Zu hohe Nachfrage nach CPUs: AMD und Intel mit Warnungen für China [Bericht]

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Zu hohe Nachfrage nach CPUs: AMD und Intel mit Warnungen für China
Quelle: Intel / AMD

Intel und AMD haben Kunden in China über massive Lieferverzögerungen bei Server-Prozessoren informiert. Erste Preise steigen um über zehn Prozent, während Wartezeiten bis zu einem halben Jahr erreichen.

Intel und AMD haben ihre Kunden in China offiziell über massive Lieferengpässe bei Server-Prozessoren informiert. Dies geht aus einem exklusiven Bericht des Portals Reuters hervor, der sich auf Insider-Informationen beruft.

Intel Xeon besonders betroffen

Demzufolge warnt Intel für "bestimmte CPU-Modelle" vor Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten; AMD meldet ebenfalls für ausgewählte Prozessoren Verzögerungen von bis zu zehn Wochen.

  • Die Nachrichten an die chinesische Kundschaft sollen laut Reuters in den vergangenen Wochen verschickt worden sein. Die Lieferprobleme zeigen bereits erste Auswirkungen: Intels Server-CPUs seien in China durchschnittlich bereits um mehr als zehn Prozent gestiegen.
  • Laut zweier Reuters-Quellen sind in diesem Kontext insbesondere die Xeon-Prozessoren der vierten und fünften Generation zu nennen, die in großem Maße von einem "beträchtlichen Rückstau unerfüllter Bestellungen" sein sollen.

Zwei Hersteller, zwei Ursachen

Die CPU-Knappheit hat nach Angaben der Quellen mehrere Ursachen. In einem Investorengespräch im Januar wies Intel demzufolge bereits auf mögliche Versorgungsengpässe bei CPUs hin, die das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber Reuters bekräftigte.

So habe die "rasche Verbreitung von KI zu einer starken Nachfrage nach traditionellem Computing geführt". Der Tiefpunkt der Lagerbestände soll im ersten Quartal 2026 erreicht sein; erst im darauffolgenden Vierteljahr ist mit einer Verbesserung zu rechnen.

Bei AMD stellt sich die Situation laut Reuters etwas anders dar. Der Hersteller setzt auf TSMC-Fertigung - der taiwanesische Halbleitergigant priorisiert aktuell aber das wesentlich lukrativere Geschäft mit KI-Chips, wodurch nur noch bedingt Kapazität für "traditionelle" Chips frei bleibt. Auch AMD äußerte sich gegenüber Reuters mit einer Stellungnahme zur Thematik und betonte hierbei, die Lieferkapazitäten ausgebaut zu haben, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Wir bleiben zuversichtlich, weltweit die Kundennachfrage erfüllen zu können, gestützt auf unsere starken Lieferantenvereinbarungen und unsere Lieferkette, einschließlich unserer Partnerschaft mit TSMC.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hübie Software-Overclocker(in)
        Witzig. Vor fünf bis sechs Jahren, sah es noch so aus, als würde x86 langsam sterben und plötzlich ist Data Center in aller Munde, weil OpenAI ChatGPT veröffentlicht hat. Krass was eine Idee für Auswirkungen haben kann.
        Wohl dem, der damals geschickt investiert hat. 😜
        Ich bin so froh im April 2025 aufgerüstet zu haben. Mein Zyklus ist ca. alle 5 Jahre Highend kaufen, also hoffe ich, dass ich die aktuellen Krisen gut überstehe und 2030 der Markt wieder entspannt ist. Es kommen ja aktuell nur Hiobsbotschaften für PC Gamer...
      • Von Hübie Software-Overclocker(in)
        Witzig. Vor fünf bis sechs Jahren, sah es noch so aus, als würde x86 langsam sterben und plötzlich ist Data Center in aller Munde, weil OpenAI ChatGPT veröffentlicht hat. Krass was eine Idee für Auswirkungen haben kann.
        Wohl dem, der damals geschickt investiert hat. 😜
        Ich bin so froh im April 2025 aufgerüstet zu haben. Mein Zyklus ist ca. alle 5 Jahre Highend kaufen, also hoffe ich, dass ich die aktuellen Krisen gut überstehe und 2030 der Markt wieder entspannt ist. Es kommen ja aktuell nur Hiobsbotschaften für PC Gamer...
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