Intel Meteor Lake: Benchmarks von Core 14000 mit 14 und 16 Kernen geleakt
In der Sisoftware-Datenbank sind zwei Prozessoren aufgetaucht, bei denen es sich um Modelle aus Intels kommender Meteor-Lake-Generation handeln dürfte. Einige Details fehlen aber.
Während Intels aktuelle Raptor-Lake-Prozessoren noch recht große Ähnlichkeiten zur Vorgängergeneration Alder Lake haben, soll es in der zweiten Jahreshälfte mit Meteor Lake (Core 14000) wieder einmal deutliche Änderungen geben. Nach aktuellem Kenntnisstand will Intel bei der Fertigung von Intel 7 auf Intel 4 wechseln und mit Redwood Cove und Cresmont sowohl neue P- als auch E-Kerne einsetzen. Darüber hinaus soll Meteor Lake erstmals auf einem Chiplet-Ansatz basieren, wie ihn AMD bereits seit Jahren erfolgreich einsetzt.
Doppelter Sisoftware-Leak
Insgesamt stehen die Chancen damit gut, dass sich die kommenden Core-14000-Prozessoren deutlich von der aktuellen Intel-Generation absetzen können. Wie groß die Vorteile tatsächlich sein werden, ist bislang allerdings unklar. Erste Hinweise kommen nun aber vom bekannten Twitter-Leaker @momomo_us: Dieser hat zwei Einträge in der Datenbank von Sisoftware ausgemacht, in denen offenbar Meteor-Lake-Prozessoren getestet wurden.
Exakte Modellnummern gehen aus den Einträgen dabei leider nicht hervor, die Prozessoren werden als Intel Core 0000 ausgelesen. Für kommende Intel-Prozessoren ist das aber nicht unbedingt ungewöhnlich, es könnte sich also tatsächlich um Engineering Samples der kommenden Meteor-Lake-Generation handeln.
Laut den Einträgen verfügt eines der beiden Modelle über 14 Kerne und 28 Threads bei einem Takt von 3,26 GHz. Der L2-Cache soll 2 MB pro zwei Kerne betragen, und insgesamt sollen dem Prozessor 16 MB L3-Cache zur Verfügung stehen. Mehr von allem gibt es hingegen beim zweiten Modell, das 16 Kerne beziehungsweise 32 Threads mit 3,07 / 4,2 GHz betreibt. Der L2-Cache wird dabei mit 9x2 MB beziffert, und der L3-Cache soll 24 MB groß sein. Hier passt aber der L2-Cache nicht zur genannten Kernzahl, und allgemein wäre es für Meteor Lake ungewöhnlich, doppelt so viele Threads wie Kerne zu haben. Denn zumindest bislang verfügten die E-Kerne noch über kein SMT. Womöglich handelt es sich hier aber um einen Auslesefehler.
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Mit Hinblick auf die Performance erreichte der 14-Kerner im Scientific-Analysis-Benchmark eine Leistung von 2.375 GFLOPS, wohingegen der Prozessor mit 16 Kernen auf 3.468 GFLOPS kam. Dabei ist auffällig, dass schon Intels aktuelle Generation deutlich höhere Leistungswerte erreicht. Ein Intel Core i9-12950HX aus dem Notebook kommt beispielsweise auf 7.290 GFLOPS. Falls es sich bei den Einträgen tatsächlich um Meteor-Lake-Modelle handelt, dürften diese damit kaum ihre tatsächliche beziehungsweise finale Leistung zeigen.
Quelle: via Tom's Hardware

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Das sollte man sich immer vor Augen halten.
Hat Intel Fertigungsprobleme? Kann sein, kann aber auch sein, dass wieder alles glatt läuft. Wird Intel größere CPUs rausbringen? Kann sein, dass die den Vorteil der Chiplets ausspielen, kann auch nicht sein. Bekommen die "Takt drauf"? Kann sein oder auch nicht, das wissen die wohl nur bei Intel. Kann sein, dass das Zeug schon mit 6,5GHz läuft, kann sein, dass sie Probleme haben, die 4GHz Marke zu knacken.
Sehr einseitig deine Argumentation.