Intel Core Ultra: Meteor Lake kommt als 3D-Hybrid doch für den Desktop-PC
Ein wenig überraschend hat Intel jetzt bestätigt, dass die neuen 3D-Hybriden der Generation "Meteor Lake" doch für den Desktop-PC veröffentlicht werden. Dennoch wird der Generationswechsel für Computerspieler erst mit "Arrow Lake" vollzogen werden, denn bezüglich Mehrleistung und IPC wird sich erst einmal nur sehr wenig bewegen.
Ein wenig überraschend hat Intel in Person von Michelle Johnston Holthaus, ihres Zeichens General Managerin der Client Computing Group ("CCG"), jetzt gegenüber der Webseite PC World bestätigt, dass die neuen 3D-Hybrid-Prozessoren der Generation "Meteor Lake" doch für den Desktop-PC veröffentlicht werden. Dennoch wird der Generationswechsel für Computerspieler erst mit "Arrow Lake" vollzogen.
Im Hinblick auf die Mehrleistung und Instructions per Cycle ("IPC") wird sich mit der ersten Generation zukünftig als Core und Core Ultra vermarkteten 14. Generation nur wenig bewegen und auch die Anzahl der Prozessorkerne wird erst einmal stagnieren und sogar rückläufig sein. Zuletzt hieß es, dass "Meteor Lake" mit maxiaml 65 Watt TDP in den Desktop-PC kommen und maximal 6 P-Cores bieten soll. Damit sollen Rechenleistung pro Kern und IPC voraussichtlich auf dem Leistungsniveau der Vorgängergeneration "Raptor Lake" liegen. Spieler warten auf "Arrow Lake".
Core Ultra läuft im Desktop vorerst auf Sparflamme
Die Desktop-CPUs der Serie "Meteor Lake" werden voraussichtlich eine unveränderte Adaption der Mobilprozessoren sein, eine Variante als "Meteor Lake-S" soll nach wie vor nicht vorgesehen sein. Damit möchte Intel aller Voraussicht nach insbesondere OEMs und Anbieter von Komplett-PCs glücklich machen, welche ab 2024 mit den neuesten "Core Ultra" werben können. Bis zu 125 Watt TDP mehr als 6 P-Cores, signifikant höhere Power Limits und schnelleren Arbeitsspeicher, das bietet voraussichtlich erst "Arrow Lake" im späteren Verlauf des Jahres 2024.
Meteor Lake im Desktop ist eine Überwachung
Dennoch ist Intels Bestätigung, die erste Generation seiner von Grund auf neu entwickelten "3D-Hybrid-Architektur" auch in den Desktop zu bringen, eine kleine Überraschung. Noch vor wenigen Wochen hieß es, dass "Meteor Lake" gar nicht in Desktop-PCs kommen wird. Gegenüber PC World äußerte sich Intels Top-Managerin Michelle Johnston Holthaus jetzt wie folgt:
PC World: "Let me ask you, is there gonna be a Meteor Lake desktop?"
Michelle Johnston Holthaus, Intel: "Desktop will come in 2024."
PC World: "So you are confirming Meteor Lake desktop?"
Michelle Johnston Holthaus, Intel: "Yes."
PC World: "Whether or not you guys are returning to an era where there is gonna be a processor family for mobile and a seprate processor family for desktop but doesn't sound like that's the case."
Michelle Johnston Holthaus, Intel: "That is not the case. I want one processor family top to bottom for both segments, doesn't everybody?"
Weitere interessante Informationen zu "Meteor Lake" und kommender 3D-Hybrid-Generationen wie "Arrow Lake" hat die Managerin im rund elfminütigen Video von PC World auf YouTube geteilt.
Intel baut die komplette Nomenklatur für die Core-Prozessoren ab der Generation "Meteor Lake" um und streicht dafür das über Jahre etablierte "i" aus deren Produktbezeichnung.
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Quelle: Intel via PC World

Wtf....??????
Was aber schön wäre: Das Design des Xeon Max mit einer Consumer-CPU gekreuzt, zweifellos nur was für Enthusiasten, weil teuer, aber eine schnelle Consumer-CPU, dann mit weniger Cache-Bedarf, aber dafür mit bspw. 48 GiB HBM3 mittels zwei BGAs und bis zu 1 TB/s Speicherbandbreite wäre schon immens ... und die meisten Gamer könnten auf DDR-DIMMs komplett verzichten ... okay, okay ... Wunschdenken
*) L4$ hätte AMD auch machen können und werden sie zweifellos erwogen haben, also bspw. den Cache auf/in dem IOD unterzubringen, jedoch dürfte hier ihr Infinity Link eher dagegen gesprochen haben, da noch mehr Kommunikation über diesen erforderlich geworden wäre. Intels EMIB & Foveros sind da deutlich effizienter.