Intel Alder Lake-S: CPU mit 16 Kernen und SMT bei 1,38 GHz in Benchmark gesichtet
Intels für nächstes Jahr erwartete Prozessorgeneration "Alder Lake-S" zeigt sich aktuell in einem Benchmark-Eintrag von SiSoftware Sandra.
Eine Reihe von Benchmark-Ergebnissen auf der Webseite der Sisoftware-Datenbank zeigt einen Prozessor aus Intels kommender Alder Lake-S-Generation, wobei 16 physische Kernen und 32 Threads erkannt werden, was die bisher kolportierte, maximale Kernanzahl für die neue Generation zu bestätigen scheint. Derweil wird der Standardtakt der mittels kleinerer CPU-Kerne auf Effizienz getrimmten Architektur beim hiesigen Modell mit 1,38 GHz ungewöhnlich niedrig gelistet - bei Validierungs-CPUs sind zu diesem frühen Zeitpunkt niedrige Taktraten aber auch nicht ungewöhnlich. Nichtsdestotrotz fällt die Performance laut dem Eintrag letztlich höher aus als bei 89,82 Prozent aller anderen Listungen.
Darüber hinaus wird die CPU mit zehnmal 1,25 MiB L2-Cache und 30 MiB L3-Cache ausgelesen. Wie videocardz.com anmerkt, scheinen die L2- und L3-Caches für die neuen "Golden Cove"-Kerne die gleiche Größe wie für "Willow Cove" aus der aktuellen Tiger Lake-Generation zu haben, während die kleineren "Gracemont"-Kerne mit gemeinsam genutzten Caches geclustert zu sein scheinen. Der "DRR4" könnte derweil auch hinsichtlich der Zahl ein "Tippfehler" sein, jedoch könnte es sich auch auf DDR4 für die Mobile-CPUs beziehen, während DDR5-Support mutmaßlich auf den Desktop kommen soll.
Hintergrund zu Intel Alder Lake-S
Intels 12. Core i-Generation soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 für Desktop-PCs erscheinen und auf eine hybride Architektur nach dem Big-Little-Prinzip mit leistungsstarken und leistungsschwächeren Kernen setzen. Dabei wurde bisher offiziell bestätigt, dass die Kernarchitekturen "Golden Cove" (groß) und "Gracemont" (klein) zum Einsatz kommen sollen. Bereits Anfang dieses Jahres hatte Intel erstmals eine solche Architektur im Rahmen der 11. Geneneration namens "Lakefield" für Ultra-Low-Power-Geräte mit einem einzelnen großen Kern (Sunny Cove) gepaart mit vier kleinen Kernen (Tremont) vorgestellt. Für die neue Generation wird neben DDR5-RAM-Unterstüzung in der Gerüchteküche derzeit auch Support für PCI-Express 5.0 Generation in Aussicht gestellt.

Das ist ein Micron DDR4-3200. Ein Hybrid beim Speicher ist nichts neues, damals hat Skylake anfangs auch DDR3 und DDR4 unterstützt. Übergangsweise kann das Sinn machen.