Gulftown: Erste Spezifikationen zu Intels Sechskern-CPU für den Desktop-PC gesichtet
Viele Gerüchte zu Intels neuem High-End-Prozessor mit Codenamen Gulftown schwirren zur Zeit im Netz umher. Nun sollen, zumindest halb-offizielle, Spezifikationen zur ersten Desktop-CPU mit sechs Kernen durchgesickert sein.
Quelle: http://www.donanimhaber.com
Erste, halboffizielle Infos zu Intels 6-Kerner Gulftown.
PC Games Hardware berichtete bereits über Intels neuen High-End-Spross, der vermutlich als erste CPU den Namen Core i9 tragen wird. Auch Benchmarks von zwei Test-Samples mit jeweils sechs Kernen und 2,4 GHz Taktrate gab es bereits zu sehen.
Nun scheinen erste offizielle Spezifikationen des Gulftown durchgesickert zu sein. Zumindest entspricht das Schema der von Intel an Partner weitergegebenen NDA-Informationen. Demnach wird der Gulftown in 32 Nanometer Strukturbreite gefertigt und entspricht somit, wie die zwei-Kern-CPU Clarkdale, Intels verkleinerten Westmere-Architektur. Er ist, wie die Bloomfield-CPUs, für den Sockel LGA1366 gedacht und setzt somit ein Mainboard mit Intels X58-Chipsatz voraus. Sechs Kerne, welche dank SMT zwölf Threads bearbeiten können, sollen maximal 130 Watt TDP erzeugen. Wie aktuelle Bloomfield-Prozessoren wird der Gulftown intern über einen Triple-Channel-Controller verfügen, welcher laut Spezifikationen maximal DDR3-1066 ansteuern kann. Clarkdale und Lynnfield können hier zwar bereits DDR3-1333 bedienen, verfügen aber lediglich über einen Dual-Channel-Controller. Auch Intels Turbo Boost Technologie wird wieder mit an Bord sein, um Anwendungen, welche nicht Multi-Threading-fähig sind zu beschleunigen und einzelne Kerne im Rahmen der TDP automatisch zu übertakten.
Leider, so die Meldung von donanimhaber.com, wird der Sechs-Kerner Gulftown erstmal nur als Extreme-Edition verfügbar sein und dann, wie erwähnt, der vermutlich erste Core i9 werden. Zu Taktraten und einer genaue Namensgebung gab es bisher leider noch keine Informationen. Im zweiten Quartal 2010 soll er dann erhältlich sein - wir halten Sie auf dem Laufenden. Eine geleakte Desktop-Roadmap von Intel legt dies zumindest nahe.

Ich bin auf alle Fälle mal auf erste Benches gespannt!
Die Spieleleistung eines Hexacore ... kommt drauf an wie viele Nachfolger Stalker noch bekommen wird ... Mehrkernoptimierung war wohl eindeutig zu viel verlangt neben all den tollen Features die es nur halbgar ins Spiel geschafft haben. Und dass Intel zuerst mit der Extreme Edition zeigen möchte was ansteht, ist auch kein Novum. In der Wartezeit kann Ottonormalverbraucher dann schon mal die letzten Geldreste zusammenklauben um einen beim Launch überteuerten Hexacore im Enthusiast Bereich zu erwerben.
Der i9 wird ein Nativer Hexacore.
Selbst wenn es den nur als Extrem geben sollte wird es "normale" Xeons geben.
Das Nativ besser ist ist klar.
Bei Phenom I war halt die Zeit noch nicht reif da dem der Cache gefehlt hat.
Im Serverbereich war es dagegen der große Vorteil von AMD.
Wer momentan ein aktuellen Quad hat sollte in nächster Zeit eh kein Problem bekommen.
Der Trend geht endlich hin zu Threadopt. Engines wie bei GTA oder ANNO 1404 und wird sich auch fortsetzen.
Haben uns glaub ich hier etwas selbst verwirrt.
Naja hauptsache die Leistung stimmt, egal wie.
Ist ein nicht-nativer:
"Wie auch beim Penryn und beim Harpertown handelt es sich um zwei beziehungsweise drei Dual-Core-Wolfdale-Kerne auf einem Die."
http://www.zdnet.de/zentr...
Warten wir die ersten ersten Benches ab und dann weiß man, ob es gut ist oder nicht.