IDF: 32-Nanometer-CPUs Clarkdale und Arrandale: Leistungsaufnahme und HD-Video-Unterstützung geprüft
Hinter verschlossenen Türen zeigte uns Intel auf der Hausmesse IDF mehrere Systeme mit den kommenden 32-Nanometer-CPUs Clarkdale (Desktop) und Arrandale (Notebook). Damit konnten wir bereits die Leistungsaufnahme der entsprechenden CPUs und die HD-Video-Tauglichkeit der in die CPU integrierten Grafikeinheit begutachten.
Dank der genügsamen integrierten Grafikeinheit soll sich Intels neuer Dualcore-Prozessor Clarkdale in 32-Nanometer-Fertigung sehr gut für sparsame PCs eignen: Auf dem IDF zeigte uns Intel ein Clarkdale-System mit Mini-ITX-Mainboard und Windows 7, bei dem das Profimessgerät Watts UP? Pro im Windows-Leerlauf eine Leistungsaufnahme von lediglich 24,8 Watt anzeigte. Zum Vergleich: Das zugehörige LCD von Dell nahm 40,5 Watt auf. Sobald der Intel-Mitarbeiter Cinebench R10 startete, stieg die Leistungsaufnahme des winzigen Clarkdale-PCs auf 69,6 Watt und war damit noch immer sehr niedrig. Für die Grafikausgabe war dabei die neue in die CPU integrierte Grafikeinheit zuständig.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Leistungsaufnahme: Clarkdale samt integrierter Grafik im Windows-Leerlauf (linke Anzeige)
Diese Onchip-Grafikeinheit unterstützt zudem alle wichtigen HD-Video-Formate (H.264, VC-1, MPEG-4) und nimmt somit der CPU etwa beim Wiedergeben eines Blu-Ray-Films Arbeit ab. Zudem ermöglicht der Grafikchip Bild-in-Bild-Unterstützung bei entsprechenden Blu-rays und das System eignet sich für unkomprimierten Dolby-True-HD-Klang. Als Beweis zeigte Intel auf dem Clarkdale-PC die Blu-ray-Version des Animationsfilms Madagascar 2 inklusive Bild-im-Bild-Funktion. Laut Power-DVD-Infofenster lag die Bitrate bei für gute Blu-ray-Umsetzungen übliche 25 bis 32 MBit pro Sekunde und der Klang wurde im unkomprimierten Dolby-True-HD-Format wiedergegeben - der Film lief konstant flüssig.
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Integrierte Grafikeinheit im Clarkdale berechnet Blu-ray Video (4)
Zudem zeigte uns Intel das neue Optionsmenü des Treibers für die integrierte Grafikeinheit. Anders als auf den Bildern abgebildet, lässt sich damit Kantenglättung aktivieren. Anisotrope Filterung steht bis zur Stufe 16:1 zur Verfügung.
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Integrierte Grafikeinheit im Clarkdale berechnet Blu-ray Video (6)
Abschließend führte uns Intel zwei Notebooks vor - eines mit Penryn-CPU (Core 2), das andere mit dem kommenden Arrandale-Prozessor - wie der Clarkdale mit integrierter On-Chip-Grafikeinheit, zwei CPU-Kernen und in 32-Nanometer-Fertigung hergestellt. Dank AES-Unterstützung (Advanced Encryption Standard) und sicher auch wegen überlegener Rechenleistung beendete das Arrandale-System einen Winzip-Vorgang deutlich schneller als sein Vorgänger. Eine Winzip-Version mit AES-Unterstützung soll demnächst erhältlich sein.
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Arrandale- (links) und Penryn-Notebook (Core 2, rechts) im Winzip-Vergleich
Erste Clarkdale- und Arrandale-Prozessoren sind voraussichtlich im ersten Quartal 2010 verfügbar.
Die Mischung aus sehr guter Leistung und hoher Effizienz gefällt mir.
Solch eine Lösung könnte ich mir in einem Multimedia PC gut vorstellen.
Die CPU unterstützen h.264 usw. hoffentlich nicht bloß die TV/DVD Standarts im Mainprofile. Ansonsten wäre die CPU für mich keine gute Alternative
Die höhere Komprimierung spart nämlich enorm viel Platz.
Zu den Prozessoren selber kann ich sie mir sehr gut in Lan-Rechnern oder Notebooks/Netbooks vorstellen. Warten wir auf gute Benchmarks