Intel Raptor Lake: Ausführliche Benchmarks zu Engineering Sample geleakt

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Intel Raptor Lake: Ausführliche Benchmarks zu Engineering Sample geleakt
Quelle: Intel

Im Netz wurden mehrere Benchmarks zu einem Engineering Sample von Intels neuen Raptor-Lake-Prozessoren veröffentlicht. Trotz des deutlich niedrigeren Takts schlägt sich die CPU dabei gut.

Im zweiten Halbjahr 2022 sollen Intels neue Core i-13000-Prozessoren, Codename Raptor Lake, auf den Markt kommen und die bestehenden Alder-Lake-CPUs ablösen. In der Gerüchteküche werden dabei derzeit mehrere Änderungen erwartet. Laut aktuellem Kenntnisstand soll Raptor Lake neben einer überarbeiteten P-Kern-Architektur unter anderem noch acht zusätzliche E-Kerne, einen leicht verbesserten Fertigungsprozess und allgemein vergrößerte Caches bieten.

Wie schnell ist Raptor Lake?

Inwiefern diese Überarbeitungen in einer gesteigerten Effizienz und Leistung münden, bleibt abzuwarten. Einen ersten Vorgeschmack auf die Performance gibt es aber derzeit schon von der Website EXP Review, die angeblich ein Engineering Sample von Raptor Lake ergattern und auf einem Asus ROG Maximus Z690 Extreme testen konnte.

Das getestete Engineering Sample verfügt über den Vollausbau von Raptor Lake, also acht P- und 16 E-Kerne. Um welches Modell es sich handeln soll, ist dabei nicht bekannt, da der Produktname von CPU-Z noch nicht ausgelesen werden kann. Um ein finales Produkt dürfte es sich aber ohnehin nicht handeln, denn dafür ist der Takt zu niedrig.
CPUs im Vergleich. Links: Raptor Lake (Engineering Sample). Rechts: Intel Core i9 12900K Quelle: EXP Review CPUs im Vergleich. Links: Raptor Lake (Engineering Sample). Rechts: Intel Core i9 12900K
Spezifikationen im Vergleich. Links: Raptor Lake (Engineering Sample). Rechts: Intel Core i9 12900K Quelle: EXP Review Spezifikationen im Vergleich. Links: Raptor Lake (Engineering Sample). Rechts: Intel Core i9 12900K Die P-Kerne des getesteten Samples konnten offenbar bis maximal 3,8 GHz boosten. Niedrig war zudem auch der Takt der E-Kerne - ein Cluster lief mit maximal 1,0 GHz, das andere mit maximal 2,0 GHz. Zum Vergleich: Die P-Kerne des Core i9-12900K laufen mit 5,1 GHz, und die E-Kerne mit 2,4 GHz. Bis zum Release dürfte sich an den Taktraten daher noch einiges ändern.

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Trotzdem zieht das Engineering Sample von Raptor Lake in einigen Disziplinen an Alder Lake vorbei. In Cinebench R23 ist das Raptor-Lake-Sample, trotz des um 25 Prozent niedrigeren Takts, mit 514 Punkten angeblich nur rund zehn Prozent langsamer als der Core i9-12900K. Im Multicore-Benchmark wird mit 10.203 Punkten hingegen eine um 25 Prozent höhere Leistung erzielt.

Ein ähnliches Bild zeigen auch die üblichen Benchmarks. Meist kann sich Raptor Lake, trotz des niedrigeren Takts, im Multicore-Score um grob 20 Prozent absetzen. Oft Gleichstand gibt es hingegen in Spielen (1080p), wobei der Core i9-12900K sogar meist minimal vorne lag. Hier dürfte bis zum Release aber hoffentlich, wie auch bei den Singlecore-Resultaten, der höhere Takt der finalen Produkte helfen, damit Raptor Lake Alder Lake hinter sich lassen kann.

Quelle: via Videocardz

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