Intel Core Ultra: Kommt Meteor Lake-S doch noch durch die Hintertür?
Meteor Lake-S soll gestrichen worden sein, weshalb im Desktop nur Ableger mit 35 bis 55 Watt als Core 3 und Core 5 auf den Markt kommen sollen. So zumindest besagten es aktuelle Informationen der allermeisten seriösen Quellen. Meteor Lake-H sollte den Fokus auf das mobile Segment legen, während Arrow Lake-S voraussichtlich ab 2024 im Desktop durchstarten und bis zu einem Core Ultra 9 ausgefahren werden sollte.
Kommt Meteor Lake-S doch noch durch die Hintertür, oder hält Intel sich nur die Option offen, später noch eine Adaption auf den Markt bringen zu können? Denn bis zuletzt war eigentlich klar, Meteor Lake kommt als Core Ultra 3, 5, 7 und 9 sowie mit und ohne Ultra-Suffix und der Bezeichnungen wie z.B. Core (Ultra) 9 14950HX und adressiert insbesondere das mobile Segment. Im Desktop hingegen sollten die Modellbezeichnungen lediglich Core 3 und Core 5 heißen. Ab 2024 soll die Prozessorfamilie Arrow Lake-S den Core Ultra 7 und Ultra 9 reanimieren.
Intel Meteor Lake-S findet sich in Linux 6.5
Jüngste Informationen, die zuerst von der auf Linux spezialisierten Webseite Phoronix geteilt wurden, belegen, dass ein Patch für Intel Meteor Lake-S in den kommenden freien Betriebssystemkernel Linux 6.5 eingeflossen ist. Weshalb der Linux 6.5 offiziellen Support für Meteor Lake-S erhält, lässt sich nicht sicher sagen.
Meteor Lake und Arrow Lake könnten (später) parallel laufen
Technisch gesehen ist es möglich, dass einige Varianten von Meteor Lake doch ihre Premiere in der Desktop-Plattform feiern könnten. Möglicherweise hält sich Intel auch nur die Option offen, mit Meteor Lake-S nachlegen zu können, falls Arrow Lake-S auf dem Sockel LGA-1851 noch auf sich warten lassen sollte. Abgesehen davon kann man nicht mehr mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass Meteor Lake-S vollständig gecancelt wurde, da etwas mit dem CPU-Treiber vor sich geht.
Quelle: PC Games Hardware
Meteor Lake-S wird von Linux 6.5 unterstützt
Eine Einschätzung ist schwierig
Eine Einschätzung zu einem möglichen Einsatz von Meteor Lake-S ist schwierig, da zuvor ohnehin zuerst einem Raptor Laks-S, Raptor Lake-U und Raptor Lake-H/HX eine Frischzellenkur in Form von Raptor Lake Refresh erhalten und es anschließend ganz darauf ankommen wird, wie gut Arrow Lake-S im Zeitplan liegt. Raptor Lake-S kann insbesondere für eine späteres Release nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Quelle: Intel
Meteor Lake und Arrow Lake auf der Roadmap für 2023 und 2024
Es ist durchaus sehr gut vorstellbar, dass Intel in 2023 mit Meteor Lake-H und den Leistungsklassen von 15 bis 55 Watt TDP zuerst den mobilen Bereich für Notebooks bedienen und im Jahr 2024 dann mit Arrow Lake-S bis 125 Watt auch den Desktop im absoluten High-End-Consumer-Segment anvisieren wird. In der Zwischenzeit könnte Raptor Lake Refresh eine Übergangsphase markieren. Weitere technische Details, beispielsweise den neuen L4-Cache ("Adamatine"), hat PCGH ebenfalls schon behandelt und in entsprechenden Meldungen zum Thema gemacht.
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Quelle: Linux Mailing List via Phoronix

NEIN, die "paar" Suffixe kann und will ich mir NICHT merken tun ...
K = unlocked
KS = unlocked und selektiert
F = ohne iGPU
KF = unlocked und ohne iGPU
Das sind zumindest alle 4 im Mainstream-Desktop-Segment relevanten.
Ja das kann verwirrend sein.
Aber eigentlich gehts weil wir uns ja nur die Lakes merken müssen (Alder, Rapid, Meteor, Arrow, Lunar, Nova...).
AMD ist hier ja auch nicht besser
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was die Verkaufsnamen betrifft hätte man beim Schema bleiben sollen.
Core i fürn Desktop
Core M für Mobil