Marvell Armada 628: Dreikern-Prozessor für mobile Geräte vorgestellt
Der neue Prozessor Armada 628 von Marvell für Handys, Smartphones und Tablets verfügt über drei Kerne und eine Taktfrequenz von 1,5 GHz. Das Modell besitzt allgemein den Charakter eines Einchipsystems und soll auch mit hochauflösendem Videomaterial problemlos umgehen können.
Marvell hat den neuen Prozessor Armada 628 für Handys, Smartphones und Tablets vorgestellt. Dessen Standardtakt beträgt 1,5 GHz. Er besitzt insgesamt drei Kerne, die auf der Architektur ARM basieren. Der Marvell Armada 628 soll offiziell zwei Videostreams der Auflösung 1080p gleichzeitig berechnen können. Somit ist der Chip angeblich auch zum Anzeigen hochauflösender 3D-Filme als Komponente eines Tablet-Computers geeignet.
Von den drei Kernen sollen zwei besonders leistungsfähig und der dritte vor allem stromsparend sein. Während somit erstere anspruchsvolle Rechenaufgaben übernehmen würden, sei letzterer für gewöhnliche Prozesse und Aufgaben verantwortlich. Zusätzlich besitzt der Armada 628 einen 3D-Beschleuniger. Eine echte Besonderheit für einen Prozessor, der in mobilen Geräten eingesetzt werden soll, stellt dessen native Unterstützung für USB 3.0 dar.
Der Marvell Armada 628 besitzt den Charakter eines Einchipsystems und verfügt deshalb auch über die erforderlichen Komponenten zur Interaktion mit dem Bildschirm und dem Arbeitsspeicher. Zudem sollen diverse Sicherheitstechnologien mit an Bord sein. Der Prozessor ist offiziell mit dem RIM OS, Android, Linux und Windows Mobile kompatibel.

Ich bin mal gespannt in welche Smartphones die Chips eingebaut werden.
Bei der News fehlt ja die Hälfte an Daten
Zur Ergänzung:
- der dritte Kern taktet mit 624 MHz
- er steuert die beiden anderen Kerne (werden bei Bedarf zugeschaltet)
- der Chip ist somit mehr DUAL-CORE denn TRI-CORE
- ist bereits ausgeliefert an Hersteller zur Implementierung in deren Geräte
Sind schon technisch beeindruckende Daten.
Wunderbar: USB 3, 1080p 3D und alles auf einem Chip, wenn man nicht am Ballast der x86 Kompatibilität hängt wie eine Fliege an einem Spinnennetz, ist offensichtlich viel platz auf einen Chip.
Also ich finde die entwicklung ganz gut. Liest sich für mich nach gewisse Aufteilung der rechenleistung.
Leider steht nix davon, ob die zwei Kerne abgeschaltet werden können oder nicht. Sieht insgesamt eher nach einem Kompromiss aus leistung und sparsamkeit aus. Es würde nur an der akku laufzeit tun, wenn man das ding gar nicht oder kaum nutzt (also nicht rechenintensive programme nutzen). Aber wenn man rechenintensive programme nutzt, warst das wohl mit der langen akkulaufzeit.