Intel Xeon 6: Neue Server-CPUs für den Enterprise-Mainstream
Auf seine High-End-Modelle der Serie Xeon 6900P ("Granite Ridge-AP"), welche der Hersteller als "Die besten KI-CPUs der Welt" bezeichnet, lässt Intel mit den Xeon 6700P und 6500P ("Granite Ridge-SP") jetzt seine Mainstream-CPUs folgen.
Auf seine High-End-Modelle der Serie Xeon 6900P ("Granite Ridge-AP"), welche der Hersteller selbstbewusst als "Die besten KI-CPUs der Welt" bezeichnet, lässt Intel mit den neuen Xeon 6700P und 6500P ("Granite Ridge-SP") jetzt seine Server-Prozessoren für den Enterprise-Mainstream folgen. In diesem Marktsegment werde nicht nach der maximalen Anzahl der Prozessorkerne, sondern schlicht nach der besten sowie der (kosten)effizientesten Lösung geschaut. Diesen Bereich deckt Intel ohnehin mit Modellen wie dem Intel Xeon 6980P mit 128 P-Cores ("Redwood Cove") ab.
Für den Enterprise-Mainstream, das sogenannte Brot-und-Butter-Segment, hatte Intel bislang seine Xeon Gold und Silver im Angebot und wird hier jetzt seine zahlreichen neuen Xeon 6700P und 6500P platzieren. Dafür legt der Hersteller insgesamt drei verschiedenen Chip-Konfigurationen auf und vereint deren Chiplets ("Tiles") auf sogenannten "Performance Core Die Packages". Während die "CPU-Dies", die sogenannten "Compute Tiles" in Intel 3 produziert werden, laufen die zwei eingebetteten I/O-Dies ("I/O Tiles") in Intel 7 vom hauseigenen Band.
Quelle: Intel
Die drei verfügbaren Varianten LCC ("Low Core Count"), HCC ("High Core Count") und XCC ("Xtreme Core Count") reichen dabei von 8 bis 86 Prozessorkernen und bieten dabei 48 bis 336 MiByte L3-Cache bei einer TDP von 150 bis 350 Watt. Der RAM wiederum kann je nach Modell auf bis zu acht Speicherkanäle zurückgreifen.
Unterstützt werden DDR5-6400 und erstmals im Mainstream-Bereich auch die explizit für die neuen Xeon-6-CPUs vorgesehenen MRDIMMs mit bis zu 8.000 M/s, während der "Multiplaxed Ranked DIMM" mit seinem dedizierten Datenpuffer-Chip nun eine parallele Adressierung der beiden jeweils 64-Bit breiten Ranks ermöglicht. Eine besonders breite Modellpalette ist im Server-Segment keine Seltenheit und berücksichtigt Systeme mit einem ("1S") bis 8 Prozessorsockeln ("8S").
Die Preise für die neuen Intel Xeon 6700P und 6500P reichen von 563 US-Dollar für den Xeon 6505P mit 12 P-Cores bis zu 19.000 US-Dollar für den Xeon 6788P mit seinen 86 P-Cores und 336 MiByte L3-Cache. Hersteller-Benchmarks hat das Unternehmen selbstverständlich auch zu bieten und sieht sich im Vorteil.
Dass die Ergebnisse in der Praxis und abseits von Hersteller-Benchmarks mitunter anders aussehen können, haben bereits die unabhängigen Benchmarks zu den großen Xeon 6900P ("Granite Ridge-AP") gezeigt, welche von den AMD Epyc 9005 ("Turin") regelrecht gedemütigt und deutlich geschlagen wurden.
Unterhalb der Xeon 6700P und 6500P positioniert Intel mit dem Xeon 6 SoC den offiziellen Nachfolger der primär für den Kommunikationsmarkt vorgesehenen Xeon D mit integriertem Ethernet. Zur Premiere werden 12 bis 42 Prozessorkerne geboten, während im 4. Quartal auch Lösungen mit bis zu 72 Prozessorkernen folgen.
Für Intel sind die Xeon 6700P und 6500P sowie Xeon 6 SoC wichtige Säulen, welche insbesondere auch im Mainstream-Segment wieder Marktanteile von AMDs äußerst erfolgreichen Epyc-Prozessoren zurückgewinnen sollen. Im High-End-Segment hat AMD allerdings mittlerweile deutlich die Oberhand gewonnen und dominiert.
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Quelle: Intel

*: Ausgenommen sind natürlich die verlöteten 6700-B/6500-B SoCs und die 6300er im Sockel 1700. Letztere sind sind normale Raptor-Lake-Prozessoren und selbst Intel offenbar derart unwichtig, dass die SKU-Tabelle im Presse-Call nicht einmal gezeigt wurde. Sonst hätte ich nachgefragt, wo da eigentlich überhaupt der Unterschied zu/die Zielgruppe gegenüber den vor über einem Jahr vorgestellten E-2400 liegen soll.
I mean: srsly?
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Ich hatte jetzt mit der Bezeichnung "P Cores" min. 4.8 GHz erwartet. / ?
Sind das schon die kleinen "Workstation" Xeon W CPUs für den LGA 4710-Sockel ( 4 Channel ) + W890 Chipset ?
oder verstehe ich da was falsch.
Der Pat ist doch schon weg oder ?!?
Das fehlt Intel jetzt, mir ist nämlich lieber ein technologisch gutes Intel mit einer Richtung, als ein Intel, das auf der Stelle tritt aber dafür versucht aus jedem Sandkorn Geld zu quetschen, wie etwa die 6 Jahre Skylake.
Von den Server CPUs erwarte ich erst was mit Architektur und Prozess Wechsel. Vorher ist bei Performance/Watt AMD klar vorne
Der Pat ist doch schon weg oder ?!?