Loongson 3A6000: Neue China-CPU soll 2023 Ryzen-5000-Niveau erreichen
68 Prozent schneller als der hauseigene Vorgänger soll Loongsons in China entwickelte CPU 3A6000 sein und damit im nächsten Jahr Mainstream-Niveau erreichen.
Das chinesische Chipunternehmen Loongson Technology hat kürzlich ein Performance-Briefing zu seiner kommenden CPU 3A6000 der vierten Generation abgehalten, die ihre Designphase abgeschlossen hat und nun in die Produktion geht, wie Tomshardware.com unter Berufung auf die chinesische IT-Nachrichtenseite Mydrivers.com berichtet. Die ersten Muster des Chips, der laut Loongson annähernd das Leistungsniveau von AMDs Ryzen-5000-Generation mit Zen 3-Architektur erreichen soll, werden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2023 verfügbar sein, heißt es.
Loongsons hauseigene LoongArch-Prozessorarchitektur ist dabei allerdings nicht mit x86-Code kompatibel und kombiniert stattdessen Teile von MIPS und RISC mit benutzerdefinierten Befehlen, die der Emulation anderer Systeme dienlich sind. Am Beispiel des im vergangenen Jahr vorgestellten Vorgängermodells 3A5000 kommt auch in erster Linie Linux als Betriebssystem zum Einsatz.
68 Prozent schneller als Vorgänger
Die Leistungsangaben stammen derweil aus internen Simulationstests von Loongson, bei denen der seit 2019 nicht mehr offiziell unterstützte Benchmark SPEC CPU 2006 verwendet wurde. Hier erreicht der neue 3A6000-Chip im Vergleich zum Vorgänger 3A5000 laut Herstellerangaben einen 68-prozentigen Performance-Zuwachs bei der Single-Core-Gleitkomma-Leistung. Wer den neuen Chip fertigt, ist unterdessen nicht bekannt, da Loongson selbst keine Fabrik besitzt, aber es soll sich um einen 12-nm-Prozess handeln.
Die Softwareunterstützung für die Chips soll ebenfalls in Arbeit sein, wobei der Vorsitzende von Loongson Technology, Hu Weiwu, auf dem 2022 Information Technology Independent Innovation Summit Forum in Nanjing die Entwicklung von Linux-basierten Desktops und Anwendungen bestätigt hat. Zudem wurde auf dem Forum auch das Loongson 100-Core-Projekt vorgestellt: Da die aktuellen Loongson-Serverchips 16 Kerne besitzen und 64-Kern-Produkte nicht vor 2025 erwartet werden, könnten die 100 Kerne hier aber noch in ferner Zukunft liegen.

Jammert da rum das China schlimmer( als die USA) alle ausspioniert ohne irgendwelche Beweise.
Aber unser Gutmensch hat ja seine Karriere angeblich im Security Design begonnen.
Wowwwww ich bin jetzt aber ganz schwer beeindruckt.
Spar Dir lieber Deine persönliche Angriffe.
Die USA und China schenken sich im Bezug auf Spionage und Sympathiewerte recht wenig, trotzdem nutze ich lieber noch Produkte aus dem Westen, welcher uns nun einmal traditionell näher steht, als chinesische Produkte. Allein schon rein der Staatsform wegen oder solcher "netten" Projekte in China wie der Null Covid Strategie, dem Social Credit oder dem Umgang mit Uiguren.
Das ist meine persönliche Meinung und wenn du mit der nicht klar kommst, dann weihe ich gleich mal den Ignorieren-Button anhand deiner Wenigkeit ein. Wobei, wozu eigentlich damit warten. Schönes Leben noch.
Die einzige alternative die langsam kommt ist RISC V, die wird aber eher ARM langsam das Wasser abgraben.
Kann mir auch vorstellen, dass wenn Windoof das mitmacht, es x86 gemischt mit RISC V-Kernen zum Strom sparen kommen könnte.