Intel: 32-nm-CPUs Clarkdale werden als Core i5/Core i3 vermarktet - Update: Listung im Preisvergleich, CPU-Tabelle

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Intels Verwirrung um die CPU-Bezeichnungen geht weiter. Eine Roadmap soll nun belegen, dass die Clarkdale-Prozessoren unter dem Namen Core i5-600 und Core i3-500 vermarktet werden sollen. Auch ein Pentium scheint geplant.

Original-Artikel: 10.8.2009
Eine Roadmap von Intel scheint nun zu bestätigen, dass der Prozessorspezialist seine 32-nm-CPUs mit dem Codenamen Clarkdale als Core i5 und Core i3 vermarkten wird. Erste technische Details listet die Roadmap ebenfalls. Clarkdale soll als Core i5-600 (670/661/660/650) mit Taktfrequenzen von 3,46/3,33/3,33/3,20 GHz und als Core i3-500 (540/530) mit Taktfrequenzen von 3,06/2,93 GHz vermarktet werden. Die Preise für den Core i5-600 bewegen sich im Bereich von 176 bis 284 US-Dollar; beim Core i3-500 fallen Preise von 143 und 123 US-Dollar an.

Intel: 32-nm-CPUs Clarkdale werden als Core i5 und Core i3 vermarktet Quelle: publish.it168.com Intel: 32-nm-CPUs Clarkdale werden als Core i5 und Core i3 vermarktet
Am Rande macht auch ein Pentium-Prozessor auf sich aufmerksam. Der G6950 basiert ebenfalls auf dem Clarkdale-Kern in 32 nm und soll für 87 US-Dollar 2,8 GHz Takt und 3 MiByte L3-Cache bieten. Die Roadmap wurde von der chinesischen Webseite it168.com veröffentlicht.

Update: Clarkdale (Core i3) im PCGH-Preisvergleich
Unser Partner Geizhals listet im Preisvergleich nun auch die ersten Core-i3-Clarkdales. Aufgeführt werden der Intel Core i3-530 sowie der Intel Core i3-540. Allerdings gibt es noch keinen Händler, der die CPUs liefert - kein Wunder, schließlich sind Clarkdale-CPUs erst für 2010 zu erwarten.

Als technische Daten werden die bekannten Taktfrquenzen genannt (siehe oben), dazu kommen TDPs und mehr. Folgende Tabelle gibt Aufschluss über den aktuellen Stand bei Core i3, Core i5 und Core i7.

Name Core i3-530 Core i3-540 Core i5-750 Core i7-860 Core i7-870 Core i7-975 XE
Codename Clarkdale Clarkdale Lynnfield Lynnfield Lynnfield Bloomfield
Architektur Westmere (32 nm) Westmere (32 nm) Nehalem (45 nm) Nehalem (45 nm) Nehalem (45 nm) Nehalem (45 nm)
Kerne physisch/logisch 2/4 2/4 4/4 4/8 4/8 4/8
Hyperthreading (SMT) Ja Ja Nein Ja Ja Ja
Kerntakt 2,93 GHz 3,06 GHz 2,67 GHz 2,8 GHz 2,93 GHz 3,33 GHz
Multiplikator 22 23 20 21 22 25 (offen)
L2-Cache 2 x 256 KiByte 2 x 256 KiByte 4 x 256 KiByte 4 x 256 KiByte 4 x 256 KiByte 4 x 256 KiByte
L3-Cache 4 MiByte 4 MiByte 8 MiByte 8 MiByte 8 MiByte 8 MiByte
TDP 73 Watt 73 Watt 95 Watt 95 Watt 95 Watt 130 Watt
Sockel LGA 1156 LGA 1156 LGA 1156 LGA 1156 LGA 1156 LGA 1366
Veröffentlichung Q1/2010 Q1/2010 Q3/2009 Q3/2009 Q3/2009 Erhältlich

Interessante Links zum Thema Intel Clarkdale:
Core i3: Test von Intels 32-nm-CPU Clarkdale [it168.com]
Intel zieht 32-nm-CPU Clarkdale ins Q4/2009 vor
Intel Clarkdale und Havendale: Sockel-1156-CPUs gesichtet

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von stanley Freizeitschrauber(in)
        also ich habe schon das ein P55 board von Gigabyte gesehen das UD4 für 99,- und hat in der aktuellen PCGH auch relativ gut abgeschnitten
      • Von stanley Freizeitschrauber(in)
        also ich habe schon das ein P55 board von Gigabyte gesehen das UD4 für 99,- und hat in der aktuellen PCGH auch relativ gut abgeschnitten
      • Von Holdrio Software-Overclocker(in)
        Zitat von Chrisch
        Warum?

        - nicht jeder braucht ein 200€ High-End Board
        Seit es das EVGA X58 Classified gibt, muss man 200€ Boards ja schon fast als Pöbelware bezeichnen.

        Aber im Ernst, stellte eben erstaunt fest sogar in der Hochpreisinsel Schweiz hier gibt es heute mehrere X58 Boards schon zwischen umgerechnet 130-160€ (200-250 Fr).
        Und bei geizhals.at, wo die P55 € Preise schon drin sind, geht es so ab 120€ los bis weit über 200, eigentlich gar nicht wirklich billiger die angeblichen "Mainstreamboards"

        Dazu ist der i7 920 auch gar nicht mehr teuer, da komme ich schon ins Grübeln.
        Denn der soll ja verschwinden und wenn es nur noch i7 960 und 975XE gibt, wird der S. 1366 dadurch. wieder zum exklusiven Hochpreissystem.

        Die Vorstellung für "Auslaufmodellschnäppchen" eines 960 oder gar Gulftown irgendwann das passende Board im PC stecken haben, hat schon was, auch wenn die wohl eh nie zu echten Schnäppchen werden.
      • Von Chrisch Software-Overclocker(in)
        Warum?

        - nicht jeder braucht ein 200€ High-End Board
        - nicht jeder nutzt SLI oder CF
        - nicht jeder möchte eine Stromschleuder

        und für genau diese leute ist der Lynnfield. Von der Leistung her wie die Bloomfields nur eben Sparsamer und günstiger.
      • Von Holdrio Software-Overclocker(in)
        Die Grenzen sind sowieso total verwischt, viele bessere P55 Boards sind ja auch mit teureren Preisen angekündigt als erhältliche X58 Boards der günstigeren Sorte.

        Ob X58+920 oder P55+860 kommt ja fast aufs selbe raus, ausser man nimmt ein wirklich günstige P55 Lowendboard, warum sollte man dann eigentlich überhaupt zum Lynnfield greifen?
      • Von stanley Freizeitschrauber(in)
        ich verstehe nicht warum es nicht nur oberklasse I7 und I9, mittelklasse I5 und unterklasse I3 gibt wie pentium dualcor und quadcore....also Den I7 auf einem 1156 und 1366 sockel den I3 bestimmt dann auch auif 1156 und noch ein kelineneren sockel,.......naja ich halte da nicht viel von,.....ich weiss nur das ich mir eiin I5-750 hole und ein GB UD4 usw......
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