Intel-Fertigung: Erfolge für 18A, Roadmap bis 14A und eine Umbenennung bei der Foundry
Intel hat Neuigkeiten zur eigenen Fertigung präsentiert. Dazu zählt eine neue Roadmap, die erstmals 14A als den Nachfolger der 18A-Fertigung benennt. Außerdem hat das Unternehmen Microsoft und ARM als Kunden gewonnen.
Am Mittwoch veranstaltete Intel mit der Intel Foundry Services Direct Connect erstmals ein Event nur für die eigene Fertigungssparte. Zu ebendieser wurden dabei zahlreiche Neuigkeiten präsentiert. Dazu zählen unter anderem eine Bekräftigung der bestehenden Roadmap, Details zu neuen Prozessen und eine Umbenennung: Die Intel Foundry Services werden in Intel Foundry umbenannt.
Details zu 18A und 14A
Intel-CEO Pat Gelsinger betonte dabei einen KI-Fokus der eigenen Halbleiterwerke, womit das Unternehmen wohl auf passende Aufträge spekuliert. Damit ebendiese kommen, muss zunächst aber das Angebot stimmen. Und dafür sieht sich Intel im Zeitplan: Wie 2021 angekündigt wurde, soll es die Fertigungssparte tatsächlich bis 2025 schaffen, fünf Prozesssprünge zu erreichen. Im kommenden Jahr sollen also bereits Produkte im 18A-Prozess in Serie vom Band laufen. Mit ebendieser Fertigungsstufe möchte das Unternehmen wieder an TSMC vorbeiziehen, nachdem Intel in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten ist.
Quelle: Intel
Von 2021 bis 2025 wollte Intel fünf Prozesssprünge schaffen - und das soll wohl tatsächlich gelingen.
Die Bedeutung der 18A-Fertigung soll gleichzeitig auch durch die inzwischen angelaufene Produktion der eigenen Clearwater-Forest-CPUs und einen ersten Kunden unterstrichen werden: Offenbar hat Microsoft schon entsprechende Chips bestellt. Zudem sollen große Anbieter von Entwicklungssoftware, beispielsweise Synopsys und Cadence, ihre Programme inzwischen auf den kommenden Prozess angepasst haben. Ohne Verweis auf eine konkrete Fertigung ist zudem von einer Partnerschaft mit ARM die Rede, um zukünftige Neoverse-SoCs zu fertigen.
Quelle: Intel
Auf der neuen Fertigungs-Roadmap von Intel wird erstmals der 14A-Prozess genannt, mit dem die High-NA-Beleuchtung debütieren soll.
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Mit Blick auf die Zukunft hat Intel auf der Veranstaltung auch den Nachfolger der 18A-Fertigung enthüllt: Dieser soll 14A heißen und als weltweit erster Prozess auf ASML-Maschinen mit High-NA-Belichtung setzen. 2027 soll dabei bereits der auf Effizienz getrimmte Prozess 14A-E im Einsatz sein, mit 14A darf man also wohl schon 2026 rechnen. Parallel will Intel außerdem auch die älteren Prozesse weiter verbessern: Der 18A wird bis dahin wohl um den schnelleren 18A-P ergänzt, und der aktuelle Prozess Intel 3 soll in den kommenden Jahren als Intel 3-T (Through Silicon Vias), Intel 3-E und Intel 3-PT aufgelegt werden.
Quelle: Intel via Tom's Hardware
