Intel Core i9-13900K: Raptor-Lake-Flaggschiff im AOTS-Benchmark aufgetaucht
In der Benchmark-Datenbank von Ashes of the Singularity ist eine Intel-CPU aufgetaucht, bei der es sich um ein Vorserienmodell des Core i9-13900K handeln dürfte. Im gewählten Setting war die CPU dabei genauso schnell wie ein Core i9-12900K. Exakte Leistungsprognosen sind dadurch aber leider nicht möglich.
Der Twitter-Account Benchleaks hat einen Benchmark-Eintrag in der Datenbank von Ashes of the Singularity ausgemacht, bei dem es sich um ein Vorserienmodell des Intel Core i9-13900K handeln dürfte. Dafür spricht zumindest, dass der Intel-Prozessor ohne Seriennummer in die Datenbank eingetragen wurde, aber zugleich mit 32 Threads rechnet. Intels aktuelles Flaggschiff, der Core i9-12900K, verfügt hingegen nur über 24 Threads.
Schwierige Einschätzung
Mangels eines entsprechenden Updates kann Ashes of the Singularity noch nicht mit den neuen P- und E-Kernen umgehen. Deshalb ist in dem Programm nicht nur die Rede von 32 Threads, sondern auch von 32 Kernen. Tatsächlich soll aber auch Raptor Lake auf den von Alder Lake bekannten Hybrid-Ansatz setzen und der Core i9-13900K damit voraussichtlich über 24 Kerne und 32 Threads verfügen.
Weitere Details zur Technik gibt es durch den AOTS-Eintrag aber leider nicht, denn in dem Tool fehlen weitere Angabe wie beispielsweise zu den Taktraten. Diese dürften bei dem Vorserienmodell zwar mit Sicherheit noch nicht final sein, doch könnten man durch eine Taktangabe die Leistung des Modells etwas besser einschätzen.
Passend zum Thema: Intel Core i9-13900K? Engineering Sample von Raptor Lake aufgetaucht
Aus den aktuellen Leistungswerten lässt sich hingegen kaum eine Tendenz erkennen, denn das Testsystem erreichte mit einer RTX 3090 und bei 1080p sowie minimalen Details grob dieselben Werte als ein ähnlicher Aufbau mit Core i9-12900K. Die Website Wccftech geht dabei davon aus, dass das Vorserienmodell mit Taktraten von rund 3,0 GHz betrieben wurde. Mit höheren Taktraten wäre der i9-13900K damit deutlich schneller - doch das ist alles Spekulation. Für genauere Leistungsprognosen muss man wohl abwarten, bis der Release von Raptor Lake näher rückt und die Taktraten damit ihr finales Niveau erreichen.
Quelle: via Wccftech

Beispielsweis beim Gaming ist ADL zuweilen nicht nur die schnellere sondern auch sparsamere CPU.
bevor man schneller als der 5800x3D sein kann, der evtl. besser fürs Gaming taugen wird (aber limitierte Auflage)
interessant wird sein, wer noch mit DDR4 gut kann (für preisbewußte Aufrüster)
bei RL scheint das ja möglich
Falls Zen4 nur DDR5 unterstützt, wäre das ein teures Vergnügen.
Analog dazu ist ebenso schon bekannt, dass AMD einen 24-Kerner im Labor hat, den man ebenso bei Bedarf hervorzaubern kann, wenn man es für nötig hält. Der Markt in diesem obersten Consumer-Segment ist vergleichsweise klein, man wird sehen ob und wann das geschehen wird. Spätestens aber in 2023 würde ich schon mit einem entsprechenden Modell aufgrund der dann herrschenden Konkurrenzsituation rechnen.
*) Letzten Endes aber in diesem Falle Hardware, die den Großteil des Consumer-Marktes schon längst nicht mehr interessiert, weil leistungstechnisch zu weit jenseits der typischen Workloads in diesem Segment und beide Hersteller werden für diese Topmodelle natürlich ordentlich Geld verlangen.
bevor man schneller als der 5800x3D sein kann, der evtl. besser fürs Gaming taugen wird (aber limitierte Auflage)
interessant wird sein, wer noch mit DDR4 gut kann (für preisbewußte Aufrüster)
bei RL scheint das ja möglich
Falls Zen4 nur DDR5 unterstützt, wäre das ein teures Vergnügen.
Ziemlich sicher wird in vielen Szenarien damit AMD wieder vor Intel liegen.
Zumal Intel das durchaus ja nur deshalb geschafft hat, weil man deutlich mehr Maximalverbrauch in Kauf nimmt