Tiger Lake: Intel präsentiert CPU-Die und die Neuerungen

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Intel Tiger Lake
Quelle: Intel / HotChips 2020

Im Rahmen der HotChips 2020 Konferenz hat Intel erstmals konkretere Informationen zu Tiger Lake veröffentlicht. Im Fokus standen in erster Linie der CPU-Die sowie die Neuerungen im Vergleich zu den Vorgänger-Architekturen. Tiger Lake basiert auf der 10nm++ Fertigung und soll gestaffelt in den kommenden Monaten erscheinen.

Hardware-Hersteller Intel wird in den kommenden Monaten den offiziellen Nachfolger von Ice Lake veröffentlichen. Tiger Lake basiert auf der 10 nm ++ Fertigung und nutzt die aktuellen Willow-Cove-Kerne, die als direkte Nachfolger von Sunny Cove gelten. Das hat Intel nun auf der Hot Chips 2020 Konferenz bekanntgegeben. Willow Cove soll in erster Linie eine strikte Weiterentwicklung sein und eine neu designte Chip-Hierachie für einen schnelleren Leistungsdurchsatz bieten.

Intel Tiger Lake: Alle Informationen zum CPU-Die

Im Vergleich zum standardisierten 10-nm-Prozess sollen die Willow-Cove-Kerne rund 17 bis 18 Prozent schneller laufen. Die Fertigung bezeichnet Intel daher auch gerne als vergleichbar zu einem klassischen Node-Shrink. Neben einigen Komponenten des CPU-Dies, die im Vergleich zu Ice Lake gleich geblieben sind (DDR4-Memory-Controller, Displayport 1.4), bietet Tiger Lake allerhand Neuerungen.

Neben den bereits angesprochen Willow-Cove-Kernen nutzt die neue Architektur Xe LP Grafikeinheiten, eine Media Engine, 12 Megabyte L3-Cache, eine neue Display-Engine für 8K-Monitore sowie Unterstützung für LPDDR5-Speicher mit Geschwindigkeiten von bis zu 5.400 Megahertz. Die Tiger Lake CPUs nutzen Dual-Ring-Zwischenverbindungen. Es kommen bis zu vier Willow-Cove-Kerne und die integrierte Grafikeinheit mit 96 EUs, bzw. 768 Kernen insgesamt zum Einsatz.

Takttechnisch soll Tiger Lake Frequenzen von bis zu 5 Gigahertz ermöglichen. Die Architektur soll in erster Linie Notebooks zugutekommen. Das Lineup besteht dann aus Tiger-Lake-Y, Tiger-Lake-U (15 bis 28 Watt) und Tiger-Lake-H. Tiger-Lake-U soll als Konkurrenz zu Renoir-U bereits am 02. September 2020 an den Start gehen.

Quelle: wccftech

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da ich anscheinend keine Ahnung habe, gern.

        Edit: Zahlreiche Stunden später...
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da ich anscheinend keine Ahnung habe, gern.

        Edit: Zahlreiche Stunden später...
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Soll ich jetzt ernsthaft erklären, was ein monolithischer Chip ist?
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Dann hau mal raus.

        Deine knappen, nichtssagenden Kommentare kannst du dir sonst auch sparen
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von chill_eule
        Ähm... @Renoir: Da gibt es doch gar keine CCDs und CCX', das ist doch ein monolithischer Chip
        Natürlich gibt es das dort auch.

        Renoir beinhaltet 2 CCX mit jeweils 4 Kernen.

        Zitat
        wie gut, dass eigentlich keiner so genau definieren kann, was monolithisch bzw. chiplet etc. wirklich bedeutet
        Also diese Definition ist doch sehr eindeutig.

        Was genau soll man da nicht definieren können?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        In anderthalb Jahren bräuchten sie den nicht mehr, da dann schon Alder Lake in 10nm+++ (bzw. jetzt Enhanced SuperFin ) erscheinen soll. Das 1HJ21 ist für H daher anzunehmen, gar eher früher als später, um noch etwas zeitlichen Abstand zu Cezanne zu wahren.
        "Wenn man verlötete -H in irgendwelchen Mikro-PCs nicht als "Desktop" zählt (wie Intel das macht), dann ..." ... muss man auch warten, bis Alder Lake erscheint.
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