Marketing: Spieler merken den Unterschied zwischen AMD- und Intel-Prozessor - Mit scheinbar überraschender Tendenz [News des Tages]
In den 70er-Jahren veranstaltete Pepsi einen Blindtest, um zu sehen, welcher der beiden großen Cola-Hersteller in Unkenntnis über den tatsächlichen Inhalt besser beim Kunden ankommt. In die gleiche Kerbe schlug kürzlich AMD. Probanden spielten sowohl an einem AMD- wie auch einem Intel-System, ohne zu wissen, welche Hardware gerade vorliegt. Am Ende sollten die Teilnehmer ankreuzen, ob sie einen Unterschied feststellen konnten oder bei einem von beiden Systemen eine besserer Erfahrung machten. Dabei kam AMDs Marketing zu einem scheinbar überraschenden Ergebnis.
Auf dem MD & HardOCP Game Experience Event in Texas wurden Spieler von AMD aufgefordert, an einem Blindtest teilzunehmen. Der Test bestand aus Spielen an zwei Sätzen unterschiedlich konfigurierter Spielerechner. Jeder Satz bestand aus zwei Rechnern, die jeweils mit einem Prozessor von AMD und einem Pendant von Intel bestückt waren. Die Teilnehmer waren nicht darüber informiert, welcher PC wovon angetrieben wurde. Beide Systeme saßen in identischen Gehäusen und nutzen ebenfalls die gleiche Peripherie. Beim ersten Satz handelte es sich um Budget-Produkte, während der zweite High-End-Systeme mit drei Monitoren umfasste.
Nachdem die Spieler alle Rechner durch hatten, sollten sie auf einem Bogen ausfüllen, ob sie entweder keinen Unterschied feststellen konnten oder eines der beiden Systeme innerhalb eines Satzes besser wahrgenommen hätten. Bei den Budgetsystemen stellte AMD den Core i3-2105 dem A8-3850 gegenüber, genauer gesagt deren interne Grafikeinheit, denn eine separate Grafikkarte kam nicht zum Einsatz. AMD verglich hier natürlich Äpfel mit Birnen, denn die in Llanos integrierte Grafikeinheit ist dem Intel-Pendant - ungeachtet der deutlich höheren CPU-Leistung - klar überlegen. Und so gab die überwiegende Mehrheit mit 136 Stimmen an, dass ihnen das AMD-System besser gefallen hatte. Lediglich zwei fanden die Spielerfahrung auf beiden Rechnern gleichwertig, immerhin fünf wollten auf dem Intel-System besser gespielt haben.
Auf Seiten der High-End-Rechner duellierten sich AMDs FX-8150 und Intels Core i7-2700K, denen jeweils eine HD 7970 zur Seite stand. Obwohl beide Rechner mit den drei Schirmen am absoluten Grafiklimit liefen, kreuzten nur 28 Spieler den Gleichstand an. 40 entschieden sich für den Intel-Rechner und ganze 73 für das Bulldozer-System. Obwohl nicht angegeben wird, welches Spiel zum Einsatz kam, scheint es sich den Screenshots nach um das mehrkernoptimierte Battlefield 3 gehandelt zu haben. AMD hat also bewusst eine Paradedisziplin des Bulldozers herausgepickt. Dennoch erreichen hier beide CPUs nur sehr ähnliche Werte - spätestens am Grafiklimit mit drei Monitoren dürfte sich kein Unterschied mehr feststellen lassen. Was letztlich den Ausschlag bei der Entscheidung gab, lässt sich aus der Ferne schwerlich beurteilen. Offenkundig ist jedenfalls, dass AMD Komponenten und Spiel nicht gerade zu seinen Ungunsten auswählte.
Quelle: Expreview

So siehts aus im Alltag (98+% aller Spiele laufen halt gleich weil eh die Graka limitiert)
Das subjektive lässt sich zu BF3 in diesem forum auch finden in einem bericht wo der Bully mehr FPS im Grafikkarten limit hat,nichts erstaunliches bei Bf3.Bei 30vs32fps ist der unterschied spürbar.
da das gefühl bis +-40FPS noch jedes extra frame mitnimmt.
Die tests mit 800x600 sind da wohl eher alltagsfern und jeder der halbwegs ahnung hat wird wohl auch so bestätigen können das man ohne Stopwatch und Fraps nur im ausnahmefall einen unterschied festellen könnte (Starcraft2 online mit noobs die 3k Einheiten für 2 Gegnergeschütze brauchen wär ein vorbild,mit pro´s kommts nicht so weit.)
Die ganze News ist nichts neues,das ist seit jahren so das man da keinen unterschied merkt ohne Fraps und Stopwatch und muss daher wohl eher an die Fatamorgana´s einer hohen Investition sowie Benchbalken in 800x600 die wohl eher realitätsfern sind gebunden sein.
Also ich finde ja, ihr habt beide Recht. Ein Phenom 2 x6 schlägt sich sehr gut gegen einen i3 bei Battlefield 3, ist meist schneller. Und wenn ich mir so die Ausstattung von micha2´s Rechner anschaue (RAM; Festplatten ohne Ende etc, gute Grafikkarte oO), passt da der Phenom 2 Preis/Leistungstechnisch super rein in Sachen Battlefield 3.
Mein Rechner dagegen ist eher auf Skyrim (hab ich net), StarCraft 2 und so abgestimmt mit weniger Grafik-Dampf, aber mit 1a Spiele-CPU. War halt viel günstiger meine Konfiguration im März
Frage mich gerade, wieviel Einfluss diese Marketing-Aktion auf die CPU-Käufer hatte. Ein bisschen mehr Konkurrenzdruck durch zukünftige, spieletaugliche CPUs in diesem Preissegment...das wäre ja nicht schlecht. Würde ich BF3 spielen, dann wäre es trotzdem ein i3 für mich. Würde mich freuen über den Stromverbrauch und über den günstigen, leisen Kühler und manch ein Genie würde mich auslachen, weil ich einen 2-Kerner habe. Kerne hier, Kerne da...scheint hier und da das am weitesten verbreitete Kaufargument zu sein. Warum eingentlich?
um nicht weiter offtopic zu plaudern, werde ich mal die sache beenden.
natürlich hast du recht. wenn man die entwicklung der spiele in betracht zieht, wird wohl für viele sogar noch ein zweikerner reichen. da ist, bis auf ein paar ausnahmen nicht viel passiert. für die ausnahmen ziehe ich meinen X6 einem i3 vor. ich muss aber dazu sagen, das ich lediglich ein spiel auf meinem rechner am laufen habe. und zwar BF3. und da spiele ich lediglich den multiplayer. vorher das gleiche mit BFBC2.
vielleicht hatte ich mich ja etwas missverständlich ausgedrückt.
mfg
ich habe auch kein fundiertes wissen darüber. ich gebe eigentlich nur das wieder, was in diversen gamerseiten und zeitschriften bzw. bei tests auf hardwareseiten zum vorschein kommt.
ärgerlich nur, das wenn nach bestimmten spielen gefragt wird meist der durchschnitt aus allen spielen herangezogen wird.
also aktuell ist diese feature nahe der 100% wenn nicht sogar schon bei 100% angekommen. ich habe letztes jahr selber 7 stück für freunde gekauft und freigeschaltet. ich kenne auch mittlerweile keinen mehr, wo es nicht klappt.
ich hatte eher diskussionen in richtung E8400/E8500/E8600 vs. Q8400/Q9400/Q9550 im sinn.
naja, und? was kommt danach? wo wird denn jetzt eine erhöhung der kernzahl ausgeschlossen? nur weils bis 2013 keine 10 oder mehr kerne im desktopbereich vorgestellt werden? wir haben 2012!
wie lange gibt es den nun schon den X6 bzw. deinen i7? das in die richtung jetzt morgen nichts rauskommt ist mir schon klar. braucht es ja auch nicht. wir sind ja aktuell in der "glücklichen" lage, das unsere prozessoren doch sehr lange ausreichen. wenn ich mich da an meine anfangsjahre mit 386/486er erinner. damals musste nach spätestens 2 jahren der proz. auf alle fälle raus, wenn man aktuelle spiele zocken wollte.
mfg
naja, sie nutzen mehr als 2 bzw. 4 kerne. muktitasking gehört doch zu mehrkernern, oder? und dieser satz gehört nicht einzeln zitiert. er gehörte ja schließlich zu meiner ganzen aussage. so wie du ihn jetzt zitierst, hat er natürlich nichts mit deiner aussage zu tun. so ist er aus dem zusammenhang gerissen.
aber um nochmal auf deine eigentliche aussage zurückzukommen: du solltest mal nicht den X6 als beispiel heranziehen, sondern deinen i7. der hat nämlich ebenfalls die bessere optimierung. von daher bleiben da theoretische 50% übrig.
vielleicht hatte ich mich ja etwas missverständlich ausgedrückt.