Intel: 3D-Packaging für Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake
Wie auch AMD möchte Intel künftig nicht mehr ausschließlich auf monolithische Dies setzen und stattdessen die 3D-Faveros-Technologie nutzen, um die Chiplets zu stapeln. Erstmalig kam sie bei den Lakefield-Prozessoren zum Einsatz und soll künftig Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake unterstützen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Im Zuge der Hot Chips 34, einer Konferenz für Halbleiterelemente, wird Intel neue Details über das 3D-Foveros-Chipdesign teilen, das die Grundlage für Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake werden soll. Pat Gelsinger, Intels CEO, wird durch diese Vorstellung führen und das Unternehmen wird vier technische Präsentationen abhalten, bei denen unter anderem die Ponte-Veccio-GPUs, FPGAs und Xeon-D-Prozessoren vorgestellt werden sollen. Bisher besagen die Gerüchte, dass Meteor Lake verspätet auf den Markt kommt, weil Intel für das GPU-Chiplet von TSMCs 3-nm-Node auf die 5-nm-Node gewechselt hat. Intel sieht Meteor Lake aber weiter im Zeitplan.
Quelle: Intel
Meteor Lake
Während Intel solche Aussagen weder bestätigt noch dementiert, scheint die Veröffentlichung aber nicht verzögert zu werden und die Prozessoren sollen planungsmäßig 2023 auf den Markt kommen. Intel wird bei diesem Chiplet-Design aber tatsächlich nur eins der vier benötigten Chiplets fertigen, die anderen drei stammen von TSMC. Die Mobilprozessoren sollen dabei in einen Grafik-Chip, den SOC-Tile, den CPU-Tile und den IOE-Tile unterteilt sein. Der bisher vorgestellte Chip soll außerdem auf sechs P-Cores und zwei E-Cores setzen, bei denen Redwood Cove bzw. Crestmont zum Einsatz kommen sollen.
Meteor Lake und Arrow Lake sollen sich auch auf den Desktop-Markt skalieren lassen, während Lunar Lake ausschließlich im mobilen Sektor bei TDP-Einstufungen von 15 Watt und darunter agieren soll. Anders als AMDs Chiplet-Design möchte Intel die einzelnen Chiplets stapeln und dazu die 3D-Faveros-Technologie nutzen, bei denen die Chiplets per Interconnect kommunizieren. Die gleiche Technik soll auch bei Ponte Vecchio und Rialto Bridge zum Einsatz kommen. Intel hat sie bereits bei den Lakefield-Prozessoren genutzt, muss sie aber nun hochskalieren und erwartet, dass das 3D-Packaging preislich "extrem kompetitiv" mit monolithischen Dies ist und auf die lange Frist günstiger wird.
Quelle: Toms Hardware

Ich bin bei dir, die Begeisterung, die den APUs und ihren Grafikeinheiten zuteil wird verstehe ich auch nicht ganz. Zum zocken eigentlich zu klein und für alles andere zu groß. Da würde ich bei einem normalen Notebook nicht drauf schauen.
Allerdings gibt es durchaus Poweruser auch am Notebook, die sowohl einen Mehrkernprozessor, als auch eine (dann natürlich dedizierte GPU) voll ausreizen. Mein Geschäftslaptop hat neben den 8 Kernen auch ne Quadro GPU verbaut und das wird fleißig genutzt.
Für ein Premiumnotebook sollte sowas preislich ja auch kein Thema sein.
Den Bedarf an leistungsfähigen Mobile-Prozessoren müssen Produktmanager beurteilen. Hier im Forum wird jede neue AMD-APU für ihre Leistung gefeiert und Intel für tot erklärt, aber ich persönlich sehe da auch keinen Sinn drin. Für aktuelle Spiele wäre mir alles zu schwach, was in ein wirklich mobiles Gerät passen kann und für 20 Jahre alte Klassiker oder einige Indie-Titel brauche ich im Zweifelsfalls so gut wir gar nichts (Sunless Sea war auf dem Eee-PC zwar unspielbar, aber das lag auch an fehlender CPU-Leistung^^). Aber aus dieser Überlegung heraus finde ich ja auch Notebookprozessoren mit mehr als zwei vollwertigen Kernen überflüssig und würde mir einen 1+4-Lakefield-Erben oder maximal 2+8-Designs wünschen, aber Fakt ist: Andere Leute kaufen bereitweilig viel dickere Schinken.
Und Notebookhersteller inklusive Zulieferer Intel produzieren, was sich verkauft, nicht was ich für richtig halte. (Leider
Meteor ist aber keine aktuelle CPU, sondern eine für das Jahr 2023, während Arc 380 bis 780 eigentlich für 2021 erwartet wurden.
Mir ist etwas unklar, auf was sie genau hinauswollen. Es könnte ja auch theoretisch sein, dass sie den effizienteren Prozess nutzen um mehr Powerbudget für die CPU zu haben? Wäre ansich ja auch ein sinnvoller move.