Intel: Bis zu 1 Milliarde US-Dollar weniger Umsatz wegen Festplattenkrise im vierten Quartal

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Intel muss eine saftige Umsatzwarnung herausgeben. Die zuvor getroffene Umsatzprognose für das vierte Quartal 2011 kann demnach nicht gehalten werden. Anstatt 14,7 Mrd. US-Dollar (plus/minus 0,5 Mrd.) sind es nun nur noch 13,7 Mrd. US-Dollar (plus/minus 0,3 Mrd.). Als Grund wird die Festplattenkrise genannt.

Der Festplattenengpass bedingt durch die Flutkrise in Thailand hat nun auch erste Auswirkungen auf Chipsatzhersteller im IT-Geschäft. Intel musste als börsennotiertes Unternehmen nun eine Umsatzwarnung veröffentlichen. Die geplanten Ziele für das vierte Quartal seien nicht mehr zu schaffen. Anstatt maximal 15,2 Mrd. US-Dollar sind nun nur noch 14,0 Mrd. US-Dollar möglich - im besten Fall, wohlgemerkt. Zwar würden die PC-Verkäufe im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal steigen. Allerdings würden die Händler ihre Lager leeren, ohne neue Ware auf Halde zu legen. Davon wäre auch Intel betroffen.

Die Engpässe auf dem Markt für Festplatten würden nach Einschätzung von Intel bis ins erste Quartal 2012 reichen. Intel rechnet erst in der ersten Jahreshälfte 2012 damit, dass die Lager der Händler bzw. der Versorgungskette von PCs wieder aufgefüllt werden. Als Folge dessen wird auf die Bruttogewinnmarge von Intel leicht gegenüber den Planungen sinken (64,5 Prozent). Es steht zu befürchten, dass die Zahlen von Intel in den Folgequartalen ebenfalls negativ von der Festplattenkrise beeinflusst werden. Die Intel-Aktie wird aktuell mit einem Minus von knapp vier Prozent an der Frankfurter Börse notiert, nachdem sie in den letzten Monaten stetig gestiegen war.

Heute Morgen wurde bekannt, dass Intel ein neues Stepping für die Sandy-Bridge-E-CPUs forciert. Die ersten CPUs für den Sockel 2011 sind seit dem offiziellen Marktstart Mitte November praktisch nicht lieferbar.

In der Galerie: 40 Jahre Mikroprozessoren von Intel: Eine spannende Zeitreise

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Scheinbar hat man in die hauseigenen SSD Abteilung wenig vertrauen
        Sonst würde man behaupten wegen der Festplattenknappheit setzt man 1 Mrd mehr Umsatz um wegen steigender SSD Nachfrage
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Scheinbar hat man in die hauseigenen SSD Abteilung wenig vertrauen
        Sonst würde man behaupten wegen der Festplattenknappheit setzt man 1 Mrd mehr Umsatz um wegen steigender SSD Nachfrage
      • Von Headologic Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Intel is ja noch gut bei Kasse. Nur weil sie eine Börsenwarnung ausgeben ist es noch lang keine Warnung, sondern weil es von der Börse vorgegeben ist, bei einem bestimmten negativen Börsenergebnis eine Warnung auszugeben, oder habe ich es korrekt aufgefasst?
        Dann können die sich mit Ivy ja Zeit lassen und mehr rausholen als die 2% Mehrleistung.
      • Von dochurt PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Ob4ru|3r
        Die stecken längst in einer Krise, aber einer ganz anderen .....

        Die Produktion wurde schon runter gefahren, ab Q1 2012 wird man es auch hier zu Lande spüren . War übrigens nur ein Beispiel was auch noch in Frage käme

        Diese Usernews : http://extreme.pcgameshar... kam eine
        Minute vor der von der Main . Allein wegen dem Titel hätte die News auf der Main kommen müssen
      • Von derP4computer BIOS-Overclocker(in)
        Die armen Leute bei Intel, müssen jetzt für Jahre am Hungertuch nagen.
      • Von a.stauffer.ch@besonet.ch BIOS-Overclocker(in)
        Das ist ein erheblicher Verlust!! u könnte sich in Zukunft wenn es so weiter geht immer mehr werden,Leider
      Direkt zum Diskussionsende
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