Core i7-11700K: Kommende Intel-CPU zeigt sich in Datenbank von Geekbench und Passmark
In gleich zwei Benchmark-Datenbanken hat sich Intels kommender Core i7-11700K gezeigt. Abseits von Eckdaten gibt es auch Resultate aus den Testdurchläufen.
Wenige Tage nach dem Jahreswechsel hat sich mit dem Core i7-11700K abermals eine CPU aus Intels kommender Mainstream-Desktop-Riege alias Rocket Lake-S in freier Wildbahn blicken lassen. In gleich zwei Benchmark-Datenbanken wurden Einträge erspäht. Zunächst in der Datenbank des Geekbench und wenig später auch in jener von Passmark.
Interessant in Bezug auf erstere Datenbank sind vornehmlich die Eckdaten, die aus dem Eintrag hervorgehen. Laut diesem arbeite der Achtkerner mit 16 Threads mit einem Basis-Takt von 3,6 GHz. Der Boost-Takt des Core i7-11700K lässt sich derweil nur indirekt über den JSON-Output auslesen. Darin ist die Rede von 4,99 GHz in der Spitze, was auf einen wohl finalen Boost von glatten 5 GHz hindeuten dürfte.
Gelaufen ist der Benchmark auf einem Aorus Master-Mainboard mit Z490-PCH von Gigabyte nebst DDR4-3600-Arbeitsspeicher.
Geekbench-Resultate sind mit Vorsicht zu genießen
Problematisch für die Einordnung der Benchmark-Ergebnisse gestaltet sich die Verwendung des Geekbench 4. Da dieser als mittlerweile nicht mehr sonderlich häufig Verwendung findet, ist ein breiter Vergleich erschwert. Immerhin weist videocardz.com, die über die Sichtung berichten, auf die gesammelten Daten von anandtech.com hin, die immerhin einen kleinen Vergleich erlauben.
Insgesamt fährt der Core i7-11700K im Geekbench 4 eine Single-Core-Wertung von 7.857 Punkten ein und wäre damit rund 26 Prozent schneller als der noch aktuelle Core i7-10700K. Etwas geringer falle der Sprung in der Multi-Core-Wertung mit insgesamt 42.011 Punkten aus, gleichwohl das Plus hier noch bei 19 Prozent liegt.
Core i7-11700K kann im Passmark mit Ryzen 7 5800X mithalten
Derart glänzen kann der Core i7-11700K im Passmark zumindest bei der Single-Core-Performance derweil nicht. Mit 3.548 Punkten kommt die kommende Rocket Lake-S-CPU auf einen Vorsprung von 14 Prozent gegenüber ihrem Vorgänger aus Intels aktueller Core-i-Generation. Besser sieht es das schon im Cross-Platform-Rating mit einem Vorsprung von 33 Prozent sowie auch in der Gesamtwertung mit 27.108 gegenüber 19.625 Punkten aus.
Nimmt man derweil die Konkurrenz von AMD mit in den Blick, so könne der Core i7-11700K gut mit AMDs Ryzen 7 5800X mithalten. Hinsichtlich der Single-Core-Resultate befänden sich beide CPUs auf Augenhöhe mit leichtem Vorsprung für Intels Core i7-11700K. Der aktuelle AMD-Prozessor kann derweil eine hundert Punkte mehr im Cross-Platform-Rating aufweisen sowie rund 1.600 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung. Wohlgemerkt taktet der Ryzen 7 5800X im Turbo 300 MHz geringer und kommt auf eine TDP von 105 Watt gegenüber den 125 Watt, die für den Core i7-11700K angegeben werden.
Die Eckdaten des Geekbench-Eintrags für die Rocket Lake-S-CPU werden indessen bestätigt. Zusätzlich wird ebenso ein Boost-Takt direkt in der Übersicht angezeigt, der die Vermutung von 5.0 GHz im Boost bestätigt.
Auch lesenswert: Intel Rocket Lake: Neues zum Release und zur 500er-Plattform
Intel plant derzeit weiterhin mit dem Start von Rocket Lake-S noch im ersten Quartal 2021. Erwartet wird derzeit eine Vorstellung im Rahmen der CES 2021, mit dem letztlichen Start im Handel sowie auch gleichzeitiger Verfügbarkeit wird allerdings erst für März gerechnet.

Egal wie ich es gedreht und gewendet habe war Intel tatsächlich günstiger für mich momentan.
Vor 3 Wochen ein Z490 Tomahawk geholt (20€ Cashback + AC Valhalla) und ein 10700 (nonK) für nur 250€ ..
Denke wenn der 11700k echt den 10700 "begräbt" werde ich aufrüsten (:
Ob man den unter 400€ bekommt?!
Hier liest man schließlich häufiger von Problemen bei Ryzen-Usern, die nach einiger Zeit (zumindest teilweise) entnervt einen RMA-Antrag stellen müssen, weil das System trotz teils tagelangen Versuchen nicht stabil laufen wollte:
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Und ganz ehrlich gesagt, wenn man schon Hunderte von Euros ausgibt, kann man einfach erwarten, das die Hardware nach der Treiberinstallation sauber läuft und nicht noch beim Kunden reifen muss.
Schade ebenfalls, das solche Freds nicht bei PCGH auf der Main landen oder die Redaktion das Thema wenigstens mal aufgreift. Fände sicherlich nicht nur ich deutlich spannender wie der gefühlt tausendste Artikel zum Thema "nicht erhältliche/und wenn überteuerte Hardware"...
Gruß
Die für die 11er-Serie angenommene Leistungssteigerung ist aber durchaus beeindrucken. Bin gespannt, was da jetzt tatsächlich vom Band laufen wird!
Trotzdem: Auch, wenn schon lange klar war, dass diese Gem noch immer keine 10nm-Prozzis geben wird, finde ich das dennoch inzwischen irgendwie nur noch peinlich.