 3D V-Cache. Insgesamt sollen aus dieser Kategorie 325 Prozessoren bei Mindfactory über die Ladentheke gegangen sein, davon zwei Drittel mit Zen-5-Architektur. Weiterhin am beliebtesten ist der Ryzen 7 9800X3D, der die Verkaufszahlen mit 120 Exemplaren anführt, auch wenn er im PCGH-Preisvergleich durch den neuen Core Ultra 7 270K Plus jüngst des Platzes verwiesen worden ist. Letzterer findet sich aktuell noch nicht in den Verkaufszahlen wieder, könnte aber in KW14 oder den Wochen darauf sein Debüt feiern.
Dahinter folgen Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 7 5700X mit 110 respektive 70 verkauften Einheiten. Erst auf dem vierten Platz in der Rangliste taucht AMDs neuestes Produkt, der Ryzen 7 9850X3D, mit 50 Verkäufen ab. Intel-CPUs wurden den Zahlen zufolge pro unterschiedlichem Modell nie öfter als zehnmal in KW13 bei Mindfactory abgesetzt. Als einziger Vertreter des Sockels 1851 tut sich derweil der Core Ultra 7 265K hervor. Letztlich entfallen 90 Prozent des Umsatzes aller verkauften CPUs allerdings auf AMD - ein mittlerweile bekanntes Bild.
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Quelle: TechEpiphany auf X

Wenn die Spiele auf diese Kartoffel optimiert werden, sollten dreistellige FPS auf dem PC kein großes Ding sein.
Mal schauen, wie die PS6 wird. Xbox ist aktuell leider keine wirklich interessante Kiste und da gibt es außer günstigen Game Pass keine News.
Spieler wollen auch mehr Performance. FrameGen hilft, braucht aber immer stabile FPS als Grundlage.
Sexy Trailer verkaufen die Spiele, aber die FPS verkaufen die Grafikkarten.
Natürlich schieben Nvidia und AMD das noch mal anders voran. Leider ist der Fortschritt da relativ langsam, ist halt nicht wie in den 90ern wo die Hardware nach 1 Jahr veraltet war und 2-3 Jahren nix neues drauf lief.
Durch die längeren Releases und sehr gute Kompatibilität der Spiele und Hardware über die letzten 5-6 Generationen der Hardware kann man auch entsprechend mehr Geld dafür ausgeben - weil die Hardware nicht innerhalb von paar Jahren zum Türstopper wird.
Und was die immer fescheren Bildschirme angeht:
Während die PS dir die Wahl lässt, ob du ein paar, ein paar mehr oder (gelegentlich nicht stabile) 60 Bilder jede einzelne Sekunde bei reduzierten Details (und keinerlei Pathtracing/Raytracing ULTRA) möchtest, pushen NvidiAMD am PC nicht ohne Hintergedanken stetig ganz andere Dimensionen.
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Denn einer DER Kostenfaktoren: The more you fps, the more you buy. Ein Hamsterrad -- und zwar so lange, wie Spieleentwickler sich dazu entscheiden, die Power neuer Hardware vorwiegend in schickere Trailer und Screenshots statt in Mehrperformance zu investieren. Da sexy Visuals mehr Spiele verkaufen als Speedekorde: quasi für immer. Oder wie unter Hardware-Reviews zu Pascal-Zeiten noch zu lesen war, als Grafikkarten noch so günstig waren, mimimi:
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Hängt natürlich auch vom Monitor ab. 1080p 120HZ ist einfach anzutreiben, 1080p 360Hz mit 360FPS zu füttern bedarf einer starken CPU, die in vielen Spielen wichtiger ist als eine dicke GPU.
Bei 4K ist das andersrum, praktisch jedes halbwegs moderne, nach was aussehende Spiel wird im GPU-Limit rennen. Auch mit ner 5090 (Grüße gehen raus an Borderlands 4 und andere UE5 Optimisierungskrücken).
Die Preise sind bis halt auf RAM und SSD eigentlich durchaus angenehm. Gerade weil man bei AM5 auf ältere Hardware setzen kann die vollständig kompatibel ist. Man verzichtet auf n paar nette Spielereien wie WiFi 7, USB 4, 3x M.2 NVME mit nem älteren Board, dafür passt alles. Die wichtigen Sachen wie PCI-e 5.0 kriegt man auch mit nem B650 Board für nen schmalen Teuro.
Wem natürlich die Hardware ausreicht, kann es aussitzen. Die Frage ist halt immer - wie viel FPS mag man bezahlen, welche Performance erlaubt das Budget.
Ich hab mich ja auch für ne Budget-AM5 Kiste entschieden. Mit einigen Angeboten über die Zeit und Upgrades in Salami-Taktik (nicht alles sofort kaufen) kam die Kiste auf etwas über 2000€. Viel Geld, aber auch ordentlich Leistung. Es gibt nach wie vor nur 4 Grafikkarten die darüber liegen und 3-4 Prozessoren die mehr Leistung in Spielen bieten - und die kosten mindestens das Doppelte pro Stück.
Bis AM6 wird die Wartezeit aber richtig lang. Komplett AM5 überspringen und bis AM6 aussitzen - da muss man schon viel Geduld haben
und bei mir sinds 1080p mit 60 hz also noch n kleinen Tick "vergebender" was das CPU Limit angeht.
Was das Budget angeht um eine AM 5 Platform zu bauen die auch für die nächsten 10 Jahre gut ist
da ist schnell so 2500€ -3000€ beisammen. Und auch 4K will Daten geschaufelt haben
nur weil da eine stärkere GPU von nöten ist, heißt das nicht das ein 5500 Ryzen genug wäre um
30 FPS zu bekommen. (nicht vergessen sowas)
Da liegt lediglich der GPU Flaschenhals HÖHER als der CPU seitige
und nein die Preise sind für jemanden der Jahre spart um sich einen Rechner zu bauen
Alles andere als "angenehm" solche Kundinnen und Kunden realisieren ganz ganz genau
wie wir hier abgezockt werden..... hab z. B. seit der 1000 Generation keine GPU mehr NEU
gekauft, wegen den Preisen. Das dehnt sich jetzt halt aus, wo nur noch etwas gekauft wird
wenn ein Teil des Computers kaputt geht und die Reperatur nicht lohnt.
Kommt jetzt halt dauf an wieviel das Reballen einer 3080 kostet vs 4080 oder 5080 ne ^^
Ich werde auf jeden Fall meine AM4 Platform noch eine ganze Weile "reiten"
vieleicht dann eine AM6 bauen, wenn es soweit ist.
Andererseits haben wir immense Sprünge bei den Monitoren gehabt. 4K 120Hz ist so das übliche bei Glotzen heutzutage, ne 60Hz Glotze muss man erstmal finden
Ich schaue immer darauf, was die Monitore können. Also keine Halo-Produkte, sondern schon die breitere Masse, die man auch unter dem Preis einer Grafikkarte bekommt. Das wäre halt aktuell sweetspot: 1440p 240Hz. Und da reicht ne 9070 XT teils nicht mehr aus. In manchen Spielen auch ne 5090 nicht mehr ohne Upscaler und FrameGen
Konsolen jucken mich da kein Stück, ich will einfach nur wissen welche Hardware meinen Monitor befeuern kann ohne dass ich Insolvenz anmelden muss
In Headlines schreiben die Upgrade-Influencer der Redaktion gerne mal was vom "uralten AM4" oder "Oldtimer-Zen3".
Privat hingegen steckte selbst im Rechner des Chefs bis mindestens neulich noch Zen 2 -- aber Privatrechner werden eben selten kostenlos mit Testexemplaren bemustert.
Andererseits war es ja gerade die PS4-Generation davor, die PC-Gamer so fps-verwöhnt gemacht hatte -- und die war gerade CPU-seitig ziemlich dünn, schon vom Start weg. Denn sie war vor allem auf Effizienz ausgelegt (oder wie der Experte sagt: "So kackenlahm, dass bereits zu Release jede Sparbrötchen-CPU die Teile rasierte.") Die (noch) rasanten Generationensprünge bei den GPUs erledigten den Rest. Spätestens Pascal war selbst mit der 1060 so viel flotter als die Konsole zu Fuß, dass sie noch Jahre später gerade CrossGen-Titel wie Elden Ring ohne Murren wuppen konnte. (Persönlich hatte ich es selbst noch mit einer 1050Ti gespielt und den Corona/Crypto-Irrsinn ausgesessen, der bis zu 600+ Euro für ne fucking 3060 aufrufen wollte...)