Ivy Bridge: Wärmeleitmittel sorgt für Probleme beim Übertakten
Intels dritte Prozessor-Generation Ivy Bridge lässt im Bereich Overclocking noch zu wünschen übrig. Verantwortlich dafür sind die hohen Temperaturen der CPU, die durch eine neue Produktionstechnik hervorgerufen werden.
Intels Ivy Bridge ist die dritte Generation der Core-i-Prozessoren. Waren die Vorgänger der Sandy-Bridge-Baureihe zum Teil noch wahre Overclocking-Künstler, stellt sich die Situation bei den neuen CPUs gänzlich anders dar. Wie die Kollegen von Overclockers.com nun herausgefunden haben wollen, ist eine neue Produktionstechnik für die hohen Temperaturen des Prozessors verantwortlich.
Beim Auseinanderbauen der CPU, also dem Trennen des Integrated Heatspreader (IHS) von der CPU, sind die Tüftler auf eine Schicht Wärmeleitmittel gestoßen. Bei den Modellen vergangener Baureihen war der IHS noch aufgelötet. Die Wärme des Prozessors wird somit über das Wärmeleitmittel an den IHS abgegeben, wodurch erst eine weitere Schicht überwunden werden muss. Warum Intel bei der Produktion der neuen CPUs auf diese Methode setzt, ist nicht bekannt. Bei einer direkten Verbindung zwischen CPU und IHS beläuft sich die Wärmeleitfähigkeit auf 80 Watt je Meter und Kelvin (W/mK). Das Wärmeleitmittel wird mit 5 W/mK eingeschätzt.
Zwar werden Ivy-Brdige-Prozessoren in einem 22-nm-Verfahren gefertigt, was zu kleineren CPUs führt; die höhere Wärmedichte ist aber nicht der Grund für das schlechtere Overclocking-Potential und Temperaturunterschiede von bis zu 30 Grad Celsius. Zum Vergleich: Ein Sandy-Bridge-Prozessor wird bei einer Taktrate von 4,5 GHz laut Overclockers 60 Grad Celsius warm. Ivy Bridge erreicht jedoch 80 bis 90 Grad Celsius.
Quelle: Overclockers.com

Ist auch klar dass es zum größten Teil an der DIE größe liegt.
Kleinere Fläche bedeutet schlechtere / weniger Wärmetransport, was wiederum die Temps etwas steigen lässt.
Ich sehe da aber kein Problem, für was gibt es denn High End Kühler? Temperatur scheint die Ivy ja einiges zu vertragen wenn ich teilweise knapp 90° lese. Was ich allerdings nicht glaube ist dass der 22nm Prozess viel vcore verträgt. 1,3 scheint mir da nicht mehr sicher zu sein, wird sicher nicht lange dauern und in den Einschlägigen Foren tauchen defekte Ivys auf.
Also wenn man diesem Artikel auf CB folgt liegt es sehrwohl zum größten Teil an der kleineren Strukturbreite bzw damit direkt verbunden der geringeren Die-Oberfläche.
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Als die IHS zum ersten mal verlötet wurde regten sich alle über konkave HeatSpreader auf so das sogar Kühlerhersteller reagiert haben und konvexe Kühlerbodenplatten gefertigt haben um dem entgegen zu wirken.
Selbst mit der leicht erhöhten Temperatur sollten unter Luft noch locker 4,2 Ghz erreichbar sein was für alles reicht (Alles darüber hinaus ist eh nur fürs Ego und nicht von wirklichen nutzen)
Und die die es darauf anlegen das letzte aus der CPU zu holen haben eh entsprechende Kühlmethoden und freuen sich wohl mehr darüber das die Ivys auf Kälte skalieren als sich an so was hoch zu ziehen
Es gehoert aber zum guten Ton in Hardwareforen sich an irgendwas hochzuziehen. Egal ob es einen direkt betrifft oder nicht.
Egal ob es Grafikkarten oder CPU's. Was da teilweise losgelassen wird.
Warum und wieso Intel hier WLP verwendet und kein Loetzinn, ist eh nur reine Spekulation, weil ich glaub kaum, das einer diese Insiderinfo bekommt.
Ob Loetzinn besser gewesen waere als WLP ist auch reine Spekulation, es gibt keinen Vergleich. Wenn jemand jetzt aber aufschreit, das doch bis Sandybridge Loetzinn verwendet wurde, sollte schleunigst einige Sachen ueber Ivy nachlesen. Vielleicht ist es technisch gar nicht, oder nur schwer moeglich Loetzinn zu verwenden, und WLP ist die bessere Loesung.
Hauptsache erstmal schimpfen und Gewinnoptimierung schreien.
Wenn Intel wirklich Gewinnoptimierung betreiben wollte, haetten sie, schon allein aufgrund eines Alleinstellungsmerkmals, den Preis etwas in die Hoehe geschraubt. Gekauft wuerde das Zeugs trotzdem werden. Gibt ja nix besseres von der Konkurrenz. (Ist uebrigengs genau das Argument, welches viele verwendeten, wo festgestellt wurde, das der Bulldozer fuer den großen Teil der User nicht optimal ist. Intel wird mit den Preisen machen was sie wollen. Was ist wirklich passiert?)
Erster Post und gleich Spam
topic:
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Als die IHS zum ersten mal verlötet wurde regten sich alle über konkave HeatSpreader auf so das sogar Kühlerhersteller reagiert haben und konvexe Kühlerbodenplatten gefertigt haben um dem entgegen zu wirken.
Selbst mit der leicht erhöhten Temperatur sollten unter Luft noch locker 4,2 Ghz erreichbar sein was für alles reicht (Alles darüber hinaus ist eh nur fürs Ego und nicht von wirklichen nutzen)
Und die die es darauf anlegen das letzte aus der CPU zu holen haben eh entsprechende Kühlmethoden und freuen sich wohl mehr darüber das die Ivys auf Kälte skalieren als sich an so was hoch zu ziehen
IVY BRIDGE