IDF 2011: Intel zeigt Ivy-Bridge-Nachfolger Haswell im laufenden Betrieb [News des Tages]
Nicht die nächste, sondern gleich die übernächste Architektur hat Intel auf dem IDF in San Francisco vorgeführt. Haswell ist ihr Codename und das Design soll vor allem bei Notebooks noch sparsamer sein. Golem-Redakteur Nico Ernst berichtet von der Messe.
Nachdem Intel am ersten Tag des IDF die nächste Prozessorarchitektur Ivy Bridge vorstellte, zeigte man am zweiten Tag Haswell. Dieses Design soll 2013 Ivy Bridge ablösen und ist das nächste "Tock" - also die bei Intel alle zwei Jahre vorgesehene gründliche Überarbeitung der x86-Architektur.
Intel-Vize Mooly Eden zeigte Haswell in einem geschlossenen und recht unscheinbaren schwarzen Desktop-PC mit Windows 7 und einigen Anwendungen, verriet sonst aber keine technischen Eigenschaften. Immerhin hielt er danach noch den Chip selbst in die Kameras, was aber auch nur eines belegt: Das Die wird noch langförmiger als bisher. Das mag beispielsweise an einem noch größeren Grafikkern als bei Ivy Bridge liegen.
Von Ivy Bridge zeigte Eden noch ein absichtlich verfälschtes Bild des Dies, worauf der Intel-Manager aber hinwies. Ein mehrere Meter breites HD-Bild auf der Leinwand wäre wohl zuviel Hinweis für andere Entwickler. Die dort eingezeichnete Verteilung der Einheiten sollte aber stimmen, sagte Eden. Ob aber die GPU inzwischen fast ein Drittel des Platzes einnimmt, ist durch die Bilder noch nicht belegt. Etwas Arbeit brauchen auch bei Ivy Bridge noch die Grafiktreiber. Als Eden zeigen wollte, dass die neue Fixed-Function-Unit für die Videoverarbeitung 20 HD-Streams gleichzeitig dekodieren kann, klappte das zunächst für einige Sekunden. Dann stürzte aber mit der typischen Fehlermeldung der Grafiktreiber ab.
Zu Haswell wiederum muss Intel auf dem IDF auch gar nicht viele Neuigkeiten präsentieren, denn die wichtigste Information für Programmierer gibt es schon: Den Leitfaden für die Befehlssatzerweiterung AVX2. Solche Anleitungen müssen stets Jahre vor den Prozessoren erscheinen, damit es zu deren Markteinführung wenigstens einige Vorzeigeanwendungen gibt.
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Das wären jetzt drei aus vermutlich >100
Und natürlich sind nicht alle bisherigen 100% quadratisch gewesen, aber eben doch tendenziell. Seitenverhältnisse > 2:1 gab es bislang nur beim Atom (auch Gulftown ist nicht übermäßig lang, eher auf dem Niveau von Thunderbird), was die Vermutung aufkommen lässt, es gäbe technische Gründe dafür.
Mir fehlen irgendwie neue Informationen zu Haswell. Mehr wissen wir zu ihm auch nicht. AVX 2, neues Cachesystem und ein besserer Grafikkern sind nicht grade genaue Informationen.
sind ja noch grob 1 1/2 Jahre bis dahin.
bis dahin werden die Informationen schon noch kommen.
Für die Entwicklung des Substrat sollte er ja förderlich sein, weil mehr Kontakte nebeneinander statt hintereinander liegen.
Selten? Atom, Sandy, Westmere 6C sind alle länglich. Also sind es schon ein paar die so sind.
Mir fehlen irgendwie neue Informationen zu Haswell. Mehr wissen wir zu ihm auch nicht. AVX 2, neues Cachesystem und ein besserer Grafikkern sind nicht grade genaue Informationen.
Für die Entwicklung des Substrat sollte er ja förderlich sein, weil mehr Kontakte nebeneinander statt hintereinander liegen.