Intel-Lieferprobleme: Engpässe werden bis zum dritten Quartal 2019 anhalten
Bis Intel die aktuellen Lieferprobleme überwunden hat, werden noch einige Wochen vergehen. Laut dem Chip-Hersteller halten die Engpässe noch bis zum dritten Quartal 2019 an. Derweil entschuldigte sich Intel-CEO Robert Swan bei betroffenen Kunden. Erneut solle so etwas nicht passieren.
Intel hat in der jüngsten Telefonkonferenz mit Investoren im Zuge des aktuellen Geschäftsberichts für das erste Quartal 2019 nicht nur die Gewinnprognose für dieses Jahr deutlich geschmälert. Auch äußerte sich der Chip-Hersteller zu den aktuellen Lieferproblemen.
Intel-CEO entschuldigt sich bei Kunden und relativiert Aussagen von Microsoft zu CPU-Engpässen
Die werden laut den Angaben von Intel nicht vor dem dritten Quartal dieses Jahres ausgeräumt sein, auch wenn 1,5 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Produktionskapazitäten der 14-nm-Fertigung gesteckt wurden. Zugleich betonte Intel nochmals, dass die Massenproduktion von 10-nm-Chips nicht vor dem Weihnachtsgeschäft anläuft. Versorgt wird zunächst jedoch wohl ausschließlich das Mobile-Segment. Laut einer kürzlich geleakten Roadmap plane Intel in der Desktop-Sparte auch weiterhin mit 14-nm-Prozessoren. Erst 2022 werde in diesem Bereich nachgezogen. Die Echtheit der Roadmap bleibt jedoch fraglich.
Bereits seit der zweiten Jahreshälfte 2018 kämpft Intel mit Lieferproblemen aufgrund von Kapazitätsengpässen bei der 14-nm-Fertigung. Einige Hersteller sind deshalb teilweise auf AMD-Prozessoren umgestiegen. Um die Betroffenen vorerst zu besänftigen, gelobt CEO Robert Swan künftig Besserung. Erneut solle so etwas nicht passieren.
"Unsere Liefereinschränkungen hatten eine disruptive Auswirkung auf unsere Kunden und das Ökosystem. Wir fühlen uns verpflichtet, nie wieder eine Einschränkung für das Wachstum unserer Kunden zu sein. Wir haben unsere Kapazitäten erhöht, um unsere Position in der zweiten Jahreshälfte zu verbessern, auch wenn der Produktmix weiterhin eine Herausforderung im dritten Quartal sein wird, während unser Team die Versorgung an die Nachfrage anpasst."
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Auch fand Swan Worte in Bezug auf die jüngsten Aussagen von Microsofts Chief Financial Officer Amy Hood. Laut ihr habe sich die Versorgungslage mit Chips im ersten Quartal 2019 gebessert, womit zugleich auch eine Verbesserung im PC-Markt einherging. Swan relativierte die Aussagen jedoch.
"Von Microsoft hieß es, dass Intel-CPU -Engpässe kein großes Problem mehr seien, nachdem im Januar beklagt wurde, dass die Lieferprobleme die Windows-Verkäufe beeinflussten. Microsoft dürfte davon jedoch weniger betroffen sein, was zum Teil auch daran liegt, dass Intel die Produktion von Xeon und Core i7/i9-Prozessoren, die normalerweise in Systemen von Microsoft-Enterprise-Kunden verbaut werden, priorisiert. Außerdem sind einige OEMs auf AMD-Prozessoren umgestiegen, was sicherlich eine Möglichkeit ist, die 'CPU-Engpässe' zu beenden."
Quelle: via wccftech.com
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Das Problem löst sich mit Ryzen 3000 von alleine, da dann die Nachfrage für Intel CPUs nicht mehr existiert.
Im Notebook wie auch im Desktop.
Jedoch in Relation zu zu hohen Preisen. Ein 9900K ist halt im Vergleich zu einem 2700 zu teuer. Punkt.
Mit Zen 2 alias Ryzen 3000 wird AMD Leistungsmäßig die Lücke ein deutliches Stück zu fahren, wenn nicht gleich ganz schließen.
Und Intel kann durch ihr Monolithisches CPU Design einfach nicht die Preise anbieten, wie AMD es kann. Schon jetzt fahren Gamer wie "wir" auf P/L Kracher wie ein Ryzen 1600/2600 oder 1700/2700 ab.
Das wird mit Zen 2 weiter zulegen. Dazu scheint AMD mit der 7nm TSMC Fertigung den Effizienzvorteil auf seiner Seite zu haben. Bis Intel seine 10nm Fertigung am laufen hat (welche mit dem 7nm TSMC ungefähr gleichwertig ist) wird noch einige Zeit ins Land streichen. Und bis dahin haben Firmen wie TSMC oder Samsung möglicherweise schon 7nm + oder gar 5nm am laufen.
Im Notebook wie auch im Desktop.
ist gar nicht schlicht. Bis zum 3. Quartal sind dann eh die meisten Ryzen 3000 umgesprungen. Wenn Intel das Geschäft jetzt nicht machen kann, dann erst recht nicht mehr in Zukunft!