Intel veröffentlicht Informationen zu 32 nm Atom-Generation
Neben weiteren Sandy-Bridge-CPUs wird Intel dieses Jahr auch der Atom-Plattform ein Refresh spendieren und hat nun Details zu den Änderungen veröffentlich.
Quelle: computerbase.de
Vergleich der Eigenschaften der aktuellen Pine-Trail und der kommenden Cedar-Trail Atom-Plattform. Die TDP des NM10 "Tiger Point"-Chipsatzes wird hier mit 1,5 W angegeben, in Intels offiziellen Spezifikationen ist dagegen von 2,1 W die Rede.
Wie Computerbase berichtet, wird der im dritten Quartal erwartete "Cedar Trail" ein reines CPU-Update. Chipsatzseitig bleibt es also beim aktuellen NM10 aus der bekannten "Pine Trail"-Plattform. Dieser bietet eine Minimalausstattung mit USB 2, zwei SATA 2 Schnittstellen und vier PCI-Express 1.0 Lanes und passt somit gut zum Konzept des billigen Netbooks. Die beschränkte Bandbreite erlaubt aber kaum die Nachrüstung moderner Schnittstellen, wie man sie in einem Oberklasse-Subnotebook erwarten könnte, geschweige denn dedizierter 3D-Grafiklösungen.
Dementsprechend wichtig werden die Veränderungen an der Grafikeinheit, die den Löwenanteil der Features ausmacht. Sie wird in Zukunft Direct 3D 10.1 statt 9c unterstützen, eine höhere Rechenleistung erhalten und mehr Displays ansteuern können (wie viele bleibt unklar). Vor allem aber spendiert Intel endlich eine Unterstützung für HDMI und Display Port sowie 1080p-Playback, während die bisherige Atom-IGP auf analoges D-Sub/VGA und niedrige Auflösungen beschränkt war. Unterstützt wird die höhere Grafikleistung auch von schnellerem DDR-3-1066-Speicher anstelle des bisherigen DDR 3 667 (in einigen Netbooks wird auch DDR 3 800 verbaut).
Über den CPU-Teil schweigt sich Intel weitestgehend aus, aber es wird weiterhin Single- und Dual-Core-Ausführungen und HyperThreading geben, welches die In-Order-Pipeline der Atoms bekanntermaßen dringend nötig hat, um ihre Recheneinheiten sinnvoll auszulasten. Mögliche Taktraten sind noch nicht bekannt, die Gesamtleistung soll aber steigen.
Quelle: computerbase.de
Aufbau der aktuellen Pine-Trail und der kommenden Cedar-Trail Atom-Plattform.
Konstant bleiben oder sinken soll, dank der 32-nm-Fertigung, dagegen die Verlustleistung der Plattform. Da der NM 10 Chipsatz offiziell bereits 2,1 W TDP zum Gesamtverbrauch beiträgt, müssen die neuen CPUs somit unter den 6,5 W (Single-Core) beziehungsweise 8,5 W (Dual-Core) aktueller Atom-N-Modelle bleiben. Intel bewirbt die neue Plattform ausdrücklich mit der Möglichkeit, lüfterlose Designs selbst mit Dual-Core-CPUs zu fertigen. Diese sind nicht nur leiser, sie sparen vor allem den Platz für einen Kühlkörper samt Lüfter und Luftleitwegen und sie sind zudem günstiger, wenn sie allein durch Sparmaßnahmen erreicht werden können. Bislang setzten Hersteller von Atom-Produkten selbst in kompakten Tablett-PCs auf teilweise laute Lüfter, da diese einfacher als alternative Heatpipe-Lösungen sind.

Ich glaube,Intel ist auch etwas in Zugzwang geraten durch die AMD-APUs,welche gerade was die Grafikleistung angeht etwas besser gestellt sind.Auch bleibt abzuwarten,welche Rolle zukünftig die integrierte Grafik bei allgemeinen Berechnungen spielt.
Die Internetbrowser sind sicher erst der Anfang und wer nicht mitzieht wird zukünftig wohl auf der Strecke bleiben.